Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.



Terminverschiebungen

Sollten Sie Ihren Termin nicht einhalten können, bitte ich Sie mir mindestens 24 Stunden vorher eine telefonische Nachricht zukommen zu lassen, damit ich den Termin weiter vergeben kann. Für kurzfristiger abgesagte Termine berechne ich 50% des Preises der gebuchten Behandlung

 

Ich und TV gucken? NETFLIX???

Veröffentlicht am 11.05.2020

Dieses Wochenende hatte ich Besuch. Von einem Mann mit dem ich eine schwere Phase in meinem Leben vor knapp fünf Jahren geteilt habe- zumindest ein paar Wochen davon. Es war auf der Reha. Es ist schon Wahnsinn, wie einen so eine Zeit zusammenschweißen kann. Ich habe noch mit einer weiteren Person aus der Reha Kontakt und freue mich, wenn ich Sie hoffentlich bald mal wiedersehen kann. Beiden Personen geht es heute wunderbar. Genauso wie mir. Die Reha war ein wichtiger und einschneidender Abschnitt in unserem Leben, in der unser aller Veränderungsprozess begonnen hat. Wenn ich zurückblicke ist es Wahnsinn wo wir alle drei heute stehen.

Wie ihr wisst schaue ich kein TV. Für mich kommt da nichts gescheites, meist nur negativ-Nachrichten, von denen ich nichtmal die Hälfte glaube und die mich nur runterzieht. Ich bin diesbezüglich nicht immer ganz "up-to-date", aber das Wichtigste bekomm ich glaube ich schon mit und sonst wird mir sicherlich ganz schnell wieder jemand netterweise Bescheid geben, wenn ich irgendwas verpasst habe oder unwissentlich "falsch" mache. Danke hierfür :-)

Ich lies mich dieses Wochenende aber von Netflix überzeugen, auch wenn ich sehr skeptisch war. Aber was soll ich sagen. Wir haben so geniale Filme geschaut, der Wahnsinn. Ich hatte bei einigen Filmen so doll Tränen in den Augen, weil ich einfach so berührt war und dachte: "Jaaaaaa, so ist es- das will ich auch".  Und ich will euch diese Filme mit den den Weg geben, vielleicht regen sie auch euch zum Nachdenken an. Wir haben zuerst "Ich bin dann mal weg" geschaut. Das ist eine Verfilmung vom Jakobsweg, den Hape Kerkeling gegangen ist- auch aufgrund einer Zeit, in der er selbst ziemlich am Ende war. Ich bin jetzt nicht am Ende- im Gegenteil. Ich möchte den Weg laufen, weil ich Lust darauf habe zu erfahren, was dieser Weg mit mir macht, welche Erkenntnisse ich bekomme, welche Menschen in treffen werde und diesmal möchte ich das alles festhalten- Vielleicht Form von einem Blog oder Videos? Ich weiß es noch nicht. Aufgrund meiner Mallorca-Erfahrung weiß ich aber, dass es sehr viel mit einem Macht, wenn man "raus aus dem Alltag ist" und ganz ehrlich: ich langweile mich hier auch schon wieder. Auch wenn das Hotel bald wieder aufmacht und ich neben den mobilen Massagen, die ich derzeit anbiete, an meiner gewohnten Arbeitsstelle, die ich sehr schätze, wieder die Hotelgäste verwöhnen darf, weiß ich für mich, dass ich definitiv mehr Abenteuer brauche. Außerdem habe ich ein ganz festes Ziel vor Augen: Ich möchte mich selbst heilen. Ich möchte es selbst schaffen, meine Schuppenflechte im Ohr loszuwerden und meine Knoten in der Brust zu heilen. Ich weiß das es geht. Denn die Selbstheilungskräfte sind in jedem Menschen vorhanden. Und ich werde erst damit aufhören, wenn ich es geschafft habe und diesen Schlüssel dann an andere Menschen weitergeben kann. Der Jakobsweg wird nun ein Teil meines Lebensweges und ich freue mich wie bolle darauf (es sei denn, vorher kreuzt die richtige Immobile, in der ich meinen Traum der Wellness-Oase verwirklichen kann meinen Weg- dann gibt es keinen Jakobsweg).

Ganz günstig ist der Jacobsweg allerdings nicht. Und es gibt auch noch so ein paar andere Sachen die ich machen möchte in Bezug auf meine Selbständigkeit, die Geld kosten und ich habe mir fest vorgenommen, mich für meine Selbständigkeit nicht zu verschulden, da ich finanzielle Verpflichtungen grundsätzlich nicht mag- die belasten mich. Meine Wohnung ist ok, die wird ja auch von Jahr zu Jahr mehr wert, sonstige Kredite will ich einfach nicht "an der Hacke" haben. Daher habe ich mich entschieden meine Wohnung zu verkaufen (es sei denn, das geht von den Banken her noch nicht bzw. die Vorfälligkeitszinsen sind zu hoch oder ich muss Spekulationssteuer zahlen- dann muss ich mir etwas anderes überlegen, aber Plan B hab ich auch schon im Kopf- sogar Plan C- und manchmal läuft es auch gar nicht nach Plan und kommt ganz anders- wer weiß das schon so genau :-D. Ich habe das nun erstmal alles per Mail angefragt und dann mal schauen, wie die Antworten ausfallen werden :-)  auf jeden Fall fühlt es sich jetzt richtig an zu verkaufen, auch wenn mein Herz blutet, aber ich rieche Freiheit, Abenteuer und LEBEN :-) Meine Wohnung ist zwar der Oberknaller, aber ich bin nun 8 Monate wieder hier und merke wie ich einroste, wen ich in meiner Komformtzone bleibe- ich muss und will mich Selbstverwirklichen, weil ich auch spüre, dass nicht nur ich, sondern auch meine Kunden davon immens profitieren werden. Mit dem Gedanken, den Jakobsweg zu gehen und ferne Länder zu bereisen sieht das schon ganz anders aus- oder wenn meine Wellness-Oase reinflattern würde. Ich habe mit diesem Gedanken heute POUND gemacht und das ging so leicht von der Hand- WAHNSINN! Hat noch mehr Spaß gemacht als sonst, weil ich einfach richtig motiviert war und vorallem weil ich realisiere, dass eine Eigentumswohnung nicht wirklich zu mir passt- das bin ich einfach nicht. Es ist das dritte Eigenheim was ich besitze, naja, nicht ganz, mit 20 hatte ich schonmal ein Haus, dass meine Eltern mir gebaut hatten. Das konnte ich schon nicht aushalten, weil es mir meine Freiheit genommen hat (auch wenn es von meinen Eltern super gut gemeint war, aber ich bin ein freiheitsliebender Vogel, den kann man nicht in einen goldenen Käfig sperren - so hatte es sich für mich nämlich angefühlt), dann hatte ich ein Haus mit meinem Ex-Mann zusammen- gleiches Spiel- heiraten tue ich auch nicht wieder- mit 80 Jahren, wenn ich mein Leben gelebt und den Partner meines Lebens gefunden habe, dann vielleicht nochmal, aber vorher nicht. Das ist einfach nichts für mich.

Dann haben wir noch den Film "Vielmachglas" geschaut. Ein grandioser Film. Ich habe mich sofort in meiner Mallorca-Erfahrung wiedererkannt und dachte: Ja so ist das. Das ist Leben. Spaß, Freude, Abenteuer, Risiko, manchmal auch etwas gefährlich, neue Begegnungen mit Menschen, Vorfreude, Mut - Höhen und Tiefen halt- wie es das Leben so schreibt bzw. was Leben ausmacht. Auf jeden Fall macht mich dieses Leben glücklich er als das "normale", denn das hat mich echt krank gemacht wie ihr wisst und jetzt geht es darum wieder ganz gesund zu werden- die Schuppenflechte loszuwerden (ohne mein Cannapur oder sonstige Mittelchen) , denn im Grunde ist das auch eine Symptombehandlung nur eben auf pflanzlicher Basis (was natürlich gesünder ist als die Chemiekeule), aber ich will der Ursache auf den Grund gehen und die Erkrankung dort lösen (irgendwo bzw, irgendwie ist sie ja entstanden, also muss man sie ja auch da wieder auflösen können) und das ist mein Ziel und wenn ich dafür bis zum Ende meines Lebens brauche (wird aber nicht so sein, dass spüre ich- es liegt schon sehr nahe, das merke ich ebenso).

Sooo, und als letzten Film haben wir "Irre sind männlich" geschaut. Einfach angucken bis zum Ende- die richtigen Menschen wird dieser Film abholen und sie werden ihn verstehen- für Männer auch mal sehr interessant zu schauen würde ich sagen ;-)

Viel Spaß beim "netflixen" ;-) und wer dann auch mit den Jakobsweg laufen möchte, der kann sich gerne bei mir melden, dann laufen wir zusammen los, aber jeder läuft den Weg größtenteils allein (das ist der SINN). Schaut euch einfach den Film an.

 

P. S. das war gar nicht der letzte Film. Das waren die Filme gestern. Heute haben wir noch "The Secret" geschaut (Danke Kirsten für diesen Tip ;-). Wenn ihr den schaut, dann wisst ihr, woran ich glaube, wonach ich teilweise lebe und wie ich ticke und dann könnt ihr mich für verrückt halten oder nicht. Mir ist es eh egal, was ihr über mich denkt- wisst ihr ja *lach*

Vielen Dank an meinen Besuch für dieses tolle Wochenende, die Ausflüge, die offenen  und ehrlichen Worte das du mich von Netflix überzeugt hast ;-)

Einfach schön, wenn man sich nicht verstellen muss und man selbst sein kann, mit all seinen Stärken und Schwächen, Ecken und Kanten :-)

*DU ZIEHST AN WAS DU BIST"

Deswegen kommen zu mir bitte nur noch Menschen, die Ihre Maske vor meiner Haustür ablegen-am Besten sogar grundsätzlich-aber das ist ein Prozess. Es geht in Leben nicht darum perfekt zu sein, sondern ECHT zu sein!

Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/Jade87-3234870/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4011346">Jade87</a> auf <a href="https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4011346">Pixabay</a>Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/Jade87-3234870/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4011346">Jade87</a> auf <a href="https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4011346">Pixabay</a>

Ganzen Eintrag lesen »

Lässt du dich beeinflussen? ....ich lasse los

Veröffentlicht am 30.04.2020

Überall wo man hinschaut wird man beeinflusst- von der Werbung, von anderen Menschen, von Meinungen…. Beeinflussung, ich nenn es manchmal auch Manipulation, findet immer und überall statt. Lässt du dich von außen beeinflussen oder triffst du deine Entscheidungen aus deinem inneren heraus? Ich schaffe es nicht immer. Ab und zu erwische ich mich immer noch dabei, wie ich mich von anderen beeinflussen lasse und ja, die Werbung macht auch vor mir nicht halt. Aber ich kaufe nicht mehr blind drauf los bzw. kaufe nicht mehr, um damit irgendwelche anderen Defizite, Lücken oder eine Leere auszugleichen oder schließen zu wollen (ich sage damit nicht, dass jeder der Geld hat und viel kauft eine Leere in sich spürt oder eine Lücke schließen will- bitte zieh dir immer nur den Schuh an, der dir auch passt- ich rede hier von mir, und wie es bei mir war, aber da du diesem Blog flogst, könnte es vielleicht sein, dass es dir ähnlich geht). Derzeit kaufe ich sogar nur Dinge, die mich meinem Ziel, meinen Traum näher bringen (unabhängig davon, dass mir aufgrund von Corona eh die Kohle für anderes fehlt, aber das dürfte mir nicht allein so gehen... aufgrund meiner Mallorca-Erfahrung weiß ich aber Gott sei dank, dass ich eh nicht viel brauche um glücklich zu sein, sondern viel mehr Dinge zu tun, die meinem Leben einen Sinn geben, denn das erfüllt mich von innen heraus. Zum materiellen: ich habe ein Dach über den Kopf in einer Wohnung, die ich über alles liebe, fließend Wasser, was zu Essen, Klamotten, die noch für die nächsten 10 Jahre reichen (wenn ich denn mal wieder da reinpasse *lach*) und einen tolen JOb im Hotel (wenn ich denn mal wieder arbeiten darf) -was will ich mehr? - langfristig habe ich natürlich meine Träume, die ich erreichen will und auch Ziele in ferne Länder, die ich noch bereisen will- aber ich lebe ja im hier und jetzt und da fehlt es mir an nichts- oder vielleicht doch? Mache ich mir nur was vor, dass ich wirklich alles habe und erfüllt bin? Ist das hier das Leben was ich jetzt führe meine Erfüllung, wenn ich die letzte Seite vom Drehbuch meines Lebens schreibe? Wenn ich die letzten 30 Minuten meines Lebens Revue passieren lassen- lebe ich dann JETZT wirklich so, dass ich erfüllt, in Frieden einschlafen kann? Die Antwort lautet: NEIN!

 

 

Inzwischen kenn ich meine Werte und weiß, dass ich diese fest leben will, denn sonst würde ich mich selbst verraten oder besser gesagt verarschen. Warum sollt eich das tun? Ich glaube nicht, dass ich dann in Frieden an meinem letzten Tag loslassen kann. Mein wichtigster Wert ist die LIEBE <3 Lass ich doch dafür alles stehen und liegen. Inzwischen weiß ich, dass es daran gelegen hat, weil der andere Part eines meiner Bedürfnisse stillen sollte-  ich wollte geliebt werden! Und wenn dieser Mensch dann aus mein Leben gegangen ist, dann ging es mir hundeelend, weil mein Bedürfnis danach, geliebt zu werden, nicht mehr gestillt wurde. Und es ging mir nicht nur Tag oder Wochen schlecht, nein Monate oder gar Jahre, je nachdem wie lange und intensiv die Beziehung war.  Schulgefühle, Ohnmacht, Scham, Angst, Trauer, Wut- alles überkam mich. Ein Schmerz im Herz, als wenn jemand ein Messer reinstickt und immer wieder drinrumdreht. Bei meiner ersten großen Liebe war das am schlimmsten. Es waren drei Jahre, wo ich jeden Morgen so gelitten habe, das ich dachte ich müsste sterben. Der Schmerz war kaum zum aushalten, Ich fühlte mich leer, einsam und verlassen. Heute weiß ich, dass auch diese Symptomatik mit der Hochsensibilität zusammenhängt. Diese Erkenntnis macht vieles einfacher und trotzdem möchte ich eine Lösung für das Problem, nicht von den Gefühlen und der Zuneigung eines anderen Menschen abhängig zu sein. An dieser Stelle Danke ich Melanie https://www.selbstliebe-jetzt.de/ , bei der ich gestern (ok, im Grunde bei https://www.wertvollleben-jetzt.de/ wegen meines Geschäftes "Der WellnessMacherin", aber das eine geht eh nicht ohne das andere- denn wie willst du wertvoll leben und dein Business aus die Beine stellen ohne genügen Selbstliebe? Richtig, das geht nicht! Melanie hat mir die Augen geöffnet. Es laufen bei mir grade ganz viele Dinge zusammen. Ja, ich will all meine Werte leben

 

LIEBE: zu mir SELBST (und selbst ist, die eigenen Werte auch zu leben, wie z. B.

Freiheit (selbst zu entscheiden, mit dem ich mich umgebe und mit wem ich zusammen arbeiten möchte -Menschen, die mir gut tun, wo ich mich nicht verstellen muss, die mich motivieren, inspirieren, mit denen ich Freud und Leid teilen kann)

Ruhe: in der Natur 

Freude: das zu tun, was mir Freude bereitet und was meinem Leben einen echten Sinn gibt, was mich von innen heraus erfüllt

Frieden: mit der Vergangenheit zu schließen, Dinge die passiert sind aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, LOSZULASSEN

SINN: ich fühle mich erfüllt, wenn ich Menschen um mich habe, mit denen ich mich tiefgründig austauschen und etwas bewegen kann, mit denen ich mich tief im Herzen verbunden und verstanden fühle. Ich möchte anderen durch meine eigenen Erfahrungen die Möglichkeit geben, sich ebenfalls so tief selbst zu begegnen, sich mit den eigenen Werten kennen und lieben zu lernen und das eigene Leben danach zu gestalten (ein Leben in Wellness halt ;-), was ja nicht gleich wie Selbständigkeit bedeuten muss. 

 

Wellness:

"Ein ganzheitlicher Lebensstil zur Verbesserung der Gesundheit und der Lebensqualität."

Wellness bedeutet eine gesunde Lebensweise, mehr Bewusstsein für den eigenen Körper und seine Bedürfnisse, Entspannung und Erholung mitten im Alltag, positive Lebenseinstellung und Steigerung der Lebensfreude. 

 

Ein Teil meiner Arbeit wird dabei sein, niemanden als Vorbild bzw. Maßstab zu nehmen bzw. danach zu streben, wie jemand anderes sein zu wollen, sondern wirklich zu erkennen, wer man selbst ist, sich selbst genauso zu lieben, anzunehmen, wertzuschätzen und herauszufinden, wie man selbst leben will, was man erreichen will (oder auch nicht- jeder muss das für sich selbst entscheiden) um zufrieden zu sein- oder aber vielleicht um zu erkennen, dass man bereits ein erfülltes Leben führt (manchen ist das gar nicht bewusst-aber wenn man sich dessen bewusst wird, ist das ein tolles Gefühl. Ich z. B. bin zufrieden mit mir und meinem Leben (außer mit meinen Finanzen, aber das liegt an Corona, und das Hotels immer noch nicht öffnen dürfen und ich damit auch keine Massage- und Kosmetikbehandlungen anbieten kann).

Warum sollte man meiner Meinung nach niemanden als Vorbild bzw. Maßstab nehmen? Wir sind alle Individuen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Talenten, Werten, Bedürfnissen und Grenzen. Falls du sie nicht kennst liegt es an dir, ob du sie herausfinden möchtest oder nicht.  Auf jeden Fall ist es meiner Meinung nach nicht förderlich, wenn du jemand anderen als Maßstab nimmst. Zum einen, weil du dich dadurch von dir selbst entfernst und zum anderen, weil du möglicherweise unzufrieden, frustriert werden könntest, weil du selbst eben anders bist (und darum geht es bei der Selbstliebe- wer bist du mit deinen Werten und Bedürfnissen- lebst du sie? Achtest du sie? Liebst du dich so wie du bist? Wenn du das tust, dann musst du nicht danach streben wer anders sein zu wollen).  Man kann sich sicherlich mit einigen Persönlichkeitsanteilen anderer Menschen identifizieren, durch Gesprächen Schwachpunkte aufdecken (wenn man die nicht ohnehin selbst schon weiß ;-) und sich Unterstützung, Impulse, Inspirationen einholen, um herausfinden wer man ist. Der Weg zum SELBST, muss  jeder schon selbst gehen und auf dem Weg dahin erkennen, was man wirklich, wirklich will in seinem Leben.  Es gibt so viele Menschen, die andere Menschen kopieren, grade die neue Generation die jetzt heranwächst- was ich so beobachtet habe (auch auf Mallorca). Instagramm bestimmt den Alltag und die Bilder der Models mit 90-60-90-Maße und U-Boot-Lippen. Wie schrecklich. Diese "Kinder" auch wenn sie sicherlich schon volljährig waren, waren so weit weg von sich selbst, traurig. Ich will es nicht schlecht reden, jeder soll das tun, was er für richtig hält und wie er / sie sich gut fühlt, selbst liebt und sich im Spiegel anschauen kann (sieht man sich eigentlich selbst, wenn man hat so viel machen lassen oder verdeckt man dadurch andere Wunden oder die fehlende Selbstliebe an einigen Stellen?- ich konnte mir z. B. über Jahre nicht in die Augen blicken- ich habe Spiegel und Fotos gehasst und gemieden- daher würde ich jetzt sagen, wenn man ganz ehrlich zu sich selbst ist: ja, man möchte damit "Wunden vertuschen" oder die fehlende Selbstliebe optisch kaschieren.) Ich kann das absolut verstehen, denn das ist der einfachere Weg und die Menschheit ist ohnhin so oberflächlich, dass oft nur gesehen wird, wie "toll" eine Person aussieht, ohne überhaupt dahinter schauen zu wollen, den Menschen wirklich tiefgründig kennen- und lieben lernen zu wollen, mit all seinen Ecken und Kanten. Ich bin diesen Weg auch sehr lange gegangen. ER hat mich auf Dauer krank und tot unglücklich gemacht. Ich habe mich selbst und meien Werte über Jahre nicht geachtet, sie manchmal sogar verraten.  Heute weiß ich:  es wird dich einholen- in welcher Form auch immer. Vielleicht nicht jeden, aber die meisten in Form von Angst, Panik, Depression, Burn-out, Boring-out..... Ich will damit keine Angst verbereiten- es sind meine Beobachtungen der letzten Jahre- nicht nr bei mir, sondern auch bei sehr vielen anderen Menschen. Und mal ganz ehrlich: Wenn du am Ende deines Lebens zurückblickst, haben dich die U-Boot-Lippen dann erfüllt? Oder das au alles dran gesetzt hast die 90-60-90 Maße zu halten? Ist das wirklich LEBEN gewesen? Der Karriere hinterherzurennen, damit das Konto gut gefüllt ist und du Anerkennung bekommst? Was steckt dahinter? Ok, ich selbst habe auch Silikon-Implantate in den Brüsten. Und bis vor Mallorca habe ich mich jeden Tag gewogen- jeden verdammten Tag. Kontrolle pur, um jaaaa nicht zuzunehmen. Davon hab ich losgelassen und fühle mich befreit. Selbst jetzt, wo ich einiges mehr wiege fühle ich mich viel attraktiver als vorher. Und das rede ich mir nicht ein oder rede es mir schön, dass ist so! Und ich habe verdammt viele Komplimente bekommen. Ich schätze, weil meine Energie die ich ausstrahle eine andere ist (anders kann ich mir das nicht erklären, rein auf den Körper bezogen, habe ich schon einen Einschnitt gemacht). Ich möchte auch nochmal erwähnen, dass ich mir habe nicht die Brüste machen lassen, um damit jemanden zu kopieren, zu imponieren, den Männern mehr zu gefallen oder sonst was. Es war damals ein tiefer Wunsch von mir nach mehr Weiblichkeit und dadurch bekam ich mehr Selbstwert. Punkt. Natürlich lässt sich darüber streiten und es kann auch sein, dass ich mir die Implantate irgendwann rausnehmen lasse ohne mir neue einsetzen zu lassen- aber soweit bin ich noch nicht und das ist auch derzeit auch nicht der Fokus auf den ich ausgerichtet bin.

Zurück.

"Wellness" ist nicht das einzige worauf ich am Ende  meines Lebens zurückblicken möchte. Da ist noch mehr. Da ist ein Partner, der ebenfalls seine eigenen Werte kennt, sie lebt und dieses Leben was ich leben möchte mit mir teilt. Und da kommen mir mal wieder die Tränen beim Schreiben. Wahrscheinlich, weil es meine größte "Baustelle" ist. Im Grunde weiß ich das schon die ganzen Jahre. Sie ist halt am schmerzhaftesten für mich. Vor ca. vier Jahren hatte ich bei Julia Fischer http://www.julia-fischer-therapie.de/ schonmal die Möglichkeit innerhalb einer Aufstellungsarbeit dieses Thema aufzulösen. Aber ich merkte innerlich, dass ich das nicht zulassen konnte- ich fühlte mich nicht stark genug diese Schmerzen "zu überleben". Das hört sich für manche sicherlich merkwürdig an- Hochsensible wiederum werden mich verstehen wovon ich spreche. Aber es war auch einfach noch nicht dran. Es gab noch so einiges mehr zum "aufräumen"- denn Veränderung braucht Zeit- sag ich ja immer wieder! Das ganze muss sich dann ja auch noch manifestieren usw. 

"Du wirst glücklich sein" sprach das Leben. "Doch zuerst werde ich dich stark machen".

 

Beim Spaziergang mit Melanie und Lasse hatte ich gestern zum Ersten mal das Gefühl, dass ich tatsächlich loslassen kann. Heute weiß ich, ich bin tatsächlich soweit, ich werde LOSLASSEN. Ich werde aus meiner über alles geliebten Wohnung ausziehen (nicht sofort- wenn es an der Zeit ist -das ist aber nur ein Teil meiner LOSLASSENS, aber ein sehr wichtiger). Warum? Weil ich mir die Wohnung aus einem falschen Ansatz heraus gekauft habe. Ich habe sie damals gekauft, damit ich einen "Ort" habe, an den ich zurück gehen kann, falls es mal wieder mit einer Partnerschaft nicht klappt. Zu dem Zeitpunkt war ich noch nicht so weit zu hinterfragen, warum es mit einer Partnerschaft / Ehe nie so richtig geklappt hat und was das mit mir zu tun hat. Aber das Leben ist ja ein Lernprozess :-) und dafür bin ich sehr dankbar- genauso für die Menschen, die mich dabei jetzt in diesem Prozess so sehr unterstützen und ohne die ich es nicht packen und den Prozess auch gar nicht recht verstehen würde- herzlichen Dank Melanie und Lasse und auch Kirsten.

Wenn ich am letzten Tag, in den letzten 30 Minuten meines Lebens auf mein Leben zurückblicke, dann möchte ich mein Leben wie folgt gelebt haben, damit ich ich Frieden loslassen kann:

Ich möchte mein Leben mit einem Partner an meiner Seite geteilt haben. Wir betreiben gemeinsam eine kleine Wellness-Oase in einem Reetdachhaus (das Konzept bleibt geheim ;-), haben viele tolle Begegnungen mit Menschen, die uns inspirieren, motivieren und mit denen wir uns austauschen können.

Ich blicke zurück  auf ein Leben voller Abenteuer- beruflich wie privat. Viele  Höhen und Tiefen, die wir zusammen gemeistert haben und die uns immer weiter zusammengeschweißt haben.  Wir führen eine tiefgründige Beziehung mit einer tiefen Verbundenheit, die von Werten, Gefühlen, Soul-Sex, bedingungsloser Lieber und des Sinn des Lebens geprägt ist ;-)

Was ist Soul-Sex: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Soulsex/Eva-Maria-Zurhorst/Goldmann/e543331.rhd

Das Buch https://www.randomhouse.de/Buch/Liebe-kann-alles/Eva-Maria-Zurhorst/Arkana/e560559.rhd kann ich euch auch sehr ans Herz legen,

Wir bereisen Städte und ferne Länder mit den schönsten Stränden (vor dem Traum der Wellness-Oase). 

Am Ende des Lebens wohnen wir zusammen in einem Tiny-Haus, neben meiner besten Freundin und ihrem Partner, am See oder am Meer. Die Abende verbringen wir alle gemeinsam vor dem Kamin oder draußen unterm Heizpilz auf der Terrasse. Wir erzählen uns Geschichten aus unserem Leben und Lachen über all die Freuden und Tiefschläge, die das Leben so mit sich brachte. Ich werde am Ende meines Leben sagen können: "Es war nicht immer einfach, aber ich habe habe mein Leben GELEBT (denn das ist ja der SINN des Lebens) und habe Erfüllung in meinem Job gefunden, in dem ich meinen Herzenswunsch, eine Welt mit mehr Liebe, Freiheit, Frieden, Hilfsbereitschaft, Verbundenheit und Zusammenhalt, gefolgt bin und meinem TUN damit einen wirklichen Sinn gegeben habe. Wenn ich dieses Leben gelebt habe, dann schlafe ich am letzten Tag mit einem Lächeln auf meinem Lippen ein und freue mich auf die Party, die meine Lieben dann veranstalten werden, auf das geniale Leben, was wir miteinander geteilt haben (kein Kaffeeklatsch- eine Party!). Ich kehre mit großer Erfüllung, Dankbarkeit, Frieden- mit Liebe gefüllt zum Universum zurück während meine Urne im Meer auf Reisen geht :-) *ist das nicht schön und traurig zugleich*? Man muss sich darüber ja mal Gedanken machen- ob man will oder nicht. Wir sind ja nicht ewig hier auf der Erde- unsere Zeit ist begrenzt. Und im Übrigen: LOSLASSEN und das LEBEN nach deinen eigenen Vorstellungen zu leben, hat nichts damit zu tun, andere im Stich zu lassen. Es geht nicht darum, wie man physisch miteinander verbunden ist, sondern geistig. Und wahre Freundschaft / Liebe, kann eh nichts trennen "Freunde / Familie sind wie Sterne. Du kannst sie nicht immer sehen, aber sie sind immer da"

Jetzt weiß ich also, was ich zu tun habe :-) Bevor ich nicht einen solchen Mann finde, der sich so ein Leben ebenfalls vorstellen kann, rocke ich mein Leben weiterhin allein. Aber im Grunde weiß ich, dass er quasi schon vor der Tür steht- ich fühle das- die Zeichen der letzten Wochen sind eindeutig, denn seitdem ich gedanklich meinen Fokus wieder auf Männer richte tauchen sie auf- wie aus dem nichts, ohne das ich da aktiv werden muss (das Universum schickt eben, worauf du deinen Fokus richtet und in Sachen Liebe funktioniert es besonders gut, wie ich in einem Blogeintrag vorher schonmal beschrieben oder sogar bewiesen habe? Ich glaube ja nicht an Zufälle). Aber ich weiß auch, damit ich einen solchen Mann bekommen kann, muss ich erstmal noch etwas an mir arbeiten. Ich bin so zwar schon echt gut davor und mir mir zufrieden, aber eben nicht im Hinblick auf Beziehung.

Was ich dafür noch brauche? Noch mehr mehr Selbstliebe, damit ich eben nicht emotioanl abhängig bin und mein Partner irgendein Bedürfnis stillt. Ich habe vor kurzem eine Skala für mich aufgestellt mit einer Eigeneinschätzung, wo ich mich selbst bei der "Selbstliebe" befinde. Ich habe vorgestern und gestern allerdings festgestellt, dass da noch ein paar ganz schön tiefe Verletzungen aus der Kindheit festsitzen (das stelle ich immer dann am besten fest, wenn ich mit Männern zusammen bin, die bestimmte wunde Punkte in mir triggern und das war vorgestern der Fall). Ich bin wirklich froh, dass ich POUND für mich entdeckt habe, denn so konnte ich die Wut wirklich beim Sport mal rauslassen (ich habe in der Vergangenheit mit einer Freundin zusammen mal ein "WUT-Seminar" besucht. Alter Schwede. Aus meiner Freundin, eine kleine ganz zierliche Person kam eine Kraft raus, das ich echt etwas Angst bekam. Hat die Frau eine Power- der Wahnsinn. Das sah man ihr so nicht an. Aber wer sie und ihre Geschichte kennt oder einfach nur diese Kraft in dem Seminar gesehen hätte, der weiß Bescheid- auch eine Powerfrau eben!). Ich weiß, dass ich die Wut durchfühlen und in Liebe annehmen lernen soll (oder besser gesagt- ich möchte das gern können, um nicht in diesen kleinen "Wutausbruch" zu verfallen), denn im Grunde geht es um das verletzte innere Kind (überhaupt ist ja (fast) alles in der Kindheit zu finden, warum man so ist und sich so verhält wie es nunmal ist-  aber das muss ja nicht so bleiben und ich arbeite weiter daran, weil ich inzwischen weiß wie wichtig es grade für Hochsensible ist, wenn du langfristig gesund leben möchtest (Buchtipp: https://www.amazon.de/Die-Berufung-Hochsensible-Gratwanderung-Zusammenbruch/dp/3981571142 ).

Melanie sagte gestern zu mir: Denk daran, was das Kind sich jetzt eigentlich gewünscht hätte, warum es so reagiert. Ja, LIEBE. Und da könnt ich wieder heulen. Natürlich LIEBE und Verständnis war es bei meinem wunden Punkt, was mein inneres Kind sich gewünscht hätte. Das Bedürfnis nach:  "nimm mich mit meinen Bedürfnissen ernst"  (das hatte dieser Mann nämlich nicht getan- also mich nicht in meinen Bedürfnissen und dem was ich sagte ernst genommen- woraufhin ich wirklich ausgeflippt bin- nicht ihm gegenüber- aber innerlich. Ich meine, ich sage doch nicht was, was ich dann nicht so meine?) Statt das wie sonst üblich in mich hineinzufressen, habe ich es 1. ihm gesagt und 2. habe ich es beim POUND rausgelassen. Irgendwann werde ich dahinkommen, diesem Gefühl bzw. meinem inneren Kind mit Liebe begegnen zu können. Aber bis dahin ist es noch ein Weg. Aber ich will es schaffen. Ich hab schon so viel geschafft, dann schaffe ich das letzte Ende auch noch, auch wenn es das schwerste wird (dagegen ist der Wechsel vom Öffentlichen Dienst in die Selbständigkeit ein Schiss sag ich euch- das weiß ich jetzt schon bevor dieser Weg überhaupt angefangen hat) und an dieser Stelle an riesen DANKE an meine ehemalige Chefin Anne, die mir seit meinem 16 Lebensjahr immer Mut zugesprochen hat, der mir sehr auf meinem Weg bisher geholfen hat und auch noch weiterhelfen wird "Ines, du packst das schon. Du hast bisher alles geschafft, was du dir vorgenommen hast." 

Also bedeutet das was? Das ich in erster Linie an meiner Selbstliebe arbeiten muss bevor ich "Wellness" mit einem Partner an meiner Seite leben kann. Und das werde ich jetzt in die Wege leiten (Step 1 ) und (Step 2) ist dann die Wellness-Oase :-)))  *Juhuuuuuuuu*

Wusstest du eigentlich, dass es nicht die Ziele sind (wie z. B. bei mir die Wellness-Oase oder der Partner an meiner Seite) die dich vollständig machen? Du bist immer vollständig. Du lernst dich außerhalb der Komfortzone nur besser und tiefer kennen. Ich kann das so unterschreiben. Mein ganzes Leben wurde ich, egal ob beruflich oder privat, in das "kalte Wasser geschmissen" oder aber ich schmeiß mich selbst rein und immer dann- also im kalten Wasser, bin ich am meisten gewachsen. Die Komfortzone ist halt kuschelig, aber hat nichts mit Leben und Abenteuer zu tun - zumindest für mich nicht. Und ich will am Ende meines Lebens nicht zurückblicken: "Hätte ich es wenigstens versucht"

 Julia Engelmann trifft es auf den Punkt: https://www.youtube.com/watch?v=RmGHW4b2OVY

Mein Therapeut hatte somit vor ein paar Jahren mit seiner Einschätzung zu meiner Person schon recht als er sagte: "Sie lieben das Spiel mit dem Feuer was?" - Ja, das tue ich. Auch wenn ich manchmal Angst habe mich verbrennen zu können und mich auch schon des Öfteren mal verbrannt habe. Kinder die sich einmal an der Herdplatte verbrannt haben legen sie auch nicht wieder drauf. Aus Erfahrungen lernt man eben am Besten. Und mir wird einfach langweilig, wenn ich immer wieder das gleiche mache und mich nicht weiterentwickeln kann. Schön, dass ich jetzt was gefunden habe wo das niemals der Fall sein wird *freu* Endlich keine Langeweile mehr oder jemand der auf Arbeit zu mir sagt (Chef/Chefin- das ist tatsächlich so gewesen!): "Ines, immer wenn du was erreicht hast, dann kommt das nächste". JAAA verdammt, ich sterbe sonst an LANGEWEILE. Spricht da der Neid oder was ist das gewesen? Warum greifst du mich indirekt an und sagst mir damit durch die Blume, dass mit mir etwas nicht in Ordnung ist? Vielleicht bin ich falsch eingesetzt in dem was ich tue? Unsere Ausbildungsleiterin hat damals außerdem gesagt, dass es sinnvoll ist alle zwei Jahre die Abteilung zu wechseln (versteh ich, damit man geistig nicht einrostet). Naja, jetzt tue ich mindestens genauso viel und entwickelt mich gefühlt noch 2x schneller weiter als vorher, aber eben mit Dingen, die mir Energie geben statt sie mir rauben, so dass ich nicht wieder mit Erschöpfungszuständen zu tun bekommen werde. 

 

Aber zurück zum Thema der Beeinflussung, worum es in diesem Blog gehen sollte. Es ist ja noch recht frisch, dass ich wirklich zu mir SELBST gefunden habe bzw. stecke noch mittendrin. Ich liebe es mit mir alleine zu sein, aber inzwischen auch in Gemeinschaft, wenn die Menschen genauso oder sehr ähnlich ticken wie ich. Zum allein sein möchte ich noch sagen, dass ich das früher nicht konnte und das ich weiß, dass sehr viele Menschen das können. Viele (ich sage nicht alle und ich sage auch nicht, dass man allein sein können muss, das soll jeder für sich selbst entscheiden, was er will, wie er fühlen und leben will) verspüren dann Unruhen, eine Leere, Nervosität, fühlen sich selbst fremd. Das ist kein anderes Zeichen, als das du dir selbst fremd geworden bist. Wenn du dich selbst kennst und du dich selbst authentisch lebst, dann gibt es dieses Gefühl nicht, weil du innerlich in dir angekommen bist- weil du einfach du selbst bist. Fertig. Woher ich das weiß? Weil ich beides kenne. Ich war mir mal so fremd, dass ich gar nicht ich selbst war und heute bin ich mir so nah, wie noch nie in meinem Leben. Und trotzdem ist mein „frisches SELBST“ noch nicht richtig manifestiert. Daher brauche ich nach wie vor mehr Zeit für mich allein, als mit anderen Menschen (und ich liebe es auch einfach), um zu reflektieren, ob das was ich tue, die Entscheidung, die ich getroffen habe (wir entscheiden ja jeden Tag unzählige male- selbst wenn wir einen Kaffee-to-go kaufen) sich wirklich für mich stimmig und gut anfühlt- ob die Entscheidung mit mir im Einklang ist. Klingt anstrengend? Ist es zu Anfang auch. Du musst es trainieren, wie alles andere was du erreichen möchtest auch. Wenn du Muskeln aufbauen willst, dann musst du ja auch täglich trainieren und mit jeder Woche wird dir das Training leichter fallen. Genauso ist es auch mit der Reflektion bzw. der Reise zu dir selbst. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich irgendwann nicht mehr so viel reflektieren muss, sondern mein SELBST die Entscheidungen viel schneller treffen kann. Ich würde es derzeit so bezeichnen, dass ich mich immer noch im „Systemwechsel“ / Transformationsprozess / Manifestationsprozess befinde und in dieser Zeit bist du einfach noch etwas „unsicher“ und anfälliger, wieder in alte Gewohnheiten / Muster zu verfallen. 

In der Vergangenheit hatte ich diesbezüglich immer mal wieder ein paar Rückschläge, die mich manchmal auch entmutigt und teils frustriert haben. Heute weiß ich, dank des tollen Netzwerkes was ich habe oder der unterschiedlichen Netzwerke besser gesagt, dass das völlig normal ist und eigentlich ist das auch logisch. Wenn du 30 Jahre gegen dein selbst und deine Wahrheit gelebt hast, weil die Gesellschaft, die Eltern- wer auch immer, dich zu dem gemacht hat, wie es nunmal erwartet wird, dann kann es ja nur dauern, bis zu dich wieder ENTwickelt hast (aus den Verstickungen heraus- wisst ihr was ich meine?). Ich freue mich auf den Tag, wenn meine Werte so bombenfest sitzen, dass ich meine Entscheidungen und das was mir gut tut und wie ich leben will so schnell treffen kann, ohne darüber nachdenken zu müssen. POUND (das ist der Sport den ich jetzt mache) zielt übrigens darauf ab (unter anderen ) Es ist ein Sport, der in erster Linie auf deinen Geist gerichtet ist, worauf ich in meinen Facebook-Beitrag schonmal kurz hingewiesen habe und erst in zweiter Linie auf den Körper. Wie das gehen soll? Das erzähle ich euch mal in einem gesonderten Beitrag. Bis dahin- viel Freude und einen zauberhaften Tag :-)

 

https://www.facebook.com/Ines.Thomsen84/videos/820990095059562/

 

Ganzen Eintrag lesen »

Immer höher, immer schneller, immer größer, immer weiter, immer schöner- wie wäre es mal mit Minimalismus?

Veröffentlicht am 28.04.2020

Wie der Titel es schon sagt- immer höher, immer schneller, immer weiter, immer größer, immer schöner- bis zu Zeiten vor Corona. Kommt der Mensch jetzt mal wieder zur Vernunft und besinnt sich auf das Wesentliche im Leben und worauf es ankommt oder machen wir im Eiltempo so weiter wie vor der Krise (wobei- noch ist sie ja nicht vorbei und wir wissen auch noch nicht, was die Krise so alles nach sich ziehen wird). Sind wir weiter so egoistisch und fahren die Ellenbogen aus oder geht es Hand in Hand- von Herz zu Herz?

Als ich auf Mallorca war hatte ich Glück noch eine Wohnung bzw. ein Zimmer in einem älteren Hotelkomplex zu finden, wie ich in einem anderen Blogeintrag geschrieben hatte. Das Zimmer entsprach nicht den Standard, den ich gewohnt bin und doch muss ich euch sagen, hätte es mich besser nicht treffen können (zumal ich so auch schon 2 1/2 in meinem Leben gewohnt habe- ohne jeglichem Luxus und SchnickSchnack. Es ist herrlich, wenn du losgelöst von allem bist und einfach nur Zeit zum Reflektieren hast und worauf es dir wirklich ankommt im Leben. Ich habe in dieser Zeit die tollsten Erfahrungen mit Menschen gesammelt, von den ich mein ganzes Leben lang zehren werde.

"Am Ende interessiert es niemanden, wie viel Geld wir verdient haben, welches Haus wir haben oder welches Auto wir fahren. Am Ende des Lebens zählen nur die Momente, in denen wir glücklich waren"

"Es sind die Begegnungen mit Menschen, die dein Leben lebens- und liebenswert machen."

Ich würde lügen, wenn ich sage, ich hätte meine schöne Wohnung, die ich mit so viel Herzblut errichtet und eingerichtet habe, nicht vermisst hätte. Aber soll ich euch was sagen? Seitdem weiß ich sie noch viel mehr zu schätzen. Wir gewöhnen uns viel zu schnell an Dinge die wir besitzen, Menschen die uns umgeben. Wir nehmen das alles für selbstverständlich wahr oder als selbstverständlich an, aber nichts ist selbstverständlich. Nichtmal dieser Blogeintrag ist selbstverständlich. Ich bin so dankbar diese Mallorca-Erfahrung gesammelt zu haben, auch wenn ich mich wiederhole. Seitdem bin ich ein viel dankbarer Mensch, der viel mehr die wichtigen Menschen in meinem Leben zu schätzen weiß und die Dinge, die mir am Herzen liegen. Meiner Meinung nach können materielle Dinge nicht glücklich machen (sie können deiner Seele kurz mal gut tun und ein Glücksgefühl auslösen, aber mit wirklich glücklich hat das nichts zu tun). Welche materiellen Dinge mir am Herzen liegen? Ich liebe mein Bett und meine Matratze abgöttisch (zum Bespiel). Das Bett ist nicht nur wunderschön, sondern die Matratze auch super bequem und komfortabel. Ich schlafe für mein Leben gerne, daher ist es mir wahrscheinlich auch besonders wichtig. Vorher war es einfach "Ein Bett mit einer Matratze". Ich wusste es nicht so sehr zu schätzen, weil es für mich schon normal, selbstverständlich geworden war, diese Dinge und den Komfort zu besitzen- und das, obwohl ich schonmal ganz von vorne angefangen bin und weiß wie es ist so gut wie nichts zu haben und von Null zu starten. Und trotzdem: vielleicht werde ich diese Erfahrung, auf jeglichen Komfort zu verzichten, alle ein bis zwei Jahre mal für ein paar Wochen wiederholen.

Seitdem hat die Dankbarkeit und die Wertschätzung in meinem Leben nochmal eine ganz andere Bedeutung bekommen. So eine Erfahrung sollte jeder mal machen, dann würde dieses ganze Rumgejammere hier in Deutschland vielleicht mal aufhören. Das war auch ein Grund, warum ich nicht zurück wollte von Mallorca, ganz ehrlich. Weil hier immer so viel gemeckert wird. Natürlich haben wir alle mal schlechte Tage und schlechte Phasen im Leben- darum geht es nicht. Es geht um die IMMER-Nörgler, Kritiker, Verurteiler und Neider- die Neider finde ich immer besonders interessant- sehen sie doch immer nur das was sie sehen wollen, ohne zu wissen was da dahintersteckt. Ich bin froh nun endlich Menschen gefunden zu haben, die nicht so sind. Seitdem habe ich das Gefühl innerlich endlich anzukommen, in mir Ruhe zu finden und auch hier im Norden Wurzeln schlagen zu können. 

Vielleicht regt dieser Text den ein oder anderen ja zum Nachdenken an. Ich weiß z. B. von ganz vielen Touristen die ich auf Mallorca kennengelernt habe,  denen es genauso ging wie mir. Wir können den Süden aber auch hier nach Deutschland holen, denn wir sind die Schöpfer unseres Lebens. Die Kunst ist, sich nicht von der Gesellschaft und den hiesigen Geflogenheiten beeinflussen/anpassen zu lassen. Jeder Mensch ist der Schöpfer seines eigenen Lebens :-) Ich habe allerdings festgestellt, dass es wesentlich einfacher und schöner ist, wenn du nicht allein auf dieser Mission unterwegs bist. Deswegen ist es schön, auch wenn es lange gedauert hat, ein Netzwerk (ok, mehrere) zu haben, dass stetig immer größer wird, die alle in die gleiche Richtig blicken. 

 

 DER SINN DES LEBENS: LOVE - LIFE - LAUGH - AND REBEL  

"Jede Reise bringt einen Menschen weiter und man kommt nie so zurück, wie man losgefahren ist..."

 

Hört hier mal rein und lasst die Musik und die Texte sprechen:   https://www.youtube.com/watch?v=pBLJNe8hsKE

  

Ganzen Eintrag lesen »

Ein neues Vision-Board - der Weg zum Ziel startet mit: Pound

Veröffentlicht am 25.04.2020

Wenn ich Veränderung in meinem Leben herbeiführen möchte, ist es immer wichtig sein genaues Ziel zu kennen, die Absicht, die dahinter steckt, das WOFÜR und den SINN. 

Mein erstes Visionboard habe ich im Jahr 2017 erstellt als ich meine Wellness-Oase errichten wollte (SINN: Erholung / Wohlgefühl für meine Kunden / gepflegte Haut... s. Bild unten). Mit diesem Vision-Board habe ich bei einer Verlosung teilgenommen in der Hoffnung, den Hauptgewinn von 5.000 € zu ergattern mit dem ich mir dann meine Wellness-Oase ausstatten wollte. Ich meine, ich habe den 4. oder 7. Platz belegt- aber das hat mich nicht davon abgehalten, trotzdem meine kleine Wellness-Oase in den eigenen vier Wänden zu errichten- ich habe mehr gearbeitet, um mir die Einrichtung zulegen zu können und mir meinen Traum, zumindest im "Kleinformat", erfüllen zu können (wobei ich mit 5.000 € auch nicht sonderlich weit gekommen wäre, aber das wäre eine schöne Starthilfe gewesen und hätte mir zu der Zeit etwas mehr Sicherheit / Mut gegeben- aber es sollte halt anders sein und das ist auch verdammt gut so!) Es stellte sich schnell heraus, dass die Wellness-Oase in den eigenen vier Wänden kein Dauerzustand sein konnte- mehr dazu hier.  Als ich dann nach Mallorca ging, hatte ich mein neues "Visionboard" fest im Kopf- ich wollte eine Saison dort arbeiten und mir mein Leben u. a. mit den Gesundheits- und Pflegeprodukten von Juchheim finanzieren (wer mir das nicht glaubt, kann alles auf Facebook nachlesen, da habe ich sogar meine Provisionsabrechnungen gepostet- wenn ich mir was vornehme, was ich WIRKLICH WILL, dann mach ich das auch und zieh es durch!) und das tat ich auch. Ich arbeitete im Fish-Spa und habe andere Menschen zu den Produkten beraten. Ich habe dabei sehr viel zwischenmenschliches erfahren, aber auch, was die Menschen zum Urlaub bewegt hat und wie es Ihnen geht. Ich hörte immer und immer wieder, dass sie unzufrieden sind, die meisten gestresst und überlastet von der Arbeit. Das war natürlich mein Thema- ging es mir doch vor ein paar Jahren noch genauso.

Als ich zurück von Mallorca kam fiel ich in ein Loch wie ihr wisst. Alles war weg. Meine Struktur, mein Tagesablauf, meine Positivität, meine Träume, meine Ziele, meine körperliche Fitness blieb auf der Strecke und meine Ernährung litt die ersten Monate auch, dass ich richtige "Reibeisenhaut" im Gesicht hatte. Es hat wirklich gedauert bis ich mich aus diesem Loch wieder rausgewühlt habe. Es hatte viele Gründe, wie ich in einen Artikeln vorher auch schon geschrieben habe. Ein weiterer Grund ist gewesen,  und das merke ich jetzt, wo ich wieder neue Visionen, Träume und Ziele habe, dass mir diese schlichtweg fehlten als ich zurück nach Deutschland kam, denn ich wollte ja gar nicht wirklich zurück. Heute, nachdem auch ich in der Corona-Krise viel Zeit zum Nachdenken hatte und habe, habe ich mich entschieden,  dass ich meinen Lebensmittelpunkt in Deutschland belassen werde (das ist eine Entscheidung für hier & jetzt - ich weiß nicht, was in ein paar Jahren sein wird, wobei die Entscheidung die ich jetzt getroffen habe, schon längerfristig ausgerichtet ist- irgendwann einmal muss man sich halt verbindlich entscheiden was man will, um das Leben in eine bestimmte richtig zu lenken "Wenn du dir in deinem Leben alle Türen offen hältst, wirst du dein Leben auf dem Flur verbringen") . Mein Ziel ist es, den gesunden Lebensstil, wie ich Ihn erstmalig auf Mallorca selbst gelebt habe, nach Deutschland holen. Dieser Lebensstil hat mir so unendlich gut getan- ich war nie ausgeglichener, entspannter und gesünder als zu dieser Zeit. Nun ist Deutschland aber natürlich nicht Mallorca. Hier an der Küste ist es auch sehr schön, aber die Friesen stehen Veränderungen oder Neuerungen oftmals skeptisch gegenüber, ganz nach dem Motto "Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht". Von daher ist es wirklich eine Herausforderung diesen neuen Lebensstil hier an die Küste zu bringen- aber ich habe mich in Geduld und Vertrauen inzwischen geübt (klappt mal besser und mal schlechter ;-) und werde daher diszipliniert versuchen, auch die Friesen davon zu überzeugen, dass es noch ein richtig schönes Leben außerhalb des Hamsterrades gibt, dass zudem noch viel gesünder ist und mehr Spaß bringt :-) Falls das nicht klappen sollte, wovon ich aber nicht ausgehe, hab ich natürlich schon Plan A und Plan B zur Hand- außerdem bin ich ein kreatives Köpfchen geworden, seitdem ich täglich meditiere, so dass mir sicherlich noch mehr Möglichkeiten einfallen werden- ganz nach meinem Motto "wenn eine Tür sich schließt öffnet sich die nächste".

Ich habe jetzt auf jeden Fall mein neues Visionboard fertig- es hilft ungemein, wenn du deine Ziele so bildlich vor Augen hast. Warum? Wenn du aussprichst was du vor hast, dann stehen dadurch Bilder in deinem Kopf. Und diese Bilder erzeugen Emotionen. Und diese Emotionen leiten. Ich habe mich früher oft von der Angst leiten lassen und bin dadurch beruflich und privat immer mal wieder in eine Art "Teufelskreis" geraten. Heute habe ich einen viel bessern Zugang zu mir und meinem Körper. Ich nehme meine körperlichen Symptome und Gefühle bewusst wahr, denn ich habe gelernt, dass sie mir die Richtung weisen, in die ich gehen soll. Alles was mein Herz höher schlagen lässt ist der richtige Weg für mich- denn ich bin ein Herzmensch (bei Kopfmenschen funktioniert das wohl eher nicht, da diese Menschen meiner Erfahrung nach wenig Zugang zu Ihren Emotionen haben und ihre Entscheidungen rational aus dem Kopf treffen- das ist jetzt ohne Wertung- beides hat seine Vor- und Nachteile, egal ob Kopf- oder Herzmensch). Ich lasse mich also von der Liebe und der Freude leiten- alles was mein Herz berührt und höher schlagen lässt, wo ich euphorisch bin, ist der richtige Weg für mich (nicht das Ziel, das ist ein Unterschied!). Ich treffe Entscheidungen im hier& jetzt. So ist heute der erste "Kennenlerntag" vom "Pound-Training", denn ich mache eine Online-Ausbildung zum "Pound-Pro" (normalerweise ist die vor Ort, aber aufgrund von Corona wird diese visuell über Zoom angeboten, wofür ich sehr dankbar bin, denn so muss ich nicht so weit fahren). Ich mache diese Ausbildung, weil ich richtig Lust dazu habe und mein Körper ein bisschen Bewegung bzw. Pound ist ja ein Ganzkörper-Workout, nicht schaden kann. Eigentlich wolle ich nur an einem Online-Kurs als normale Teilnehmerin teilnehmen. Am Montag habe ich es versucht, aber das Kursportal auf dem der Unterricht angeboten wurde hakte so sehr auf meinem Rechner, dass es kein Spaß gemacht hat. Die Ausbildung jetzt und die weiteren Kurse finden hingegen über Zoom statt und da ich darüber selbst schon viele Meetings gemacht habe weiß ich, dass das hier bei mir Zuhause funktioniert. Im Mai, wenn hoffentlich wieder alles normal läuft, werde ich mal einen Kurs im Freien anbieten- "Sport im Park" - so wie ich es in Barcelona gesehen und auf Mallorca kennengelernt habe- herrlich. Aber ich werde keine Fitnesstrainerin oder so falls ihr das denkt. Ich mache es, weil ich Lust dazu habe und das mit euch teilen möchte. Wie ich ja schonmal sagte- ich tue nur noch das wozu ich Lust habe und was mein Herz höher hüpfen lässt. In erster Linie mache ich diese Ausbildung für mich, damit ich alle Schritte gezielt beherrsche und meine Körperhaltung- und Spannung korrekt und damit gesund ist. Dieser Sport ist der erste, der mich wirklich begeistert- sonst war Sport irgendwie immer ein Angang für mich. Aber hier hab ich alles. Musik, der ganze Körper wird aktiviert und es ist gut für den Geist- aber dazu ein andern mal mehr, was die positiven Aspekte vom Pound sind- in erster Linie bereitet er mir Freude wodurch Glückshormone ausgeschüttet werden- und glücklich sein ist einfach super :-) ich möchte den Sport fest in meinen Alltag integrieren und durch die Plattform habe ich die Möglichkeit, den Sport immer dann auszuüben, wenn ich Zeit dazu habe, was mir aufgrund meiner weiteren Lebensplanung sehr wichtig ist- Flexibilität und nicht: Pound-Kurs am Montag um 19 Uhr in ...... Vielleicht findet der ein oder andere ja noch gefallen am Pound. Ich denke, ich werde das bei gutem Wetter hier bei mir im Baugebiet auf der freien Grünfläche anbieten. Mal schauen ob das gut geht bis sich wieder einige Menschen durch die Musik, die Freude, den Neid oder sonst was gestört fühlen (ich höre jetzt lieber auf so zu denken, denn was zu denkst, dass kreierst du- das Gesetz der Resonanz ;-). Ich werde es also wie immer ausprobieren und freue mich, wenn ihr mit dabei seid :-D genaue Infos folgen, wenn wir wissen, wann wir uns wieder frei Bewegen dürfen und ich die Choreografien drauf habe, so das ich euch anleiten kann. Pound ist auch Teil meines Vision-Boardes.  Ich kann es euch wirklich nur ans Herz legen so etwas zu erstellen. Das motiviert und setzt Kräfte frei das Ziel zu erreichen (wenn es denn ein Herzensziel ist- die fühlen sich leicht an und du hast Lust darauf (leicht bedeutet aber nicht gleich einfach- du brauchst schon Konsequenz, Durchhaltevermögen und Geduld!)- ist es kein Herzensziel, dann ist es ein Angang und kann langfristig nicht gesund halten, denn wenn es dich am Anfang schon so viel Energie kostet, wie soll das dann im weiteren Verlauf aussehen?) Sicher hab ich auch nicht jeden Tag Lust, auch wenn mir die Dinge gefallen die ich tue, gibt es dabei auch immer Sachen (wie die Buchhaltung), die ich gar nicht mag (aber ich weiß halt wofür ich es mache, und dann ist das auch wieder in Ordnung), aber zu 90% macht mir das was ich tue Spaß. Ob es wirklich 100% gibt weiß ich nicht, ich kann es mir nicht vorstellen, aber ich lasse mich auch gern eines besseren belehren.

 

Du möchtest wissen, wie du am Besten ein Vision-Board erstellen und deine Ziele erreichen kannst? Dann melde mich gerne bei mir :-)

Ganzen Eintrag lesen »

Ein grandioser Tag

Veröffentlicht am 15.04.2020

Es ist Ostermontag der 13.04.2020. Der Termin für die Veröffentlichung dieses Blogeintrages wird ein paar Tage später erfolgen, da ein anderer Eintrag noch in der „Pipelinie“ hängt und ich diesen nicht so gern an Ostern über mein Netzwerk bekannt geben möchte, wobei er schon seit dem 12.04.20 öffentlich ist.

 

Mein Tag startete wie üblich mit einer wunderschönen Meditation, gefolgt von 5 Pound-Einheiten. Nach der Dusche hörte ich mir die Dankbarkeitsnachricht von Kirsten Vriesema an über die ich mich jeden Tag sehr freue. Heute schickte Sie mir einen Impuls, den ich sofort in die Tat umsetze und der mir noch mehr Mut gab finanziell in „meinen Weg“ zu investieren, für den ich sehr dankbar bin. Vor ein paar Wochen hatte ich dazu bereits eine Aufstellung bei Wert.Voll.Leben Jetzt mit Lasse und Melanie gemacht, die mir in Bezug auf „Finanziellen Spielraum und die damit verbundenen Möglichkeiten“ mehr Klarheit brachte. Aber, so wie der Weg der Veränderung nicht von heute auf morgen geht, so bekommt man auch nicht von heute auf morgen den Mut ein etwas höheres finanzielles Risiko als bisher in seinem Geschäft einzugehen. Zumindest geht es mir so. Es gibt sicher andere Menschen die investieren ohne mit der Wimper zu zucken, aber ich bin halt ich und mache das in meinem Tempo. Und man darf ja auch immer nicht vergessen, dass ich keine finanzielle Rückfallebene habe. Andere haben einen Partner, die Eltern oder Großeltern, die Sicherheit geben können- ich habe niemanden und meinen Freunden würde ich niemals, im Worst-Case, zur Last fallen, auch wenn ich weiß, dass sie mir helfen würden. Auf jeden Fall tat die Nachricht von Kristen heute morgen nochmal gut an das bereits bei Melanie und Lasse erfahrene erinnert und darin bestärkt zu werden und so konnte ich mich mit bester Laune auf den Weg zu den beiden machen, denn da hatte ich heute (JAAA, an Ostermontag) einen Termin ???? Es ist wirklich unglaublich was für tolle Menschen, Hilfen und Impulse du erfahren kannst, wenn du auf dem richtigen Weg bist—ich bin da so unendlich dankbar für! Das Leben rockt einfach :-D

Aber nicht nur ich hatte heute extrem gute Laune. Melanie und Lasse empfingen mich heute mit so einem Strahlen, dass es mich fast umgehauen hätte. Eine Liebe und Freude kam mir da von beiden entgegen -unglaublich und Melanie trug ein super schönes Frühlingskleid -passend zum Wetter:-) Wir setzten uns ganz entspannt nach draußen auf die Terrasse (so etwas liebe ich ja, nicht diese gezwungene steife Atmosphäre, wo es vom ersten Moment an nur um Zahlen, Daten, Fakten geht- hier ist das menschliche Zuhause- da mag ich sein, fühle mich wohl und kann einfach ich sein- egal ob lachen oder weinen, verrückt im Kostüm dort antanzen *grins* - ja, ich habe so einen Online-Workshop besucht und daraus kreiert, dass ich aus meiner Routine mal ausbreche und einen Tag im Kostüm unterwegs bin- naja und so bin ich dann zum Termin zu Melanie und Lasse gefahren- ich weiß halt, dass ich dort so sein kann wie ich eben bin, man mich nicht schräg anschaut, über mich redet, urteilt oder sonst was, sondern mich ernst nimmt- auch im Hexenkostüm. Wir arbeiten sehr intensiv und das vom ersten Moment an, denn wir wollen ja etwas bewegen und weiterkommen- nur eben in lockerer Atmosphäre, wo das Menschliche nicht zu kurz kommt. Für mich ist das unheimlich wichtig in Zusammenarbeit mit anderen. Mich interessiert nicht nur, was die Menschen von Beruf machen, was Ihre angebotene Dienstleistung oder ihr Produkt ist, mich interessiert der Mensch mit seiner Geschichte, seinem Wesen, seiner Persönlichkeit, wie es den Menschen geht, was sie bewegt. Dadurch entsteht Verbindung und Verbundenheit und darauf kommt es mir in der Zusammenarbeit an- zumindest dann, wenn sie so intensiv ist- der Rest läuft dann fast von selbst. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: es fühlt sich nie wie Arbeit an, obwohl ich so viel aus den Gesprächen mitnehme und davon profitiere. Es sind Impulse, Sichtweisen, Fragen, Antworten, Erfahrungen die mich immer ein Stückchen weiterbringen und mir auf den unterschiedlichsten Ebenen und in den unterschiedlichsten Bereichen Klarheit geben. Das Klarheit so viele verschiedene Facetten im Business umfasst war mir vorher nicht bewusst. Umso WERTVOLLER sind diese Erfahrungen für mich.

Es fühlt sich einfach nur genial an, wenn du genau weißt was du willst, was du dafür noch brauchst, wer deine Zielgruppe sein soll und wenn du eine genaue Vorstellung davon hast, wie du dein Business aufziehen willst. Für eine Erkenntnis aus dem heutigen Gespräch mit Melanie und Lasse bin ich besonders dankbar. Für einige mag sie klein und unbedeutend wirken, für mich ist sie von absolut großer Bedeutung. Ich verrate euch jetzt wofür ich zukünftig stehen werde, ohne zu verraten, wie das genau aussehen wird. Den Namen und die Farbe, die sich auf der neuen Website wiederspiegeln wird, habe ich im letzten Termin mit Melanie zusammen ausgearbeitet. Das Ergebnis, welches gleichzeitig der neue Homepage-Name sein wird, seht ihr im Bild. Dazu kam heute der folgende Slogen, über den ich mich so sehr freue, denn damit ist alles gesagt: „Wellness fängt bei dir an“ – ein riesen Dank an Melanie und Lasse (https://www.wertvollleben-jetzt.de/) . „Kleiner Satz- große Wirkung“ – zumindest für mich und ich bin mir sicher auch für meine zukünftigen Kunden.

Ich rede noch in Rätseln? Dann wirst du dich noch etwas gedulden müssen. Ich will nicht zu viel verraten, denn sonst bleibe ich mir selbst nicht treu und das geht nicht. Mein Motto: „Erzähle niemanden (außer ganz Vertrauten) deine Pläne, zeige Ihnen deine Ergebnisse“. In diesem Sinne- habt noch eine schöne Woche- bis bald!

 

Ganzen Eintrag lesen »

Knoten in der Brust- ein Hilferuf meiner Seele als Wegweiser unterdrückten Lebens,unterdrückter Gefühle, fehlender Abgrenzung und Liebe kurz: meines unterdrückten SELBST

Veröffentlicht am 12.04.2020

Vier Monate, bevor ich für ein halbes Jahr nach Mallorca ging, tastete ich einen Knoten in meiner rechten Brust. Ich werde den Abend nie vergessen. Ich hoffte ich hatte mich verspürt, aber nein. Ich konnte ihn deutlich Tasten, rund und hart. Die Nacht war lang und um 8:00 Uhr morgens war ich wohl die erste, die beim Frauenarzt anrief. Ich bekam sofort einen Termin zum Ultraschall - Gott sei Dank oder auch nicht. Als wenn ich nicht die Jahre zuvor schon angeschlagen genug war und so viel um meine Gesundheit gekämpft hatte. Der Ultraschall bestätigte, was ich getastet hatte: ein Knoten und unendlich viele Zysten, die man nicht mal mehr zählen konnte, weil es so viele waren. Es gibt für diese Erkrankung auch einen Namen, aber ich habe ihn vergessen- zu viele Gedanken und Emotionen, die mich in diesem Termin überrannten. Ich lag auf der Liege und die Tränen rollten über meine Wange. Ich hatte Angst. Angst das die Knoten bösartig sein könnten und mein Leben jetzt, wo ich es endlich anfangen wollte zu leben, nochmal wieder schwer, im allerschlimmsten Fall sogar vorbei sein könnte- wobei Brustkrebs heute ja gut heilbar ist. Trotzdem machte mir der Gesichtsausdruck und die ganze Behandlung bei der Frauenärztin Angst zumal es auch so lange dauerte. Als die Frauenärztin dann auch noch sagte, dass Sie mich gerne nach Heide ins Krankenhaus zum 3-D-Ultraschall weiterschicken möchte, da Sie den Eindruck hätte nicht alles erkennen zu können und sich selbst über eine Zweitmeinung absichern wolle, wurde mir richtig schlecht. Meinen Freunden gegenüber habe ich  versucht mir nicht so viel anmerken zu lassen und ich konnte und wollte meinen Gefühlen zu der Zeit auch keinen freien Lauf lassen. Ich betete zum Universum und sagte ihm, dass ich es verstanden habe, warum es im Leben geht und das ich alles tun werde, um mir meine Gesundheit zu erhalten, aber jetzt bitte kein Krebs- ICH HABE ES VERSTANDEN!  

Ein paar Tage später bekam ich einen Termin im Heider Krankenhaus. Ich konnte die Untersuchung auf dem Bildschirm mitverfolgen und bevor der Arzt was sagte sah ich schon, dass da noch ein weiterer Knoten unter dem Knoten war. Ich musste mich zusammenreißen nicht wieder loszuheulen. Die ganzen Zysten, die man auf diesem Ultraschall wirklich gestochen scharf erkennen konnte, beunruhigten mich weiter- das Gewebe sah wirklich nicht gesund auf. Mein Befund besprachen der Chefarzt und der Oberarzt mit mir zusammen. Es handelt sich um zwei Fibroadenome, 1cm, tastbar, wahrscheinlich gutartig. Dieses WAHRSCHEINLICH musste ich hinterfragen. Sie sagten, da der Knoten klar abgegrenzt ist, es sei unwahrscheinlich, dass er bösartig ist. Sie stellten es mir frei eine Mammographie und Biopsie zu machen, rieten mir von der Biopsie aber ab, da der eine Knoten nur 3mm vom Implanat (ich habe mir vor zehn Jahren ja mal die Brüste vergrößern lassen, da ich mich nicht weiblich genug fühlte-das nagte sehr an meinem kaum vorhandenen Selbstwert) entfernt sei und das Risiko bestünde, dass man bei der Biopsie in das Implantat stanzen könnte. Allerdings hätten sie es in der Vergangenheit auch schon bei einer Patientin erlebt die einen ähnlichen Knoten wie ich hatte, der sich nach 10 Jahren dann doch als bösartig herausgestellt hatte. Das war immerhin ehrlich, machte die Entscheidung für mich in dem Moment aber nicht leichter. Ich wollte nur eins: die Knoten aus meiner Brust haben! "Die gehören nicht zu mir, die waren vorher nicht da und ich will sie nicht in meinem Körper haben- ich will keine tickende Zeitbombe sein!"

Wieder Zuhause angekommen sammelte ich mich etwas und rief dann den Arzt meines Vertrauens an der u. a. Brust-Ops durchführt. Ich erzähle ihm von den Untersuchungen und er war bestürzt über das Verhalten der Ärzte, dass Sie mich mit einem solchen Befund "WAHRSCHEINLICH GUTARTIG" einfach weggeschickt haben. Er meinte, dass müsse abgeklärt werden, ich sei ja erst 33 (Ende 2018) und noch keine 90 Jahre und mein ganzes Leben würde noch vor mir liegen. Er ist ein super einfühlsamer Arzt- das schätze ich wirklich sehr und war irgendwie froh, dass ich mich bei ihm am Telefon einmal richtig ausweinen konnte. Er organisierte für mich einen Termin im Hamburger Brustzentrum zur Mammografie und Biopsie und das innerhalb von nur zwei Wochen und sagte mir auch, dass er davon ausgehe, dass man eine Biopsie machen könne, ohne Angst um das Implantat haben zu müssen, man könne das im Brustzentrum alles ganz genau auf dem Bildschirm verfolgen. Die zwei Wochen des Wartens waren fürchterlich. Ich arbeitete was das Zeug hielt, denn anders konnte ich es nicht aushalten. Ich lies mir wenig anmerken, aber ich hatte Angst. Und ich wusste, egal was dabei rauskommen würde, ich würde dieses halbe Jahr nach Mallorca gehen, nichts und niemand würde mich aufhalten. Das war meine ZEIT, ich wollte LEBEN und zu MIR SELBST FINDEN, denn auf Mallorca fiel es mir schon immer leichter ich selbst zu sein als hier in Deutschland! Meine Seele ist dort halt Zuhause- aber im Herzen Küstenkind- ihr wisst ja ;.)

Die zwei Wochen vergingen und ich hatte die Mammografie und die Biopsie- beides nicht so schön, vorallem die Biophsie nicht. Zum Glück war die Ärztin sehr nett. Noch unschöner war dann die Wartezeit danach von nochmal zwei Wochen auf das Ergebnis, zumal ich in der Zeit auf Mallorca sein wollte, um mich in dem Restaurant, wo ich in der Saison ursprünglich arbeiten wollte, vorzustellen. Ich sagte der Ärztin, dass Sie mich anrufen könnte, um mir das Ergebnis mitzuteilen, woraufhin sie antwortete, dass das nicht gehen würde. Ich versicherte ihr, dass ich am allerbesten auf Mallorca aufgehoben bin für den Fall, dass Sie mir mitteilen muss, dass der Knoten bösartig sei. Ich erklärte ihr warum und wie mein Leben die letzten Jahre so verlaufen war und was ich jetzt vorhabe. Aufgrund dessen stimmte sie, ungern- das konnte ich sehen, zu.  

An diesem Tag sprach ich auch mit meinem Arzt des Vertrauens  darüber, dass ich die Knoten, wenn Sie denn hoffentlich gutartig sind, so oder so raus haben möchte, da ich keinen Fremdkörper in mir tragen will. Ich hatte zu dem Zeitpunkt  ein richtig gestörtes Verhältnis zu meinen Brüsten- ich konnte sie nicht anfassen und ein Mann an meine Brüste? Undenkbar! Er erklärte mir, dass das an der Position wo die Knoten liegen nicht ohne einen Implantatwechsel möglich sei und es zudem nicht ganz so einfach sei, da die Knoten erst mit einem Draht im Brustzentrum markiert werden müssten und dann könne von ihm die Operation durchgeführt werden.  Das habe ich dann erstmal sacken lassen, ob ich diese Tortour wirklich über mich ergehen lassen möchte, wenn Sie medizinisch nicht notwendig ist (früher bin ich da viel naiver und leichtfertiger rangegangen) oder ob ich mich mit den Knoten arrangieren kann. Ich beschloss das Thema zur Seite zur schieben und den Anruf vom Befund abzuwarten.

Als der Anruf kam war ich auf Mallorca, hatte mein Vorstellungsgespräch erfolgreich hinter mir und saß ich in einem meiner Lieblingscafes an der Platja de Palma- im Linos. Das Wetter war klasse, die Sonne schien, es war kalt- wir hatten ja auch Januar (2019) und ich saß drinnen mit Blick zum Meer. Ich wusste als der Anruf kam, dass alles gut sein würde, weil grade einfach alles so perfekt war - ein negatives Ergebnis hätte nicht zu der Atmosphäre gepasst. Und so war es auch: Die Knoten sind nicht bösartig! Man, was fiel mir ein Stein vom Herzen, dass könnt ihr euch nicht vorstellen! Mein zweites Leben begann nochmals, obwohl ich das vor ein paar Jahren, nach dieser einen besagten schrecklichen Nacht, schonmal dachte. Die Ärztin gab mir nur den Rat, auch aufgrund des veränderten Gewebes, alle 6 Monate zur Mammografie zu gehen, da "man das im Auge behalten müsste". Das warf dann einen Schatten auf meiner Laune, da mir meine Frauenärztin auch schon zu einem Ultraschall alle 3-6 Monate geraten hatte. Ich verdrängte das ganze. Ich wollte echt nichts von Ärzten, Kontrollen und Krankheit hören. Also ging ich sechs Monate nach Mallorca und packte dieses Thema ganz weit weg. Ich wollte jetzt leben. Aber wie das so ist holt es dich doch immer wieder ein. Verdrängen bringt gar nichts und verschiebt die Auseinandersetzung damit nur nach hinten.

Ich lernte auf Mallorca einen Mann kennen der aufgrund seiner eigenen Lebensgeschichte bei vollem Bewusstsein war. Vom ersten Moment an wo wir uns kennenlernten spürte ich ein Vertrauen zu ihm und wusste auch, dass er mich verstehen kann, wenn ich mit ihm über dieses Problem sprechen würde. Er sagte: "du brauchst keine Angst haben, wenn du gut für dich sorgst, wird da nichts passieren, dass weisst du doch im Inneren auch". Im Grunde wusste ich es auch. Warum sollen Zellen entarten, wenn du nicht mehr gegen dich und deine eigene Wahrheit, dein eigenes selbst arbeitest, wenn du nichts mehr unterdrückst, keine Gefühle- weder die positiven noch die negativen, weil du sie einfach lebst- immer zu jeder Zeit, anstatt sie wegzuschieben, deine Meinung sagst, auch wenn sie unangepasst ist, wenn du deine Zellen nicht mehr dauerhaft reizt und drangsalierst, weil du versucht es allen und jedem Recht zu machen und anderer Erwartungen zu erfüllen, wenn du NEIN sagst, weil du bestimmte Dinge nicht mehr willst, du deine Grenzen kennenlernst, sie setzt und lebst. Ich kannte die Antwort, aber ich war zu dem Zeitpunkt noch nicht so weit, ich war noch nicht soweit mich zu 100% von allem frei zu machen und einfach ich selbst zu sein. Aber ich wusste, dass ich was ändern muss und auch will. Und so nutze ich die Zeit auf Mallorca wie ursprünglich geplant zum Leben, aber auch sehr intensiv um zu mir zu finden, mich selbst zu reflektieren und mein Leben neu zu auszurichten, auf mich zu achten und mich zu lieben, damit ich weiter gesund durch dieses Leben komme- Warnungen hatte ich schließlich genug erhalten. Das alles ist ein Prozess, der nicht von heute auf morgen geht. Ich befinde mich immer noch in diesem Prozess, bin inzwischen aber schon gut vorangeschritten. Jeder hat sein eigenes Tempo, bei dem einen geht es schneller, bei dem anderen dauert es länger und manche machen gar nichts und erliegen ihrem Schicksal / ihrer Erkrankung. Der Mann den ich kennenlernte war zu 100% er selbst und seine Lebensfreude war unglaublich. Er war für mich ein Ansporn, eine Motivation, ein Vorbild. Gerne hätte ich mehr Zeit mit ihm verbracht, aber ich brauchte die Zeit erstmal für mich ganz allein, um zu mir selbst zu finden.

 

Heute habe ich keine Angst mehr, dass meine Knoten entarten könnten und ich möchte sie auch nicht mehr entfernen lassen, denn ich weiß, dass alles in meiner Hand liegt, wie sich meine Zellen und meine Gesundheit entwickelt. Ich sehe die Knoten als Wegweiser meiner Seele, nun endlich mein Leben KOMPLETT zu verändern, mich selbst anzunehmen wie ich bin und mich auch so zu lieben und vorallem den Mut zu haben, mich zu zeigen, wie ich wirklich bin. Die Knoten gehören zu mir. Ich habe sie selbst erschaffen und ich nehme sie dankbar an, denn ohne diesen massiven Hinweis meines Körpers weiß ich nicht, ob ich mein Leben trotz meiner Vorgeschichte, so radikal verändert hätte. Alles was du vom Leben, vom Universum  bekommst ist ein Geschenk- du musst es nur als solches erkennen ! Wenn ich gut für mich sorge,  von niemanden mehr die Erwartungen erfülle, weder von Eltern, der Gesellschaft noch sonst wem und meine Gefühle, von denen ich einfach unheimlich viele und sehr starke habe lebe, mich abgrenze und NEIN sage, dann kann nichts entarten und dann kann ich auch nicht ernsthaft krank werden. Eigentlich ist das logisch, wenn man es verstanden hat oder?

Wenn eine Zelle durch dauernden Druck (weil du einfach nicht du selbst bist und dir dadurch das Leben schwer machst und du gegen dich, dein inneres und deine Zellen arbeitest oder dich auch selbst nicht genug liebst und dich dadurch z. B. für andere aufopferst, verbiegst und so dich und deine eigenen Bedürfnisse vernachlässigst, aber auch durch Teer (Zigaretten) oder eindringliche Strahlen) ständig gereizt wird, ist sie irgendwann überreizt und entartet, um auf sich aufmerksam zu machen- nur wenn sie erstmal entartet ist, dann ist es oftmals zu spät. Über einen gewissen Zeitraum können die Gewebezellen die Reizüberflutung sicher abschotten und aufgrund eines stabilen Immunsystems und einer guten Abwehrlage unschädlich machen. Aber über einen langen Zeitraum einer solchen Reizüberflutung, eines solchen Drucks und des "gegen sich selbst arbeiten", beginnt deine ZELLE irgendwann sich SELBST ZU VERWIRKLICHEN, um sich Gehör zu verschaffen und damit zwingt sie dich etwas in deinem Leben zu verändern- wenn du deine Krankheit denn als Botschaft deiner Seele verstehst... Ich habe sie verstanden und bevor meine Zelle sich selbst verwirklicht verwirkliche ich mich lieber selbst, in dem ich einfach ich selbst bin :-)

Aber die meisten Menschen hören leider einfach nicht zu, wenn ihr Körper mit Symptomen zu Ihnen flüstert, manche nichtmal, wenn er schon schreit oder sie sind zu bequem oder zu ängstlich in die Selbstverantwortung für sich und ihre Gesundheit zu gehen. Das ist zumindest meine Wahrheit und meine Auffassung dazu aufgrund meiner Krankengeschichten und letztlich muss das auch jeder für sich selbst entscheiden.

 

 "Scheitern zeigt dir, dass du auf dem falschen Weg bist"   - Ich habe das Scheitern meiner Gesundheit als Zeichen wahrgenommen, dass ich auf dem falschen Weg war. Wenn ich heute die ganzen Menschen sehe, die sich selbst etwas vormachen, nicht ehrlich zu sich, ihrer Umwelt und ihrer Gesundheit sind, der Wahrheit nicht ins Gesicht schauen wollen, dann würde ich diese Menschen am liebsten an die Hand nehmen, ihnen einen Spiegel in die Hand drücken und sie bitten hineinzuschauen- ganz tief und zu fragen, was sie sehen. Dabei würde sich so viel zeigen, wenn man sich denn darauf einlässt... von verdrängten Emotionen, über Glaubenssätze, über ungelebte Wahrheiten, über ungelebtes Leben...

 

Das sich verdrängte und nicht gelebte Gefühle bzw. Emotionen negativ auf deine Gesundheit auswirken hatte ich ja schonmal beschrieben. Dein System speichert diese nämlich im Unterbewusstsein ab und wie du bereits weist, steuert dein Unterbewusstsein zu 95% dein Leben. Um du selbst zu sein, ist es also ratsam all die ungelebten und verdrängten Gefühle an die Oberfläche zu holen und zu durchleben. Aber genau davor haben die meisten Menschen Angst. Ich würde auch lügen, wenn ich sagen würde, dass es einfach ist und keine Energie kostet. Es kostet verdammt viel Energie. Es tut verdammt weh im Herzen, sind da doch all die verletzten Gefühle, der Schmerz, die Traurigkeit wie zum Beispiel aus dem Liebeskummer vorangegangener Beziehungen. Wut die hochkocht, auch gegen einen selbst, weil man sich hat so "verheitzen lassen", aber auch Wut den Menschen gegenüber, die die Grenzen nicht respektiert haben und egoistisch, wie ein Trampeltier, darüber hinweggegangen sind- ja, der Weg zum Selbst ist nicht leicht, denn fast alle Menschen neigen dazu vor negativen Gefühlen zu flüchten, anstatt sie anzuschauen und sie zu deuten was sie einem sagen wollen. Da ist es bei Liebeskummer einfacher in die nächste Beziehung zu flüchten, um sich den Schmerz, der Traurigkeit, vielleicht auch der Wut nicht zu stellen, oder aber, wenn sich die nicht gelebten Gefühle irgendwann als Symptom oder Krankheit bemerkbar machen, zur Tablette zu greifen und weiterhin alles zu verdrängen, die Symptome nur an der Oberfläche zu behandeln, aber sich nicht die Ursache im Inneren anzuschauen. Letztlich muss auch das jeder für sich selbst entscheiden. ICH HABE DAZU MEINE MEINUNG MIT MEINEN EIGENEN ERFAHRUNGEN und daher lasse ich mir diesbezüglich auch nichts anderes erzählen. Ich habe am eigenem Leib erfahren, was mich erkranken lies und welcher Weg mich auch wieder gesunden lies und bis heute lässt. Dazu kommt, dass es sich die Schulmedizin aufgrund ihrer "Symptombehandlung" in Vergangenheit bei mir auch reichlich verspielt hat als ich das Pfeifferisches Drüsenfieber hatte. Hier möchte ich jetzt nicht weiter ausholen, denn sonst bekomme ich Bluthochdruck. Ich bin heilfroh, dass ich zu der Zeit meine Heilpraktikerin Petra Aluna Schlier hatte. Ohne sie wären die Ärzte vermutlich nicht darauf gekommen, dass ich eine ganz krasse Form dieses Viruses hatte (ich musste die Ärzte damals darauf drängen das Virus bei mir zu testen- wiederwillig haben sie es getan und riefen dann kleinlaut bei mir an: "Ja, sie haben das Epsteinbarr-Virus"- also hatte meine Heilpraktikerin recht! Und das geben die meisten Ärzte ja ungern zu).  Wenn ich damals der Heilpraktik schon zu 100% vertraut hätte (hatte ich damals 2015 noch nicht), und alles befolgt hätte wozu Petra mir geraten hatte, dann wäre es mir sicherlich schneller besser gegangen und ich hätte nicht fast ein Jahr mit den ganzen "Nachleiden" zu kämpfen gehabt. Naja, hinterher ist man immer schlauer und heute weiß ich es dafür besser :-) 

 

Für diejenigen, die sich auch für die Bedeutung von Krankheitsbildern interessieren: 

"Krankheit als Sprache der Seele" von Ruediger Dahlke, Humanmediziner und Psychotherapeut. Diesen Buchtipp habe ich von Alexandra Lienhöft, bei der ich in Behandlung war. Sie hat "Heilende Hände", aber dazu habe ich in einem anderen Blogeintrag bereits etwas geschrieben. Wenn ihr mehr über sie erfahren möchtet, kann ich euch diesen schönen Artikel hier empfehlen https://www.kielerleben.de/news/citynews/ich-habe-heilende-haende oder ihr schaut auf ihre Homepage.

 

Raus aus der Opferrolle- rein ins Leben. Hör auf ein Gefangener deiner Vergangenheit, deines Schicksals oder deiner Umstände zu sein. Geh da raus- du bist der Schöpfer deines Lebens, deiner Umstände und der Menschen die dich umgeben. Wähle weise, wer oder was dir gut tut und verschwende deine Zeit nicht mit Dingen, die dich nur aufhalten und nicht weiterbringen. Du hast nur dieses eine Leben- lebe und liebe es und vorallen Dingen LIEBE DICH!

 

Ich habe dieses Zitat schon öfter gebracht, aber weil es zu diesem Artikel mal wieder passend ist, wiederhole ich es und wünsche mir, dass immer mehr Menschen aufwachen.

 

"Mir geht`s nicht gut" - sprach die Seele,- aber der Mensch hört nicht auf mich. "Dann lass mich krank werden"- sprach der Körper, "dann muss er auf dich hören!"

 

Passt gut auf euch auf- nicht nur in der jetzigen Zeit von Corona, sondern immer! Wisst eure Gesundheit zu schätzen.

Ganzen Eintrag lesen »

Welchen SINN siehst du in deiner Arbeit?

Veröffentlicht am 09.04.2020

Jede Arbeit erfüllt einen SINN, die Frage ist, ob das was du tust für dich ausreichend Sinn macht und wie wichtig dir der SINN bei deiner Arbeit ist (ich habe diesen Wert gestern auf meinem Plakat ganz vergessen, obwohl er für mich super wichtig ist :-/ ) liegt wahrscheinlich daran, dass es für mich schon so selbstverständlich geworden ist, dass der SINN vor dem Ertrag steht, was bedeutet, dass du deinen Job nicht nach der Bezahlung / der Höhe des Lohnes auswählst (so hab ich es früher auch gemacht- nicht ausschließlich, aber es war ein großer Anreiz für mich), sondern nach dem SINN den du in deiner Arbeit siehst (und das heißt ja nicht, dass der Ertrag dadurch geringer sein muss, vielleicht wird er ja sogar höher, weil du motivierter bist, dein volles Potential entfalten kannst und dadurch auch mehr davon profitierst?). Bevor du so eine Entscheidung treffen kannst, solltest du natürlich erstmal wissen, welchen SINN du mit deinem TUN / deiner Arbeit überhaupt verfolgen möchtest, wofür du stehen willst und was dich auszeichnet. Für mich ist es die Gesundheit bzw. Wellness. In allem meinem TUN sehe ich meine Gesundheit und die der Menschen im Vordergrund meiner Tätigkeit. Ich nenne mich bewusst zuerst, da du immer zuerst an dich selbst denken, dir helfen und auf deine Gesundheit achten musst, bevor du anderen zu einer besseren Gesundheit verhelfen kannst. 

 

Als ich noch in der Gastronomie gearbeitet habe war der Sinn meiner Arbeit die Freude am Tellertaxi spielen :-) Mir hat es Spaß gemacht mit den Gästen zu quatschen, zu schäkern und Ihnen mit dem leckeren Essen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Es war eine super geile Zeit, die ich für immer in guter Erinnerung behalten werde :-)  Aber Zeiten ändern sich, Zeiten ändern dich und Zeiten ändern mich und so ist heute die oberste Priorität nicht mehr die Freude, sondern die Gesundheit, wobei die Freude gleich dahinter anschließt und das eine geht ja eh nicht ohne das andere ;-)

Nun aber mal ein Beispiel, wie es ist, wenn du keinen Sinn in deinem Tun siehst. In der Verwaltung habe ich mal innerhalb eines Projektes eine Dienstanweisung ausgearbeitet. Wenn so etwas fertig ist, müssen in der Verwaltung mehrere Leute beteiligt werden, da jeder das Abnicken oder seinen Senf dazugeben muss, damit auch wirklich an alles gedacht ist und alles seine Richtigkeit hat (soweit, so gut, es ist bei einigen sensiblen Themen oder Anweisungen mit gravierenden Auswirkungen auch sinnvoll, dass mehrere Leute drüber gucken, denn vier Augen sehen mehr wie zwei und 10 Augen sehen noch mehr). Wenn das ganze dann aber so lange dauert, dass die Dienstanweisung dann schon wieder überholt ist, dann frag ich mich doch ehrlich wozu ich da meine Energie reingesteckt habe? Wie motivierend ist das bitte? 0.00% würde ich mal sagen oder? Naja, ich könnte davon noch unzähligste Geschichten erzählen. Versteht mich auch bitte nicht falsch, ich will die Verwaltung nicht schlecht reden. Mir wurde da wirklich viel ermöglicht, dass steht vollkommen außer Frage. Das ich so unzufrieden war und krank wurde hing nur mit mir selbst zusammen, weil ich nicht wusste, dass ich einfach kein Verwaltungsmensch bin. Ich hab auch noch nie jemanden kennengelernt, der zu mir gesagt hat: "Ich glaube du arbeitest im Büro" wenn ich ihn/sie gefragt habe, was sie denn schätzen würde, als was ich arbeite. Und ganz ehrlich, wenn ich mir Bilder aus der Zeit ansehe mit den blond-schwarzen Haaren, dann frag ich mich ganz ehrlich, warum mir das all die Jahre nicht selber aufgefallen ist, dass ich rein optisch schon nicht in einen Verwaltungsapparat gepasst habe. Die meisten haben immer gedacht ich wäre Frisörin, was ich ganz früher im Ursprung ja auch mal werden wollte, aber das war nicht so im Interesse meiner Eltern, weil man da ja angeblich "nichts verdient" (Als wenn es im Leben darum geht, was du von Beruf bist und wie viel du damit verdienst. Sicher, gut leben wollen wir alle und das Leben ist auch wirklich nicht grade günstig, grade wenn man gesund leben möchte. Es war auch sicher nur gut gemeint von meinen Eltern, aber trotzdem- Hauptsache ist doch, dass DU glücklich bist mit dem was du tust und wie DU lebst oder?) Naja, ist schon alles gut so wie es gelaufen ist, sonst wäre ich heute nicht die Person, die ich jetzt bin und könnte nicht das machen und in die Welt tragen, was ich aufgrund meiner ganzen Erfahrungen und meines dazu angesammelten Wissens kann :-) Das Leben ist eh vorherbestimmt- also, so what.

Vor ein paar Wochen lernte ich jemanden kennen, der sagte zu mir: "naja, du wirkst nun aber auch nicht so, als wärst du die Person, die die totale Entspannung und Ruhe vermitteln kann". Da musste ich lachen und der Person recht geben. Ich bin ja auch eher der 230 Volt-Typ, wenn man mich trifft. Aber ich kann eben auch Entspannung und ich gebe das total gern an Menschen weiter, weil ich weiß, wie unheimlich gut das tut und wie gut es für die Gesundheit ist. Außerdem entspanne ich selbst dabei, wenn ich Massagen gebe und teilweise auch bei der kosmetischen Behandlung- auf mich wirkt das meditativ. 

Allerdings könnte ich es nicht den ganzen Tag machen, dass würde mich zum einen nicht erfüllen und zum anderen würde ich vor Energie zerplatzen. Deswegen kommen nun die Workshops dazu bei denen ich organisieren und mich die nächsten Jahre voll in sämtliche Richtungen weiterbilden und entfalten kann *yeah* und das Schönste: Ich kann mein Wissen und meine Erfahrungen an andere Menschen weitergeben und Ihnen so einen Weg zeigen, wie auch sie mehr "Wellness" in Ihrem Alltag leben können.

Aber zurück , warum es so wichtig ist einen SINN in seinem TUN, in seiner Arbeit zu sehen. Aufgrund eigener Erfahrung kann ich sagen: Deine Motivation ist zum einen viel größer, weil du richtig Lust darauf hast. Ich freue mich immer wenn ich meinen Kunden ein Wohlgefühl vermitteln darf und nach der Behandlung dann sehe (und oft auch höre), wie gut Ihnen die Behandlung getan hat, wie erholt sie sind und wie dankbar. Dieses Gefühl ist unbezahlbar. Außerdem weiß ich, wie gut die "kleine Auszeit" für das Immunsystem ist- da macht das "arbeiten" dann gleich noch mehr Spaß :-)

Und bei den Workshops die ich derzeit vorbereite freue ich mich immer weiter voranzukommen. Wenn du motiviert bist und Lust dazu hast, bist du automatisch produktiver (kommt mir zumindest so vor). Außerdem gewinnst du positive Energie, weil du dich auf das Endergebnis freust und was du damit in die Welt geben möchtest. Das ist bei mir zum einen der SINN, aber auch mein WARUM. Aber dazu ein andern mal. Ich bin jetzt müde und gehe zu Bett. Gute Nacht!

 

Ganzen Eintrag lesen »

Warum bist du hier? Was ist deine Vision?

Veröffentlicht am 09.04.2020

Das ich mir in meinem Leben mal so tiefgründige Fragen stelle würde hätte ich bis vor ein paar Jahren selber nicht gedacht. Erstmalig traf ich auf diese Frage, als ich Andrea, das ist die Lebensgefährtin von Klaus, dem Hartmann`s Landküche auf der Neustadt in Husum gehört und alles selbst frisch zubereitet und die Gäste in "Wohnzimmer-Athmosphäre" bekocht- dass muss man einfach mal erlebt und vorallem probiert haben- suuuper lecker, begegnete. Auch da hab ich zeitweise mal gearbeitet. Zu der Zeit war ich 30 Stunden beim Kreis angestellt, beim Griechen und bei Hartmann`s. Ich war schon immer ein fleißiges Bienchen- ich arbeite halt richtig gern, aber es war einfach zu viel. Mir war das auch irgendwie bewusst, aber so richtig wahr haben wollte ich es trotzdem nicht also machte ich einfach weiter. Mit Andrea sprach ich am Rande mal darüber, dass ich so gerne beim Kreis aufhören würde, da ich viel lieber in der Gastronomie arbeite und mich auch gesundheitlich noch viel weiterbilden wollen würde (ich war zu der Zeit grade mit der Heilpraktikerausbildung fertig geworden und hatte somit quasi "neu freigewordene Zeit", um bei Hartmanns zu arbeiten). Andrea schenke mir das Buch "Das Cafe am Rande der Welt" von John Strelecky und schrieb mir in das Buch, dass ich MEINE Entscheidungen im Leben treffen soll und ich IMMER eine Wahl hätte im leben und ich MICH wählen sollte." Ihr glaubt gar nicht, wie dankbar ich heute über dieses Buch und diese Worte bin. Ich habe hier beim Schreiben grade Tränen in den Augen, dass ich es jetzt endlich geschafft habe. Damals hatte ich es nicht ganz verstanden- vielleicht wollte ich es auch nicht verstehen. Ich entschied mich damals, bei Hartmann`s aufzuhören, statt bei der Kreisverwaltung. Bis ich soweit war diesen sicheren Job zu kündigen hat es noch knapp 1,5 Jahre gedauert, aber ich hab es getan. Ich habe mich FÜR MICH entschieden! Danke liebe Andrea! Ich lese heute öfter mal in dem Buch, da so viel Wahrheit darin steckt. In einem Blogeintrag weiter vorne habe ich bereits schon etwas über dieses Buch geschrieben. Aber ich will kurz etwas daraus zusammenfassen: "In einem kleinen Cafe am Rande der Welt wird John, ein stets gestresster Manager, mit den Fragen nach dem SINN des Lebens konfrontiert. Diese führen ihn gedanklich weit weg von seiner Bürotage an die Meeresküste von Hawaii. In dem Cafe stand eine Karte auf welcher stand "WARUM bist du hier" Seit diesem Tag als er diese Frage las, war er nicht mehr derselbe.

Ja was soll ich sagen. Ähnlich ging es mir mit meiner sechs monatigen Auszeit auf Mallorca. Ich hatte wirklich viel Zeit über mein bisheriges Leben nachzudenken, über den SINN und WARUM ich hier bin, was mein Auftrag und was meine Vision ist, die ich in die Welt geben möchte. Und ich habe mein WARUM gefunden.

Ich bin hier, weil ich möchte, dass die Menschen mehr auf sich und ihre GESUNDHEIT achten und sie zu schätzen wissen. Denn ohne Gesundheit ist alles nichts. Das sie verstehen, dass sie nur dieses eine Leben geschenkt bekommen haben und dies zum LEBEN und zum LIEBEN da ist und nicht nur um zu funktionieren und zu arbeiten. Leben bedeutet Freude, Frieden, Entspannung und Liebe und damit eine bessere Gesundheit und mehr Lebensqualität. Meine Vision ist es möglichst viele Menschen auf diesem Weg zu unterstützen.

Hast du dir schonmal die Frage gestellt, warum du hier auf der Welt bist? Hast du deine Vision, die du mit der Welt teilen möchtest?

So, nun hab ich wieder Pippi in den Augen und mache Schluss für heute. Ich freu mich, wenn mein Projekt fertig ist und ich es rausgeben kann. Ich kann es kaum noch abwarten. Geduld war noch nie meine Stärke *lach* Bis ganz bald- ich wünsche euch schonmal schöne Osterfeiertage :-)

 

Ach mir fällt grade noch was ein. Wisst ihr wo ich auch schonmal gearbeitet habe? In einer Imbissbude. Mein Dress war ein schön blau-weiß gestreiftes Fischerhemd, kennt ihr die? Das habe ich allerdings nur 1x ausprobiert. Da meine Haare so sehr nach Friteusenfett gestunken haben und ich gefühlt den Geruch auch nach 2x baden nicht rausbekommen habe, hab ich es gelassen. Mir fallen grade noch ganz viele andere Arbeitsstellen ein die ich parallel immer mal mit abgewickelt habe- auf der Windmesse in Husum hab ich gearbeitet und beim Ausschank auf- hmmm... entweder den Krabbentagen in Husum oder den Husumer Hafentagen. Ich weiß es nicht mehr genau- ich schätze Krabbentage, da es arschkalt war. Mein Chef hatte damals aus Spaß einen Tannenbaum besorgt und wir haben dann Glühwein ausgeschenkt. Man war das ein Spaß- nur kalt war es wirklich. Auch ich könnte noch so viel erzählen, aber ich will  euch auch nicht langweilen ;-) 

Was hast du alles schon so ausprobiert in deinem Leben?

 

Ganzen Eintrag lesen »

Welche Werte sind dir wichtig?

Veröffentlicht am 07.04.2020

Ein paar Blogartikel weiter vorne habe ich erklärt, wie man seine Werte, die einem im Leben wichtig sind und nach denen man leben möchte, herausfinden kannst. Ich habe diese Werte nun nochmal genauer aufgeschlüsselt und zwar nach den drei wichtigsten Lebensbereichen: der Arbeit, der Liebe und dem Leben generell. Die Werte sind nämlich nicht für alle Bereiche gleich. Meine Werte bei der Arbeit weichen z. B. nicht unerheblich, auch von der Priorität her,  von denen in der Liebe ab. 

Wusstest du eigentlich, dass wenn du deine Lebensaufgabe lebst, dass du dann am authentischsten bist, weil du dich nie mehr verstellen musst und das es sehr wahrscheinlich ist, dass der richtige Partner dann den Weg zu dir findet? Wenn du wiederum einer Rolle spielst (und das tun ja sehr viele Menschen, ich habe das auch mal getan- einer der schlimmsten Rollen war  die der  Geschäftsführung in politischen Ausschüssen- Gott bewahre, das möchte ich niemals wieder machen). Wenn du eine Rolle spielst, dann ist es wahrscheinlicher, dass du einen passenden Partner zu deiner Rolle bekommst, als zu dir selbst. Um authentisch zu leben müsstest du aber natürlich erstmal wissen, wer du selbst überhaupt bist. Deine Werte können dir dabei auf die Sprünge helfen. Beachte bei deiner Werteermittlung auch, dass du wirklich mit den Werten arbeitest, die dir wichtig sind, die dich ausmachen und die du lebst, nicht mit denen, wie du gerne sein möchtest! Vielleicht erwischt du dich so schon dabei, dass du in einem Bereich gegen deine wirklichen Werte lebst. Für mich ist es heute kein Wunder, dass ich mich in der Verwaltung so unwohl gefühlt habe und krank geworden bin. Denn meine Werte passen mal so 0,0 zur Verwaltungstätigkeit. Nun gut- ich hab mich ja auch verändert bzw. wusste vorher nicht,  wer ich selbst überhaupt bin, da kann man schonmal in so ein Schlamassel reingeraten, wenn man durch Gesellschaft und Erziehung so geprägt ist.

Als nächstes gebe deinen Werten auch ein WARUM. Warum ist dir dieser Wert so wichtig. Das ist ganz wichtig mit aufzuschreiben, damit du dir klar darüber wirst und diese Werte dadurch dann auch viel besser leben und auch verteidigen kannst, z. B. dann, wenn wir mal wieder jemand auf der Arbeit eine zusätzliche Aufgabe aufdrücken will, du aber weißt, dass es dir wichtiger ist, dass du genug Zeit für dich hast, weil ansonsten deine Gesundheit und Ausgeglichenheit darunter leidet. Außerdem wird dir durch das Aufschreiben des Warums auch nochmal klar, ob es wirklich dein Wert ist und du nicht wieder irgendeinen Wert leben möchtest, wo du dich dann wieder verstellen musst. Es könnte ja z. B. sein, dass du ein total gemütlicher Typ auf der Arbeit bist. Dann wäre einer deiner Werte "Gemütlichkeit" (oder so ähnlich). Wenn du aber dann "fleißig" aufschreibst (weil du das vielleicht gerne wärst), dann bist du nicht ehrlich zu dir selbst und genau darum geht es ja.

Dadurch, dass du dir deine Werte mit deinem Warum aufschreibst und am besten sichtbar irgendwo aufhängst, wo du dich jeden Tag aufhältst, können sich die Werte manifestieren und in Fleisch und Blut übergehen bzw. du ertappst dich dann auch, wenn du vielleicht mal gegen deine Werte lebst. Ich habe mich letztes z. B. dabei ertappt, wo ich fast wieder in mein altes Muster des "Kämpfens" statt der "Einfachheit" reingelaufen wäre. Muster können echt fies sein und verleiten, weil sie dir so vertraut sind und vertraute Muster geben einem nämlich ein Gefühl von Sicherheit, weil sie einem so bekannt sind. Man muss wirklich sehr achtsam sein und trainieren nicht wieder darauf reinzufallen. Das Aufschreiben und immer wieder vor Augen halten kann eine super Möglichkeit sein :-) 

 

Ich habe dir hier mal mein Beispiel mit meinen Werten und meinen Warums für den Bereich "Arbeit" zur Verfügung gestellt. Das gleiche habe ich auch für den Bereich Liebe und Leben gemacht. Diese Klarheit ist wirklich irre, macht frei und glücklich, wenn du weißt wer du bist, wie du tickst und wo deine Reise hingeht. 

In einer der nächsten Blogartikel werde ich mal darüber sprechen, warum es so wichtig ist dem Leben und deinem TUN einen Sinn zu geben und was das für positive Auswirkungen auf dich hat.

Bis dahin. Ich wünsche dir einen schönen Abend!

 

P. S. Im Laufe des Lebens verändern sich die Werte bzw. es gibt manchmal auch  Verschiebungen bei der Priorität. Es empfiehlt sich daher diese Aufstellung immer mal wieder zu prüfen, ob die Werte und die Priorität so noch für dich stimmig ist. 

Ganzen Eintrag lesen »

Dankbarkeit

Veröffentlicht am 06.04.2020

Heute habe ich gleich am morgen eine tolle Nachricht von einer ganz lieben Person erhalten, die ich noch gar nicht so lange kenne, aber sofort in mein Herz geschlossen habe. Ich lernte sie durch die Kosmetikerin kennen, durch die ich zu den Doterra-Ölen gekommen bin. Sie ist auch eine "Doterranerin" *lach-den Begriff gibt es gar nicht- naja jetzt schon. So wie ich auch eine Juchheimerin bin, so bin ich jetzt auch eine Doterranerin und als beides zusammen bald "Die ................" Seit gespannt ;-) Wir waren auf jeden Fall sofort auf einer Wellenlänge, was sicherlich auch daran liegt, dass Sie ebenfalls in der Welt schon rumgekommen ist- sie hat längere Zeit auf einem Schiff gearbeitet, und ist auch eine Scannerpersönlichkeit (man hab ich mich gefreut, als wir das beide rausgefunden hatten, da fühlt man sich mit seiner "Andersartigkeit gleich nicht mehr ganz so allein").

Sie fragte mich, ob ich Lust hätte mit ihr morgens Dankbarkeitsnachrichten auszutauschen (5 Dinge, für die du dankbar bist). Ich musste nicht lange überlegen, denn das ist bei mir die letzten Wochen, in denen sich aufgrund unserer Situation einiges in meiner Struktur bzw. dem Tagesablauf verändert hat, tatsächlich zu kurz gekommen. Ich hatte das sonst immer am Abend vor dem zu Bett gehen gemacht. Die letzten Wochen, seitdem ich dabei bin einen Workshop zu erstellen, war ich aber immer sehr lange wach und habe es schlichtweg vergessen. Das ist vielleicht auch ein Grund, warum es mir vorgestern nicht ganz so gut ging- ich bin sehr empfindlich geworden und gerate schnell auf der Balance, wenn ich meine "Wellness-Rituale" nicht einhalte. 

Dankbarkeit ist, neben der Selbstliebe, eines dieser Wellness-Rituale, denn auch die Dankbarkeit ist ein sehr wichtiger Schlüssel zum Glück und zur Zufriedenheit. In dem du dir jeden Tag sagst, aufschreibst oder dich austauscht, wofür du dankbar bist, richtest du deine Aufmerksamkeit automatisch auf die Dinge, die du hast, worüber du glücklich bist, worauf du stolz bist und wofür du dankbar bist - das macht zufrieden, denn es sind positive Gedanken und die wiederum erzeugen positive Gefühle. Oder wie siehst du das? Wenn du immer daran denkst, was du nicht hast, was dir fehlt oder was dich nervt dann erzeugst du damit negative Gedanken und somit auch negative Gefühle. Die meisten Menschen sind so und oftmals kann man da nichtmal was für (man kann nur was dafür, wenn man nichts daran ändert, obwohl man weiß, dass das möglich ist- das bedeutet aber, dass du deinen kleinen süßen Zuckerhintern bewegen und dafür was tun musst). Der Großteil der Gesellschaft bzw. der Deutschen (in Spanien war das wirklich nicht so) ist negativ eingestellt. Unzufrieden, am Meckern, am Jammern - naja und das TV-Programm vor dem hier die meisten abhängen mit den ganzen Negativnachrichten (nicht nur jetzt, dass ist immer so- wann kommt denn da mal was positives? Macht mal eine Strichliste wenn ihr TV schaut. Wie viele negative Beiträge dort kommen und wie viele positive- macht das am besten, wenn wir Corona überstanden haben, denn sonst fällt die positive Seite noch geringer aus als sonst. Oder man verblödet vorm TV- das ist zumindest meine Meinung, es sei denn man schaut sich nen schönen Film an). Kein wunder also, dass die meisten Menschen negativ und schlecht drauf sind.

"Da gleiches gleiches anzieht" (das ist das Gesetz der Resonanz =Anziehungskraft) bin ich froh es geschafft zu haben, dass mein Energiefeld inzwischen "positiv" sendet und ich somit auch die Menschen in mein Leben ziehe, die ich in meinem Leben haben möchte, denn damit lebt es sich wesentlich angenehmer, freudiger, friedlicher, herzlicher und somit gesünder. DANKE liebe KIRSTEN VRIESEMA (wenn ihr mehr über sie wissen möchtet, dann schaut mal bei Instagram, da macht sie viele tolle Beiträge), DANKE liebes Universum, DANKE an mich, dass ich es soweit geschafft und nie aufgegeben habe. Ich wusste immer, dass noch ein besseres Leben auf mich warten würde :-) DANKE, allen Menschen, die neu in mein Leben gekommen sind, DANKE an die, die diesen Weg mit mir gehen, DANKE an die, die noch neu in mein Leben kommen werden. Das Leben ist schön.! Male es in deinen buntesten Farben!

Wenn du auch mehr Positivität und Lebensfreude in dein Leben bringen möchtest, dann freue ich mich über eine Nachricht von dir :-) Sobald sich die Situation entspannt hat können wir uns alle mal gemeinsam treffen und bis dahin können wir ein Zoom-Meeting machen. Hast du Lust? Dann freue ich mich über deine Nachricht :-)

 

Mein Dankbarkeitsritual heute morgen:

1. Ich bin dankbar, dass ich heute morgen gesund aufgestanden bin, ein schönes Bett und eine schöne Bettdecke hatte in die ich mich nochmal 5 Min einkuscheln konnte, weil ich nicht gehetzt aufstehen musste

2. Dankbar, für mein schönes Zuhause das ich habe, in dem ich mich unendlich wohl fühle

3. Dankbar, für meine morgendliche Meditation und die Plattform die hierfür geschaffen wurde, die mir unheimlich gut tut 

4. Dankbar, dass heute die Sonne scheint, was mir gleich ein Lächeln ins Gesicht zaubert

5. Dankbar, dass ich heute Mittag was richtig leckeres zu Essen bekomme, was ich mir selber nicht kochen muss, -im Bio Hotel Miramar in dem ich normalerweise arbeite (inzwischen hab ich gegessen und es war sau lecker!)

 

Ganzen Eintrag lesen »

Lerne deine persönlichen Grenzen kennen - sage NEIN -

 

Meine persönliche Grenze einzuhalten ist für mich immer mal wieder eine Herausforderung. Wenn du schnell für Dinge zu begeistern bist, anderen immer gerne helfen und  sie unterstützen möchtest und dich selbst und deine Grenzen gar nicht kennst, dann ist es natürlich schwer bis unmöglich diese einzuhalten. Inzwischen kenne ich meine Bedürfnisse und Prioritäten. Seitdem ich sie immer vor Augen habe (es klebt ein riesen Plakat in meinem Büro. damit ich auch immer schön daran erinnert werde und sie verinnerliche) fällt es mir auch leichter NEIN zu sagen. Und auch wenn das "nein" nicht immer sofort kommt und ich ab und zu sage, dass ich erst darüber nachdenken muss, so ist es immerhin kein "Ja" zu allem mehr, wie es früher der Fall war. 

 

Letzt bekam ich eine Sprachnotiz einer Mitleserin meines Blogs (vielen Dank hierfür - ich freue mich immer sehr über die Resonanz :-)

Sie meinte zu mir, dass Sie es toll finden würde, wenn es für Menschen, die sich in einer Depression befinden, eine Anlaufstelle geben würde, an die sie sich sofort wenden können- da es beim Therapeuten so lange Wartezeiten geben würde und ob das nicht etwas für mich wäre. Meine Antwort war sofort, dass ich für Gesundheitsprävention stehe und ich mich darauf beschränke- sprich, ich arbeite mit Menschen daran, damit es möglichst gar nicht soweit kommt, dass man in eine Depression gerät. Die Behandlung von erkrankten Menschen richtet sich an dazu befugte und ausgebildete Heilpraktiker, Ärzte und Psychotherapeuten. Ich verschließe mich gegenüber erkrankten Menschen nicht und ihr könnt mich natürlich fragen, da ich weiß, wie es ist depressiv zu sein, da ich selbst eine solche Episode hinter mir habe. Aber Depressionen ist ein so weites Feld,  wo auch ein Arzt beratend zur Seite stehen sollte,  ob eine medikamentöse Einstellung für die begleitende Behandlung erforderlich ist. Ich habe mich damals in meiner schlimmsten Zeit bewusst gegen diese Mittel entschieden, ich wollte es so schaffen und mein Therapeut war damals sehr zuversichtlich, dass ich es auch ohne schaffen kann- und wir hatten beide recht :-D Aber jeder Mensch ist da anders. Es gibt übrigens unzählige Stellen neben den Psychotherapeuten, die auf dieser Ebene weiterhelfen und das ohne Wartezeit- allerdings handelt es sich dann meistens um Privatleistungen und den wenigsten ist ihre Gesundheit dann so viel wert, dass sie ins Portemonnaie greifen und lieber eine lange Wartezeit in Kauf nehmen. Wie schade, denn man durchs Warten so viel kostbare Lebenszeit verschenkt, weil man es sich selbst nicht wert ist, dass es einem schneller wieder besser gehen darf.

 

Das Argument "ich hab kein Geld, um solche Sitzungen privat zu zahlen" lass ich nicht gelten. Es ist immer eine Frage, wie du die Prioritäten setzt. Mir war und ist nichts wichtiger als meine Gesundheit, denn ich hatte sie verloren und wahrscheinlich bist du noch nicht weit genug unten gewesen, um das zu verstehen, sonst würdest du dieses Argument nicht bringen. Es gab Zeiten, da konnte ich mir nicht mal den Frisör leisten, weil ich das Geld in meine Gesundheit investiert habe und jeder der mich kennt der weiß, dass es mir schon wichtig ist, dass ich gepflegt rumlaufe. Mit diesem Argument stößt man bei mir somit auf absolutes Unverständnis- es gibt sicher Ausnahmen, aber die sind wirklich selten.

 

"Vorsorge ist besser als Nachsorge"

 

"Wer heute keine Zeit und kein Geld in seine Gesundheit investiert, wird eines Tages viel Zeit und Geld für seine Krankheit investieren müssen"

 

 

Ein weiteres Thema zur "persönlichen Grenze". Ich habe mich die letzte Zeit verstärkt damit auseinander gesetzt, wo ich mich denn in 10 Jahren sehe, wo ich lebe, wie ich lebe, mit wem ich lebe. In 10 Jahren bin ich hoffentlich nicht mehr in Deutschland, sondern auf Mallorca oder irgendwo anders im Süden und das nicht allein. Während ich hier in Deutschland wunderbar allein zurecht komme und auf Mallorca das halbe Jahr auch allein gelebt habe, so ist es für mich nicht vorstellbar ganz nach Mallorca oder in ein anderes Land alleine auszuwandern und ich ziehe den Hut vor den Menschen, die das packen. Deutschland ist mein Heimatland, hier kenne ich die Regeln und Gesetze, das Krankensystem (auch wenn ich es nicht super gut finde und hoffe, dass ich nie wieder damit zu tun haben muss, aber immerhin haben wir eins), es ist meine Muttersprache in der ich alles verstehen und lesen kann, hier kenne ich die Geflogenheiten (ok, in Spanien habe ich sie jetzt auch kennengelernt und die sind wirklich etwas anders als hier *lach*). Sicher könnte ich es schaffen- ich habe es ja auch ein halbes Jahr geschafft, genossen und viel dazugelernt. Aber ein halbes Jahr ist auch was anderes als komplett und komplett will ich es nur mit einem Partner an meiner Seite, auf den ich mich verlassen, dem ich vertrauen  und mit dem ich Spaß haben kann- ein lebensfroher Vogel halt, der bitte keinen Stock im Arsch hat und das Leben auch bitte nicht ganz so ernst sieht- bodenständig ja, aber bitte ERNST in Person. Ok, genug dazu. Meine persönliche Grenze hier ist also auch: Auswandern- ja, wenn der richtige Mann in mein Leben getreten ist. Sonst bleibe ich hier und bin auch glücklich- denn Glück und Zufriedenheit kommt ja von innen und ist nicht von äußeren Faktoren oder Menschen abhängig. Ich hab alles und kann mich wahrlich nicht beschweren. Aber das wäre mein Traum- Leben im Süden, wo es schön warm ist, alles etwas lockerer und menschlicher, wo sich das Leben draußen abspielt und nicht wie hier in Deutschland, wo die meisten vor dem TV o. ä. sitzen. 

 

 

Eine weitere Grenze die ich oft nicht gesetzt habe und wenn, dann wurde sie nicht respektiert. In meinem Bürojob habe ich viele Projekte übernommen. Ich war bekannt als die engagierte, motivierte, verlässliche Mitarbeiterin, die sich überall reinhängt und alles gewissenhaft und schnell erledigt. So war es auch. Immer mehr- usw. ich brauche mich nicht wiederholen, all das steht schon in meinem Blogeinträgen vorher. Nachdem ich krank wurde und sechs Wochen zur Reha war, erreichte mich gleich danach auf der Arbeit wieder ein neues Projekt (was ich heute im Nachhinein noch unglaublicher finde als vorher- wie kann man denn einer Mitarbeiterin, die grade von der Kur wiederkommt auf der sie war, weil sie sich erholen musste und krank aufgrund der vielen Arbeit und auch privaten Umstände war, ein Projekt aufdrücken, weil man weiß, dass es von ihr VORHER, wo sie noch NORMAL FUNKTIONIERT HAT, immer gewissenhaft erledigt wurde? HALLO? Geht es denn noch? Wie egoistisch ist denn dieses Verhalten? Was für ein Mensch ist das, dem die Arbeit und die Projekterfüllung wichtiger ist, als ich als Mensch mit meiner Gesundheit?) Ich habe das Projekt ablehnt mit der Begründung, dass ich nur noch "Dienst nach Vorschrift" mache und die Aufgaben erledige, die in meiner Stellenbeschreibung stehen. Das Ende vom Lied: drei Wochen später wurde das Projekt an mich delegiert, weil es angeblich kein anderer übernehmen konnte. Ich hätte jetzt sicherlich mit allem Mitteln gegen an gehen können, was viel Energie kostet und womit du dir auch keine Freunde machst, aber ich hatte für mich innerlich schon entschieden,  dass ich diesen Job nur noch eine ganz begrenze Zeit machen und mich nicht mehr verheizten  lasse. Wofür denn auch? Für das Geld, das ich im Rahmen der leistungsorientierten Bezahlung (allein das Wort schon) noch obendrauf bekommen habe? Für die Anerkennung, weil ich mal wieder ein Projekt toll begleitet habe? NEE Leute, macht das mit anderen, die noch nicht aufgewacht sind. Mit mir nicht. Da hast du in der Reha gelernt Grenzen zu setzen und sie werden einfach nicht respektiert. Das sagt viel über den Menschen aus, der so mit mir umgegangen ist. Dieser Mensch respektiert sich und seine Gesundheit nämlich nicht und daher ist dieser Mensch auch so mit mir umgegangen. In einem anderen Beitrag habe ich von Tätern und Opfern gesprochen und das es das für mich nicht gibt. Da ich auch kein Opfer meiner Umstände mehr sein wollte und wusste, dass ich in dem Verwaltungskonstrukt, in dem ich gearbeitet habe und in dem mich alle nur so kannten, wie ich vor meinen gesundheitlichen Einbruch funktioniert habe, nie was geändert hätte, habe ich mich verändert und zwar dahingehend, dass ich umgelernt habe und gegangen bin. Nie wieder würde ich auch nur einen Fuss oder eine Zehenspitze in dieses alte Leben zurücksetzen. Es ist wichtig seine Grenzen zu kennen und wer deine Grenzen nicht respektiert und damit dich als Person nicht respektiert, der hat dich nicht verdient.

 

Kennst du deine Grenzen?

Lerne NEIN zu sagen. Wenn du nicht weißt wie, - ich helfe dir gerne dabei :-) Wichtig sind auch hierfür deine Bedürfnisse zu kennen. Wie du die herausfinden kannst, wenn Sie dir nicht auf Schlag bewusst sind, beschreibe ich ein paar Blogeinträge weiter vorher. Über Strg+F kannst du einfach nach "Bedürfnisse" suchen und findest so ganz schnell den entsprechenden Blogartikel.

 

Und übrigens: Du musst nicht immer alles alleine können und machen, falls das auch ein Thema von dir sein sollte. Du darfst um Hilfe und Unterstützung bitten und sie dann auch annehmen.

 

 

Gemeinsam sind wir stark und dazu noch weniger allein :-) Lasst uns gegenseitig helfen und unterstützen- aber denke auch hier an deine Grenzen, denn du musst immer erst dir selbst helfen, bevor du anderen helfen kannst. 

Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/Peggy_Marco-1553824/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1015483">Peggy und Marco Lachmann-Anke</a> auf <a href="https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1015483">Pixabay</a>Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/Peggy_Marco-1553824/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1015483">Peggy und Marco Lachmann-Anke</a> auf <a href="https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1015483">Pixabay</a> 

Wie ich die Liebe zu mir selbst fand 

 

Ich bin ein Herzmensch- durch und durch. Das war mir jedoch nicht immer so bewusst wie heute. Nachdem ich meinen Verwaltungsjob, in dem 95% Verstandsmenschen zu finden sind, verlassen habe, kam ich meinem Herzen wieder etwas näher. Ich kam aus dem Kopf raus und rein in das Gefühl. Endlich konnte ich eine meiner Leidenschaften, die Kosmetik und Hautpflege, leben und entdeckte in diesem Zuge auch meinen Hang zur Freiheit, der noch viel größer war als ich vorher angenommen hatte. Im Jahr 2018, bevor ich für ein halbes Jahr nach Mallorca ging, flog ich bereits dreimal auf meine Lieblings-Sonneninsel, die ich seit dem Jahr 2004 bereise. Dreimal deswegen, weil ich mich auf der Insel verliebt hatte, was ich jedoch nur einem sehr kleinem Kreis erzählt hatte, da ich bei allen anderen auf Unverständnis gestoßen hätte. Wenn ich verliebt bin, dann hakt mein Verstand aus, dann lass ich alles stehen und liegen und bin weg. Das hat schon so manchen Mann überfordert, so auch diesen, der mit meinem "Zu-viel- an-Gefühl" nicht zurecht kam, es machte ihm regelrecht Angst. Das was ich zu viel hatte, hatte er zu wenig und ich verstand es damals nicht.

Heute weiß ich, dass Herzmenschen sehr viel Liebe zu geben haben und daher oftmals zu wenig für sich selbst übrig behalten. Sie geben dem anderen so viel Liebe, weil sie wollen, dass es dem anderen an nichts fehlt. Dadurch vernachlässigen Sie sich manchmal selbst und stellen ihre Bedürfnisse in den Hintergrund, was langfristig zu Unzufriedenheit führt und Herzmenschen zudem auch weit weg von sich selbst führen kann. Manchmal steckt aber auch noch etwas anderes dahinter.

 

Bevor ich für ein halbes Jahr nach Mallorca ging, machte ich im Rahmen einer Hypnose eine Rückführung in eines meiner alten Leben. Was ich dort vorfand war schrecklich, aber es spiegelte das, was ich in meinem Inneren (Anfang 2019) wiederfand. Ich sah einen Menschen in einer dunklen Höhle, der mit einer Taschenlampe leuchtete und etwas suchte. Der Mensch war traurig, rastlos und innerlich teilweise sogar leer. Der Mensch wurde nur 37 Jahre alt. Als ich aus der Trance erwachte, war ich schockiert. Dieser Mensch war ich und dieser Mensch suchte nach LIEBE. Ich war zu dem Zeitpunkt 35 Jahre alt als ich die Rückführung machte. Mein Leben lang schon hatte ich immer ein Gefühl von "nicht vollständig sein" und war auf der Suche, aber ich wusste nicht wonach. Die Rückführung nahm ich als Hinweis dessen, dass ein Mensch ohne Liebe stirbt. Jeder Mensch braucht Liebe- wie er auch die Luft zum Atmen braucht. 

 

Auf Mallorca fand ich wonach ich 35 Jahre lang gesucht hatte: LIEBE. Die Liebe zu mir selbst, wofür ich heute unendlich dankbar bin. Durch diese Selbstliebe bin ich endlich nicht mehr abhängig von der Liebe anderer, die mir bis dahin das Gefühl gegeben haben nur dann komplett zu sein, den Teil zu schließen, der mir selbst fehlt, woraus sich wiederum Verlustängste ergeben haben (was eigentlich die logische Konsequenz ist, wenn man es erstmal verstanden hat). Und Verlustängste sind wahrlich nicht schön, da du dich damit so weit von dir selbst entfernst. Du bist immer fixiert auf den anderen (oftmals den Partner), der dir die Liebe gibt, dich damit nährt und damit das "Loch" stopft, was in dir selbst fehlt. Weder für dich selbst, noch für deinen Partner ist das auf Dauer ein gesunder Zustand. Denn du bist emotional abhängig von ihm und raubst ihm damit oft seine Freiheit, gleichzeitig nimmst du dir durch diese Fixierung auch deine eigene Freiheit, da du mit deinen Gedanken und Gefühlen mehr bei ihm als bei dir selbst bist. Ein Teufelskreis. Und wenn die Beziehung dann auseinander geht, versuchst du dieses Loch möglichst schnell wieder zu stopfen, dich abzulenken, vielleicht sogar zu betäuben, damit du das Gefühl der inneren Leere nicht fühlen und ertragen musst, nicht näher hinschauen musst, was da denn eigentlich fehlt. Wenn ich dir jetzt sage, es gibt einen Schlüssel dafür, der dir dabei helfen kann diese innere Leere zu füllen, würdest du ihn annehmen?  Oder möchtest du lieber weiter andere  Menschen "benutzen", um deine eigenen Defizite so vermeintlich zu schließen? Wenn ja, dann gratuliere ich dir du keiner Egoist oder soll ich sagen kleiner Faulpelz? Du entscheidest dich so bewusst für diesen Weg, der für DICH einfacher ist, obwohl ich dir grade einen Schlüssel angeboten habe- es ist der Schlüssel der Selbstliebe. Du denkst, dass Selbstliebe egoistisch ist? Dann sage ich dir, NEIN, dass ist sie nicht. Selbstliebe ist LEBENSNOTWENDIG. Egoistisch ist, wenn du andere Menschen benutzt, die deine Bedürfnisse stillen und verletzte Anteile von dir heilen sollen. 

 

 "Solange du dem Unbewussten nicht bewusst wirst, wird es dein Leben steuern und du wirst es Schicksal nennen" 

 

Der Mann, den ich damals kennenlernte, in den ich mich verliebte, habe ich danach nie wiedergesehen- auch nicht in der Zeit, als ich für ein halbes Jahr auf Mallorca war. Wir hatten Kontakt und ich lernte viel von ihm, da er mir sehr viel über mich selbst spiegelte- wofür ich ihm heute so dankbar bin, auch wenn es echt schmerzhaft und hart war, da ich verdammt ehrlich zu mir selbst sein und der Wahrheit ins Gesicht schauen musste. Alles was ich an ihm  kritisierte, war ich damals selbst. Damals dachte ich, er sei mein Seelenverwandter oder meine Dualseele und wir wären füreinander bestimmt. Bis heute bin ich mir nicht ganz sicher, aber sollten wir füreinander bestimmt gewesen sein, dann hätten wir auf einfache Weise zueinander gefunden, denn du musst nicht um Sachen oder Menschen kämpfen, die für dich bestimmt sind.

Ich erzählte ihm auf Mallorca immer was in mir vorging, ich fühlte so eine starke Verbundenheit zu diesem Menschen, den ich eigentlich kaum kannte. Ich vertraute ihm von Anfang an auf einer gewissenen Ebene und das zurecht. Er sagte mir damals, als wir uns kennenlernten, dass es mir besser gehen würde, wenn ich nach Mallorca ginge, dass mein Geist dann endlich zur Ruhe kommen würde. Und er hatte recht. Ich musste auf Mallorca tatsächlich viel weniger nachdenken bzw. meine Gedanken sortierten sich und wurden zunehmend positiver und ruhiger. Ich begann wieder zu schreiben, was mir schon in Kindertagen so gut getan und Freude bereitet hat, mein intuitives Gefühl stellte sich wieder ein und ich stellte fest, dass ich mich darauf verlassen und darauf vertrauen kann. Ich begann wieder Spaß zu haben und mein Leben zu genießen. 

Auch wenn viele mich für verrückt halten und sagen, dass man nicht allein auf sein Herz und seine Intuition vertrauen kann, kann ich aus meiner Erfahrung sagen: 

 

"Hör immer auf dein Herz, denn dein Verstand kann dich nicht glücklich machen-  Dein Herz schlug schon, bevor du denken konntest"

 

Der Herzensweg ist nicht leicht, da brauchen wir uns oder ich mir nichts vorzumachen und diejenigen, die ihn ebenso gehen, werden dem mit Sicherheit zustimmen. So manches mal stell auch ich mir die Frage, ob das nun wirklich so schlau war, mein Herz entscheiden zu lassen, aber ich kann einfach nicht anders und für mich ist das auch einfach richtig und die Wahrheit, weil ich einfach so bin. Punkt. Wenn ich dann noch daran denke, wie krank es mich gemacht hat, als ich als Kopfmensch unterwegs war, dann bleibe ich doch lieber der nach außen vielleicht etwas unvernünftig und abgehoben wirkende Herzmensch und leb mein Leben mit allen Höhen, Tiefen und allen Gefühlen, die das so mit sich bringt, anstatt als Kopfmensch in Sicherheit, Kontrolle, Gefangenheit und aufgrund dessen in depressiven Verstimmungen zu versinken. Mich hat es ja sogar krank gemacht und ich weiß, dass hinter sehr vielen Erkrankungen verdrängte und nicht gelebte Emotionen stehen, weswegen der "Herzensweg für mich der Weg zur Heilung ist" - DIE LIEBE HEILT ALLES

 

GEFÜHLE SIND DAZU DA, UM GELEBT ZU WERDEN, DIE POSITIVEN, WIE DIE NEGATIVEN. DU KANNST NICHT EWIG VOR DEINEN GEFÜHLEN, DEINEM INNEREM, WEGLAUFEN. IRGENDWANN HOLT ES DICH EIN, DEN EINEN FRÜHER DEN ANDEREN SPÄTER. DIE FOLGE: KÖRPERLICHE BESCHWERDEN; SYMPTOME; ERKRANKUNGEN. 

 

Ich bin dankbar beide Seiten zu kennen, die des Kopfmenschen und die des Herzmenschen, aber nie wieder möchte ich ein Kopfmensch sein- ich habe lieber mehr Herz als Verstand und das ist gut so, denn so LIEBE ICH MICH SELBST UND BIN MIR SELBST IM HERZEN TREU UND VORALLEM GESUND- und das ist das Wichtigste :-)

 

Tipp: Werde dir deiner Gedanken bewusst, denn deine Gedanken erzeugen Gefühle in dir und diese machen sich körperlich bemerkbar- positiv wie negativ. Lerne dich selbst und deine körperlichen Signale kennen und deuten. Du weißt nicht wie? Ich erarbeite grade einen Workshop dazu. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest nehme ich dich gerne in meinen Verteiler auf und lasse dir Informationen zukommen, sobald der Workshop fertig ist. Ich freue mich auf deine Nachricht und wünsche dir noch einen schönen Abend- bis bald!

 

 

P. S. Bitte versteht mein oberen Text nicht falsch, in dem es um die Selbstliebe geht. Wir alle machen "Fehler" (wobei es das für mich nicht gibt, denn aus Fehlern werden Erfahrungen). Ich habe davon so viele in meinem Leben sammeln dürfen, für die ich heute dankbar bin, denn Sie haben mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Ich versuche heute jeden Tag möglichst bewusst durch`s Leben zu gehen, damit mir gewissen Dinge nicht noch einmal passieren, da ich viele Menschen in der Vergangenheit unbewusst "benutzt" und auch verletzt habe, was mir unendlich leid tut. Jeder Mensch verdient gut behandelt und geliebt zu werden. Ich auch. Ein Glaubenssatz, der mich über viele Jahre begleitet hat war "ich habe es nicht verdient glücklich zu sein". Damit ist jetzt Schluss. Ich lebe nur einmal und das verdammt nochmal glücklich! Und auch, wenn nicht jeder Tag wie von der Sonne geküsst verlaufen kann, so kannst du dein Leben mit der richtigen inneren Einstellung in die richtige Richtung lenken. Du bist der Pilot deines Lebens. Sei nicht länger Passagier und ein Gefangener deiner selbst. Nimm dein Glück selbst in die Hand.

 

Die Freude von Mallorca nach Deutschland bringen -wie jeder es schaffen kann sein Leben mit Freude zu füllen

Eins vorweg: Wenn du nicht bereit bist von alten Gewohnheiten und auch von manchen Menschen, die diesen Weg nicht gehen und ihre Komfortzone verlassen wollen, loszulassen, dann brauchst du im Grunde nicht weiterlesen. Nur wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! (Step 1)

Wissen allein reicht nicht, du musst auch tun! (Step 2)

Ich sage nicht, du sollst alles von heute auf morgen loslassen, denn das würde dich vermutlich in eine Krise stürzen. Dir sollte nur grundsätzlich klar sein, wenn du wirklich Veränderung in deinem Leben haben möchtest, dass das bedeutet, dass danach nichts mehr so ist wie vorher (der Sinn einer Veränderung). Es ist ein Prozess über einen längeren Zeitraum- wie lange, dass ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Ich für mich habe nach meiner letzten Krise, wo ich von Mallorca zurückgekommen bin entschieden, dass ab jetzt die Freude und die Leichtigkeit in mein Leben Einzug nimmt- so wie ich es auf Mallorca kennengelernt habe bzw. wie es auf Mallorca von den Menschen dort gelebt wird. Und das ist mein Ziel oder besser gesagt meine Richtung, die ich mir hier jetzt für Deutschland gesetzt habe, auch oder garde deswegen, weil es mit unserem Leistungsdruck-System nicht kompatibel ist. Ich möchte nicht, dass die Menschen sich selbst kaputt machen, an Burn-out erkranken und unzufrieden sind. Ich möchte, dass die Menschen in Freude leben, mit Herz, Menschlichkeit und Leichtigkeit. Ich könnte es mir natürlich auch leichter machen und in das Land gehen, wo das schon gelebt wird was hier in Deutschland meiner Meinung nach fehlt, aber grundsätzlich bin ich mit der Küste verwurzelt (im Herzen Küstenkind). Ich will aber auch, dass meine Seele, die auf Mallorca Zuhause ist, sich hier wohl fühlt und vorallem will ich, dass sich hier in Deutschland etwas verändert und ich weiß, dass ich damit nicht alleine bin. Durch meinen sechs monatigen Mallorca-Aufenthalt, wo ich seeeehr viele Menschen kennengelernt habe (war das genial!!!!) weiß ich, dass es vielen anderen Menschen genauso geht wie mir- die es leid sind nur zu funktionieren oder gar schon die ersten Krankheitssympome haben, weil u. a. unser System sie kaputt macht. Wie genau ich das erreichen möchte, dass wir diese Freude, Leichtigkeit, Menschlichkeit und Herzlichkeit hier nach Deutschland bekommen, dass werde ich euch erzählen, wenn mein Leitfaden dazu fertig ist. Denn ich stecke Mitten im Prozess hab ich festgestellt und möchte euch aber von vorne abholen, damit ihr z. B. versteht, warum loslassen eine so große Rolle spielt und das so etwas nie ohne Schmerzen und Traurigkeit vonstatten geht- auch dafür möchte ich Bewusstsein schaffen, denn es der Schritt der Veränderung ist kein Spaziergang, aber er ist es wert :_D :-D :-D

Ich freue mich immer sehr über die Nachrichten, die ich von euch in Bezug auf meinen Blog bekomme :-) Manchmal bin ich ganz überrascht (freudig), wer das alles so liest und habe so manchen gar nicht mehr auf dem Schirm gehabt. Aber bei mittlerweile 673 Kontakten im Handy, die sich über die Jahre angesammelt haben, wovon ein Großteil tatsächlich auf Mallorca dazugekommen ist, ist es denke ich nicht verwunderlich. Ihr zaubert mir damit auf jeden Fall immer ein Lächeln auf die Lippen, wenn ich von euch lese und die Erinnerungen und Gespräche dazu bei mir hochploppen :-) War das nur eine geile Zeit. Und die geht jetzt hier in Deutschland weiter. In einem meiner nächsten Blogartikel werde ich euch erzählen wie ich meinen Alltag umgestaltet habe und seitdem viel freudiger und vorallem leichter in den Tag starte- vielleicht könnt ihr daraus ja etwas für euch mitnehmen :-) Ich wünsche euch einen schönen Tag *Herz*

 

  

Nimm dich selbst nicht so ernst- denn damit machst du dir das Leben nur unnötig schwer und das wiederum erzeugt Leiden.

 

Nimm Fehler mit Humor- shit happens. Jeder macht Fehler- ich habe auch schon unzählige gemacht und werde vermutlich auch noch weitere machen- that`s life!

 

 

23.03.20 Bist du eine Marionette?

Ein Beitrag zu Manipulation und Selbstliebe

 

Seit ein paar Jahren beschäftige ich mich hin und wieder mal mit dem Thema Manipulation und was das eigentlich ist, wo sie anfängt und wo sie aufhört. Vorweg sei gesagt das überall manipuliert wird was dazu führt, das die wenigsten Menschen voll und ganz sie selbst sind. Jede Werbeanzeige ist im Grunde eine Manipulation. Durch den ganzen Schönheitswahn (und das ist nur ein Beispiel von vielen, aber ich finde es so anschaulich), der seit Jahren immer mehr zunimmt, wird simuliert (und somit unbewusst auch manipuliert), dass du einem bestimmten Ideal entsprechen musst, um in der Gesellschaft angesehen zu sein. Große Brüste, Faltenbehandlung, Muskelpakete- all das ist in unserer heutigen Zeit völlig normal und auch ich war noch bis vor gar nicht allzulanger Zeit auf diesen Tripp - Falten? Nein Danke! Auch heute lege noch noch viel wert auf mein Äußeres und bin immer noch sehr pflegeaffin und Kosmetika-interessiert, denn wir haben unseren Körper ja auch bekommen, um uns in ihm wohl zu fühlen, aber das Ausmaß hat sich einfach reduziert (Gott sei dank, denn das war auch anstrengend äußerlich eine annähernde Perfektion erzielen zu wollen). Aber so ist das, wenn der eigene Selbstwert einfach zu gering ist- dazu später mehr. 

Wenn ich Mädels bei mir hatte, grade die jüngeren, die die ByeByeCellulite bei mir gekauft haben, erzählten Sie mir häufig was in ihnen vorging. Warum weiß ich nicht, aber mein Leben lang ist es schon so, dass mir Menschen ihr Herz ausschütten und das ist auch gut so (Herz ausschütten ja, nur immer wieder rumjammern und nichts verändern wollen, wie ich es auch oft erlebt habe, dass nicht mehr bei mir ;-). Ich hörte viel davon, dass Sie vom Partner betrogen wurden oder eine schwere Zeit hinter sich hatten. Ich wusste aus eigener Erfahrung, dass das sehr am Selbstwert nagen kann- wenn du HSP bist, zerstört es ihn förmlich- zumindest war das bei mir so. Die ByeBye-Cellulite sollte nun aber dabei helfen. Ich merkte damals schon, wie sehr ich die Mädels lieber wieder aufgebaut hätte, da ich Ihre verletzte Seele gesehen und gespürt habe, anstatt Ihnen eine Anti-Cellulite-Creme zu verkaufen. Da ich es aber verstehen konnte, denn mir ging es ja genauso, verkaufte ich Ihnen also "die goldene Dose".

 

"Ein schöner Mensch sieht aus, ein hübscher Mensch strahlt aus"

 

Und dieses strahlen, dass kommt von innen und wenn du das hast, dann wirst du auch die richtigen Menschen anziehen, denen deine Optik nicht so wichtig ist (die nicht so oberflächlich sind), sondern die dein Wesen, deine Persönlichkeit, deinen Charakter, deine Seele und deine Werte sehen und diese lieben, schätzen und respektieren. 

 

"Aussehen zieht an, Charakter hält fest".

 

Nach oder besser gesagt während Mallorca, wo alles in mir Stück für Stück aufgebrochen ist, konnte ich mein wahres ICH nicht mehr länger zurückhalten und zu diesem passte definitiv keine Vermarktung von Anti-Falten und Anti-Cellulite-Cremes und so viel es mir zunehmend schwerer diese Produkte an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Tief im inneren wollte ich, dass jeder Mensch dahin kommt sich so zu lieben wie er ist. Die Nahrungsergänzungsmittel wie z. B. unser Cannapur waren und sind bis heute  immer noch ein Segen für mich und meine Kunden, eine Art "Wunderheilmittel" (auch wenn wir es so nicht bezeichnen dürfen). Und auch die Cremes gegen Schuppenflechte und Narben, sowie viele andere Produkte, finde ich nach wie vor genial, da ich weiß, dass Sie das Leiden wie z. B. bei Neurodermitis, Narben oder Haarausfall lindern kann - und natürlich auch, wenn man unter Falten oder Cellulite leidet. Ihr könnt all die Produkte auch nach wie vor noch in meinem Online-Shop bestellen und ich berate dazu auch noch, aber ich mache keine Partner- oder Kundenaquise mehr, da mein Schwerpunkt zukünftig die Bewusstseins- und Persönlichkeitsentwicklung umfassen wird. Ich möchte, dass die Menschen dahin kommen sich selbst besser kennenzulernen, besser auf sich zu achten und dadurch in der Lage kommen sich selbst zu heilen oder besser gesagt, gar nicht erst krank zu werden (Heilung darf man ja immer nicht so sagen, aber da es mir selbst durch die unterschiedlichsten Methoden in den letzten Jahren immer besser ging bzw. geht, ist das für mich der Schlüssel und diesen möchte ich gerne an andere Menschen weitergeben.).

"Bis du dem unbewussten bewusst wirst, wird es dein Leben steuern und du wirst es Schicksal nennen"

 

Im Bereich der Bewusstseins- sowie der persönlichen Entwicklung kann ich alle meine Fähigkeiten leben, so dass mir gar nicht langweilig werden kann, was ja in der Vergangenheit immer schnell das Problem war. HEUTE (genau mit diesem Tag heute) ist der Groschen bei mir diesbezüglich endlich gefallen- ein riesen Dankeschön an Melanie https://www.selbstliebe-jetzt.de/) von der ich gestern dazu einige Anregungen bekommen habe *Herz*. Ich freue mich jetzt schon auf die kommende Zeit, in der ich endlich ICH sein kann, mein Potential als "Hochsensibelchen" *lach* voll entfalten und mich zudem noch persönlich weiterentwicklen kann. Gibt es was geiles als seine Fähigkeiten, die man seit kleinauf hat zu leben?  Ich denke nicht. Ich spüre förmlich, wie das Leben das vor mir steht, trotz der Krise die wir derzeit haben, zukünftig leichter werden wird und ich nicht mehr so viel kämpfen muss. Einige Dinge die sich heute dazu ergeben haben deuten sowas von deutlich darauf hin, aber wenn ich alles aufschreiben würde, was sich bei mir derzeit jeden Tag so tut, dann bräuchte ich eine Assistenz, die das alles schreibt, weil ich zu nix anderem mehr kommen würde *lach* . Ich freu mich auf jeden Fall wie bolle :-) 

Früher wurde  immer zu mir gesagt: dass ich nicht immer auf mein Herz hören und ihm folgen soll, weil das naiv sei, nicht so gutmütig sein soll, denn das würde ausgenutzt, nicht so lieb sein soll, denn das wollen die Männer nicht, nicht so nett sein soll, denn das will keiner, was ordentliches lernen soll, denn mit dem was ich vorhabe (ich wollte ganz früher mal Frisör werden), könne man nicht genug Geld verdienen und was weiß ich nicht noch alles. Im Grunde hatte man es gut mit mir gemeint und wollte mich als Sensibelchen auf die Welt da draußen, die von Macht und Egoismus geprägt ist, vorbereiten. 

Denkt jetzt bitte nicht, dass ich weich gepampert bin- so ist es nämlich nicht, im Gegenteil. Ich wurde in der Vergangenheit was das anbelangt- schon sehr oft unterschätzt und bin durchaus in der Lage mich duchzusetzen und auch meine Krallen auszufahren, wenn es denn sein muss, grade wenn man mich für dumm verkaufen möchte, was mir des öfteren schon in meinem Leben passiert ist, weil MANN (es ist so gewesen, sorry liebe Männer!) mich als Frau nicht ernst genommen hat und wohl dachte, dass blond gleich blöd bedeutet. Auf Mallorca hab ich dazu mit einer Freundin (die ebenfalls blond ist) meine letzte Erfahrung dieser Art gemacht und es wäre toll, wenn es die letzte bleiben würde. Da wollte man uns für dumm verkaufen, als wir uns wegen der Übernahme eines Pachtvertrages von einem Laden erkundigten. Zum Glück kannte meine Freundin sich mit den Bedingungen und Gegebenheiten auf Mallorca aus und wusste daher das der Preis für die Lage und Gegebenheit utopisch war und ich fühlte, dass er uns anlügt und es weder einen weiteren Interessenten gab, noch dass seine Begründung, warum er den Laden aufgeben würde, ehrlich war. All das hatte sich auch bestätigt. Ich weiß nicht, ob der Mann heute noch darauf wartet, dass ihm jemand den Laden abnimmt und uns war es dann auch egal, denn Geschäfte, die so unehrlich beginnen, können ja kein gutes Ende nehmen, also sollte man es lieber gleich lassen, was wir auch taten. Man sollte Frauen niemals unterschätzen- und blonde erst recht nicht ;-) !!!! 

Aber zurück dazu, dass ich so feine Antennen habe und für dieses Leben abgehärtet wurde. 

In der Tat bin ich so wohl besser durch das Leben gekommen- ich hatte Sicherheit, Kontrolle und Kohle. Was mir fehlte war Vertrauen (in meine Intuition, in das Leben, in die Menschen), Freude (an dem was ich auf der Arbeit tat- damit meine ich meinen Verwaltungsjob- beim Griechen hatte ich immer Spaß), Liebe (denn ich liebte mich so nicht, wie man mich gemacht hatte), Leichtigkeit (ich musste immer kämpfen, weil der Beruf und "wie man sein Leben zu leben hat" generell einfach anstrengend und nicht meins war, da ich ganz andere Vorstellungen vom Leben hatte). Heute fällt es mir wie "Schuppen von den Augen". Ist doch kein Wunder das ich so unglücklich war, wenn ich doch gar nicht ich selbst war. Woher soll denn da die Freude im Leben kommen? Zumal es als HSP noch viel wichtiger ist, dass du deine Werte und Fähigkeiten lebst, weil du ja alle Gefühle viel intensiver fühlst- somit auch die negativen. Du kannst also nicht dauerhaft gegen dein inneres arbeiten, wenn du langfristig gesund bleiben möchtest. Unabhängig davon ist es grundsätzlich doch so, dass jeder Mensch Freude und Leichtigkeit in seinem Leben haben möchte oder? 

Die Folge wenn du es nicht machst (so war es zumindest bei mir):

Ich konnte mich nicht im Spiegel ansehen - ich konnte mir diesen Menschen den ich vor mir sah, nicht in die Augen sehen! Warum? Weil ich so unehrlich zu mir selbst war, nur weil man "mich so haben wollte", weil man dachte es sei besser für mich. War es aber nicht !

Ich versuchte dieses Defizit auf die unterschiedlichsten Art und Weisen zu kompensieren. Schönheits-Ops waren bei mir schon im Alter von 20 an der Tagesordnung. Nie übertrieben, immer unauffällig, aber es war eine Art Sucht um optisch besser auszusehen und so von den innerlichen Schmerzen, die ich nicht spüren wollte, abzulenken- zumindest ist das für mich die Erklärung, warum ich so ein starkes Verlangen danach hatte mich immer weiter  optisch zu "optimieren". Es ist einfacher so mit sich vermeintlich zufrieden zu sein und man bekommt mehr Selbstbewusstsein, als wenn du innerlich an dir arbeitest- denn das geht nicht von heute auf morgen! Ich schreibe das hier bewusst so offen, weil ich weiß, dass es sooooooooo viele Menschen gibt, die es genauso betrifft, auch wenn sie es nicht zugeben würden (und es auch nicht zugeben müssen- jeder soll wirklich das tun, was für sie /ihn das Richtige ist und womit er / sie sich gut anfühlt).  Über meine Optik verhalf ich mir so zu mehr Selbstwert und Selbstbewusstsein, über die Anerkennung bei der Arbeit, wo ich die "Karriereleiter" schnell hinaufkletterte, pushte ich mein Selbstbewusstsein und mein Selbstwertgefühl weiter. Ich tat viele Dinge, die den Werten der Gesellschaft entsprachen und was alle sehen wollen, weil es uns ständig und überall so gezeigt und vorgelebt wird- WIR WERDEN STÄNDIG MANIPULIERT- in sämtliche Richtungen: immer höher, immer schneller, immer weiter, immer gut gelaunt, keine Probleme und na klar, immer ein Lachen auf den Lippen. Wer will schon Schwäche sehen? Im Leben geht es doch um die schönen, starken und reichen. Und wisst ihr was? Das hat auch alles wunderbar funktioniert, bis es mich niedergestreckt hat und ich krank wurde. So sehe ich es im übrigen auch mit Corona. Es kann so nicht weitergehen wie bisher. Das Virus ist ein Hilferuf der Erde, so wie meine Erkrankung ein Hilferuf meiner Seele war. Und bereits da habe ich erkannt, das es so, wie wir hier derzeit (oder besser gesagt vor Corona)  leben und arbeiten dauerhaft nicht funktionieren kann. Es geht im Leben um etwas ganz anderes und diese Krise hier ist der Beweis für mich und ich hoffe, dass wir Sie alle gut überstehen, aber auch was daraus lernen,  nachhaltig etwas ändern und aufwachen! 

Im Leben geht es um die Liebe, die Freude, den Frieden, die Menschlichkeit- denn genau das ist das, was uns Menschen gesund und am leben hält- ein Leben, dass man wirklich Leben nennen kann. Wir sind doch keine Roboter, ebenso keine Barbiepuppen und auch keine Marionetten, die keine eigene Meinung haben und nicht ihr eigenes Leben leben, sondern das Leben, wie es die Gesellschaft oder die Eltern erwarten. Wie schonmal in einem der Blogeinträge vorher geschrieben- ich bin ausgestiegen aus dem ganzen und freue mich, dass mein neues Leben sich wunderbar mit meinen wirklichen Werten, mit meinem wirklichen ICH vereinbaren lässt, dass ich mich nicht mehr verstecken muss und ich all das nun endlich leben darf und damit gutes in die Welt geben möchte. ICH DARF UND KANN ENDLICH ICH SEIN :-D Ein größeres Geschenk gibt es nicht!!! 

Seitdem ich weiß, dass ich mit meinen Werten gut bin, wie ich bin und mich nur noch mit Menschen umgebe, die das zu schätzen wissen, vor denen ich mich nicht beweisen oder verstellen muss oder die es gar ausnutzen, blühe ich erstmals in meinem Leben auf. Endlich kann ich mein ICH leben ohne Angst haben zu müssen, dass man mich verändern will. Die ganzen Jahre meiner Arbeit - ich nenne es heute "ZURÜCK ZU MIR SELBST" und somit automatisch hin zur "Selbstliebe" haben sich mit dem Tag HEUTE, endlich ausgezahlt. Und wisst ihr was das coolste an der ganzen Sache ist: Ihr könnt diesen langen Weg, den ich gegangen bin abkürzen, in dem ihr einfach rausfindet, wer ihr wirklich seid, mit euren Werten und Bedürfnissen,  - wenn ihr dann noch anfangt diese zu leben, dann seid ihr frei und "angekommen" (zumindest ist das bei mir so- es gibt dazu keine Studie und ich kann nicht versprechen, dass es bei euch genauso sein wird- aber wenn es bei mir geklappt hat, warum nicht auch bei euch? Eigentlich ist all das auch sehr logisch, wenn man es erstmal verstanden hat finde ich).

Wenn ihr nicht wisst wie ihr dahinkommen sollt unterstütze ich euch herzlich gerne :-) Aber Vorsicht, das könnte euer Leben komplett verändern, denn auch das ist eine MANIPULATION- die Manipulation zurück zum Anfang, zu euch selbst und in die Selbstliebe hinein! Für mehr Freude und Leichtigkeit im Leben, in dem du einfach du selbst sein kannst!

 

"Du bist erst dann frei, wenn du weißt wer du bist und dir selbst im Herzen treu bist"

 

"Liebe mich nicht dafür was ich habe oder wie ich aussehe,

sondern liebe mich dafür, wer ich bin"

 

"Ich arbeite nicht wegen des Geldes, sondern wegen dem,

was ich damit in die Welt geben möchte"

 

"Diejenigen die glauben sie könnten die Welt verändern,

sind diejenigen, die es auch tun"

 

 

 

21.03.20  Neue Männer braucht die bewusste und selbständige Frau

 

Ich habe mich die letzten Tage damit auseinander gesetzt, warum es eigentlich für mich so schwer ist einen passenden Mann zu finden. Ich dachte es würde an mir liegen- und ja, zu teilen ist das auch so, weil ich gar nicht offen war und nicht wusste was für einen Mann ich eigentlich will. Das erklärt auch, warum ich bisher immer wieder an den falschen Typ Mann geraten bin (außer meinem Ex-Mann, das möchte ich nochmal betonen, da mich so einige kennen und ich nicht möchte, dass über ihn irgendwer was schlechtes denkt!). Wenn du nicht weißt, wer du wirklich bist (mit deinen Werten, Bedürfnissen und keine Vorstellung hast wie DU (nicht wie deinen Eltern oder die Gesellschaft es von dir erwarten, wirklich leben willst) dann kannst du nicht den Mann finden, der zu dir passt. Viele Männer, die ich vor und nach meinem Ex-Mann kennenlernte, entsprachen (fast) immer wieder dem gleichen Muster: entweder konnten sie keine wirkliche Nähe zulassen, es gab Spielchen "Nähe/Distanz - on/off-Beziehungen oder Affären trifft es wohl eher- um sich ja nicht tiefgründig auf den anderen Einlassen zu müssen, denn Fallenlassen tut im schlimmsten Falle einer Trennung weh), hatten irgendein Thema mit "Abhängigkeit" (und damit meine ich nicht nur Drogen und Alkohol, denn von Abhängigkeiten gibt es viele unterschiedliche Formen), waren gänzlich beziehungsunfähig, oder, oder, oder und die, die "normal" waren, die haben mich nicht interessiert. Heute weiß ich, dass ich all diese Männer angezogen habe, weil ich selbst genau diese verletzten Anteile ich mir getragen habe und ich möchte nicht beschwören, dass sie bis zum letzten Teil geheilt sind. 

"Ich mich fallen lassen, wo ich Jahre brauche, in dem mich der Schmerz innerlich zerfrisst und ich gefühlt sterbe? Nein danke, das überleb ich alles nicht nochmal." Zumindest dachte ich das die letzten Jahre. Heute, wo ich mich besser kenne als jemals zuvor weiß ich, dass all das mit der fehlenden Selbstliebe (wozu auch die Selbstfürsorge gehört) zusammenhing. All das was mir fehlte wollte ich von meinem Partner haben- ich habe es also quasi von ihm erwartet (nicht bewusst, aber unbewusst). Wie egoistisch!!! Wie kann man von einem anderen Menschen erwarten, dass er dir etwas gibt, was dir selbst innerlich fehlt. Es ist doch die Aufgabe eines jeden einzelnen dafür zu sorgen, dass er seinen Partner nicht dazu benutzt, seine eigenen Defizite oder Bedürfnisse zu stillen. Versteht mich nicht falsch. Es ist gold wert, wenn man einen Partner hat, der einen unterstützt und für einen da ist, in guten wie in schlechten Zeiten, dass stell ich außer Frage, aber ich sehe so viele unglückliche Beziehungen, die in Abhängigkeit zueinander stehen, da gruselt es mir, weil es für mich heute unvorstellbar wäre! Aber jeder ist anders und soll das tun, was für ihn/sie am Besten ist. Früher habe ich z. B. meine Partner immer in Abhängigkeit zu mir bringen wollen, damit mich mein Partner nicht verlässt. Ich wollte die Kontrolle, die Sicherheit. Ich hatte Verlustangst und war von seiner Liebe zur mir abhängig, weil ich selbst zu wenig davon hatte. Seine Liebe und seine Nähe hat mich genährt und wenn diese weggebrochen ist, bin ich gefühlt "zusammengebrochen". 

Aber das wollte ich natürlich nicht zugeben (und war mir dessen früher auch nicht bewusst) und so habe ich, obwohl mein Selbstwert in Wirklichkeit viel kleiner war als der meines Partners, langsam versucht  diesen in Abhängigkeit zu mir zu bringen. Wie schrecklich, wenn ich darauf zurückblicke. Aber es gibt ja immer den der macht und den, der es mit sich machen lässt, wobei es ein schleichender Prozess ist und man es gar nicht so merkt- weder die eine noch die andere Seite. Heute bin ich schlauer und weiß, dass ich genau das nicht mehr möchte- so will ich nun wirklich nicht sein und ich finde es ganz schrecklich es mir einzugestehen, so etwas in der Vergangenheit getan zu haben. Ich war mir dessen einfach nicht bewusst und für die Zukunft möchte ich es anders machen- ganz sicher!

Du kannst weder eine Person, noch das Leben kontrollieren. Und auch Sicherheit ist begrenzt- unsere aktuelle Situation zeigt das ganz deutlich und lässt sich auf viele Lebensbereiche übertragen. Aufgrund meiner Erfahrungen, im Leben des öfteren schonmal alles losgelassen und von vorne angefangen zu sein, fällt es mir inzwischen leichter bzw. der Prozess von der Erkenntnis bis zum tatsächlichen Loslassen dauert nicht mehr so lange wie früher. Auch jetzt aktuell lasse ich wieder los- meine Eigentumswohnung, meine Umgebung, meinen Job und fange nochmal neu an. Wo und wann genau, dass wird sich in der nächsten Zeit herausstellen. Ich vertraue wieder auf das Leben und mir selbst, dass sich alles zur richtigen Zeit fügen wird und freue mich Freunde zu haben, die meinem Weg verstehen und ihn mit mir gemeinsam gehen- auch wenn wir uns räumlich wieder voneinander trennen werden- was ja nicht für immer so sein muss- man wird sehen wie sich alles entwickelt. 

 

Aber zurück zur Beziehung und was für eine Partnerschaft ich zukünftig führen möchte. Ich möchte eine Beziehung, in der sich beide auf Augenhöhe begegnen, gemeinsam wachsen (auf den verschiedensten Ebenen), jeder sein Leben selbst im Griff hat und in der Lage ist, jederzeit aus der Beziehung zu gehen, wenn die Gefühle nicht mehr ausreichen oder man sich in unterschiedliche Richtungen entwickelt (was ja leider bei sehr vielen Paaren der Fall ist, - dass sie sich im Laufe der Jahre entfremden und sich eigentlich "nichts mehr zu sagen haben"). Ich finde es immer spannend, wenn solche Päärchen im Restaurant schweigend zusammen sitzen, wo ich mir immer denke: "Na, da bin ich aber 1000x lieber Single, bevor ich so eine langweilige Beziehung führe, in der man sich nichts zu sagen hat."  Jeder Part sollte, meiner Meinung nach, selbst in der Lage sein, sein Leben führen zu können mit allem was dazugehört. Ich habe da selbst manchmal auch keine Lust drauf und habe mir in den letzten Jahren wirklich oft eine Schulter zum Anlehnen, Ausweinen und Unterstützung gewünscht, weil es Zeiten gab wo ich wirklich nicht mehr konnte oder nicht mehr weiter wusste, aber bevor ich mich auf eine Beziehung einlasse, die nicht meinen Vorstellungen und Ansprüchen entspricht und auch nicht bereit ist sich dahinzu entwickeln führe ich lieber gar keine Beziehung. Zum Glück habe ich Freunde, die mir diese Schulter zum Anlehnen bieten und die ich immer zu jeder Zeit anrufen kann- das ist für mich eh das größte Glück dieser Welt. Ich habe auch festgestellt, dass viele Männer so eine Frau wie mich nicht wollen. Wenn du selbständig und nicht auf den Mann angewiesen bist, dann fühlen Männer sich häufig "nicht gebraucht" und das ist schlecht für ihr Ego (korrigiert mich, wenn ich falsch liege, - wahrscheinlich hab ich den Richtigen, der anders ist halt einfach noch nicht getroffen). Wenn du dann auch noch HSP bist und den ein oder anderen bis aufs Blut durchschauen kannst (keine Sorge, ich kann das nicht bei allen ;-) macht es die ganzen Sache nicht einfacher, denn wer will schon gerne durchgeschaut werden? Ist ja nicht schön, wenn man dann mal ganz ehrlich zu sich sein müsste... Mir geht es im übrigen genauso. Ich bin mit vielen Leuten zusammen, die ebenso ein waches Bewusstsein haben, so dass ich mich nicht mehr verstecken kann. Das ist manchmal ziemlich hart,  aber es ist das was und wie ich leben möchte, da eine meiner wichtigsten Werte Vertrauen und Ehrlichkeit sind. Und wenn du dir dessen klar bist, was für Beziehungen du führen möchtest (beruflich wie privat), dann wirst du diese Menschen auch eher in dein Leben ziehen. "Du ziehst an, was du bist". Das ist das "Geheimnis". Ich möchte keine oberflächlichen und unehrlichen Beziehungen mehr in meinem Leben- weder beruflich, noch privat oder in der Liebe- da bin ich schlichtweg "rausgewachsen". Ich brauche echte und tiefgründige Beziehungen, wo ich ICH sein kann, mit all meinen Ecken und Kanten und wo ich wachsen und man zusammenwachsen kann.

Wie ich mir so klar über das alles geworden bin? Jahrelange Arbeit an mir selbst und viel Selbstreflektion. Es gibt Menschen, die all das schon von Kleinauf mitbringen und nicht erst lernen müssen, daher stell ich mich hier auch nicht auf ein hohes Ross oder gar über andere, die noch nicht soweit sind, (und vielleicht auch gar nicht dahin wollen) falls das manchmal so rüberkommen sollte. Da ich aber eh davon ausgehe, dass in meinem Blog vermehrt die Personen unterwegs sein werden, die sich in einigen Teilen wiederfinden, bin ich sehr zuversichtlich, dass diese mich auch richtig verstehen ;-)

 

Wer mir in der letzten Zeit sehr stark in meinem Prozess geholfen hat war Melanie Dewanger (https://www.selbstliebe-jetzt.de/). Wir haben in der letzten Woche z. B. eine Aufstellungsarbeit gemacht, die mir wirklich die Augen in Bezug auf die "Männer" geöffnet hat, wofür ich unendlich dankbar bin. 

Jetzt kann ich gefunden werden und ich bin sehr zuversichtlich, dass es diesen Mann, so wie ich ihn mir vorstelle, auch wenn die gesamte Liste knapp 30 Punkte umfasst, geben wird (zu 90%- man bekommt ja nie alles was man will :-) Das wird mit Sicherheit nicht online passieren, denn das Leben findet draußen statt (ok, aktuell grade nicht)- aber hoffentlich bald wieder :-) und ich mach mir was das anbelangt auch absolut keinen Stress. Alles tritt dann ins Leben, wenn die Zeit dafür reif ist :-)

 

Bis zum nächsten mal meine Lieben :-*

 

P. S. Zum Abschluss noch ein Link auf einen bewegenden Beziehungsratgeber. Es geht um einen Brief, den ein Vater an seine Tochter in Bezug auf ihren zukünftigen Ehemann schrieb: 

https://www.pinterest.de/pin/396809417149125967/?amp_client_id=CLIENT_ID(_)&mweb_unauth_id=&from_amp_pin_page=true

Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/geralt-9301/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=3969644">Gerd Altmann</a> auf <a href="https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=3969644">Pixabay</a>Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/geralt-9301/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=3969644">Gerd Altmann</a> auf <a href="https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=3969644">Pixabay</a>

 

 

Hochsensibilität: Welcher Beruf passt zu mir?

https://www.meinweg-deinweg.de/blog/item/hochsensibilitaet-welcher-beruf-passt-zu-mir.html

 

 

Hochsensible und die berufliche Selbständigkeit

https://www.sinndeslebens24.de/interview-mit-sandra-tissot-hochsensible-und-die-berufliche-selbstaendigkeit

 

 

Warum hochsensible Menschen natürlich spirituell sind

https://open-mind-akademie.de/erleuchtung-fuer-hochsensible-warum-hochsensible-menschen-natuerlich-spirituell-sind/

 

Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/Activedia-665768/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1384758">Okan Caliskan</a> auf <a href="https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1384758">Pixabay</a>Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/Activedia-665768/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1384758">Okan Caliskan</a> auf <a href="https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1384758">Pixabay</a>

19.03.20 Warum Veränderung so schwierig ist, lange dauert und warum sich viele Menschen nach Veränderung und Wachstum sehnen, aber es nicht gelingt

 

In einem meiner Blogartikel habe ich geschrieben, dass meine Veränderung im Jahr 2014 begonnen und somit 6 Jahre gedauert hat- am Ziel bin ich immer noch nicht und Veränderung und Entwicklung geht ja auch unendlich, wenn man es möchte. Inzwischen kennt ihr meine berufliche Veränderung und am Rande auch die private.

Aber warum genau ist Veränderung denn so schwierig und langwierig? Und ist das bei jedem so?

Die Frage kann man nicht pauschal beantworten. Jeder Mensch ist anders, hat andere Erfahrungen im Leben gesammelt, ist anders aufgewachsen, hat andere Glaubenssätze (durch Erziehung, Gesellschaft....) und bringt auch noch ganz tief im inneren unserer Zellen Erfahrungen unserer Eltern, Großeltern usw. mit, die durch die Fortpflanzung weitervererbt wurden. Demnach ist es unterschiedlich wie lange der Veränderungs-/Transformationsprozess eines jeden einzelnen ist. Zudem hängt es auch davon ab, welchen Lebensbereich man verändern möchte,- es müssen ja nicht gleich alle Lebensbereiche sein- wobei wenn beruflich der Wurm drin ist, dann überträgt sich das oft auch auf das Privatleben und umgekehrt. Generell kann man die beiden Bereiche meiner Meinung nach nicht voneinander trennen. 

Zurück zur Ausgangsfrage, warum Veränderung nicht von heute auf morgen passieren kann.

 

Die meisten Menschen von uns tragen zwei Impulse in sich- zum einen den Wunsch danach, ein möglichst sicheres Leben zu führen und zum anderen sich weiterzuentwickeln, um mehr Erfüllung und Glück zu finden.

Wenn du den Weg der Veränderung wählst, weil du mehr Erfüllung und Glück in dein Leben ziehen möchtest, ist das eine bewusste Entscheidung, die dein Verstand trifft. Im Unterbewusstsein laufen aber all die Muster, Glaubenssätze, Konditionierungen und Programme der Vergangenheit ab. In jeder deiner Zellen sind all deine Erfahrungen mit den damit verbundenen Emotionen gespeichert, wie auf einer Festplatte. Und diese Festplatte kann man nicht mal eben überschreiben! Unser Verhalten und unser Denken wird zu 95% vom Unterbewusstsein gesteuert und nur zu 5% vom bewussten Verstand- somit lässt sich leicht erklären, warum es so vielen nicht gelingt eine Veränderung in ihrem Leben zu erzeugen- allein das Denken es zu wollen nützt nichts und du wirst sehr wahrscheinlich scheitern und zurück in alte Muster und Verhaltensweisen fallen. Glaube mir. Ich war schon sehr weit auf meinem Weg und hatte mich extrem viel mit meinem Unterbewusstsein auseinander gesetzt und bin trotzdem immer mal wieder in alte Muster getappt (beruflich wie privat). Allerdings erkenne ich es inzwischen schneller, wenn ich einem alten Muster begegne- zudem sendet mein Körper mir inzwischen in sehr kurze Zeit deutliche Signale (meine Schuppenflechte im Ohr fängt z. B. an zu blühen). Und der Körper sendet nicht nur mir diese Signale, sondern jedem anderen Menschen auch- du musst sie nur wahrnehmen und anfangen sie richtig zu deuten! Der Körper ist das verlängerte Sprachrohr der Seele und je besser du deinen Körper mit deiner Seele verbindest, je besser wirst du ihn verstehen lernen.

Aber wie kann man denn nun sein Unterbewusstsein umpolen- man könnte auch sagen "manipulieren"- wobei sich das für mich so negativ anhört. Ich spreche jetzt mal für mich: ich komme quasi aus der, ganz hart gesprochen jetzt, "Selbstzerstörung", -  ob nun beruflich oder privat, ich bin immer gern in eine Richtung reingelaufen, die mir nicht gut getan hat und ich mich verausgabt habe (außer mit meinem Ex-Mann, aber hier hat mein Unterbewusstsein u. a. (ich plaudere jetzt nicht mein ganzes Privatleben hier öffentlich aus) mit all den Konditionierungen über die Jahre die Trennung herbeigeführt-was mir zu der Zeit nicht bewusst war, denn sonst hätte ich ja rechtzeitig gegensteuern oder mir Unterstützung holen können). Das war zusammen für mich, in Verbindung mit dem Job in dem ich unglücklich und kurz vorm Burn-out stand, der Zeitpunkt, an dem ich mir geschworen habe, dass mir soetwas nie wieder passiert. Nie wieder wollte ich soetwas mir selbst oder einen anderen Menschen antun. Und so nahm ich mein Leben und damit mein Glück und meine Gesundheit selbst in die Hand. Ich startete mit der zweijährigen Heilpraktikerausbildung, die mich sehr vieles lehrte, u.a., (wie schon geschrieben), dass jede Erfahrung mit der verbunden Emotion in unseren Zellen abgespeichert wird, dass du bis zum Alter von 7 . Jahren alles um dich herum aufsaugst wie ein Schwamm und auch die Jugendzeit mit zu den prägend sten Zeiten deines Lebens gehört. Mir war somit im Jahr 2014 schon klar, dass es nicht so einfach sein dürfte meine Zellen, die zu dem Zeitpunkt 30 Jahre alt waren, mal eben so "umzupolen" und die Festplatte zu überschreiben. Aber ich wollte es. Ich wollte nicht mehr so weiter machen wie bisher. So wählte ich bewusst (Verstand 5%) den Weg in die "Selbstliebe"- und dafür manipuliere ich sehr gerne meine Festplatte (Unterbewusstsein 95% ;-) . Wie ich bereits geschrieben habe, war ich in Gesprächstherapie und auch zur psychosomatischen Kur (freiwillig möchte ich anmerken- ich bin gesund zur Kur gegangen und wurde gesund wieder entlassen). All das hat mir geholfen vieles zu verstehen und besser auf mich zu achten und doch raste ich zu der Zeit, teilweise mit Hochgeschwindigkeit, wieder in alte Muster rein. Wieder ging es mir schlecht (und als hochsensibler Mensch empfindest du das intensiver als ein normaler Mensch, wie ich heute weiß). Ich suchte nach anderen Wegen und Möglichkeiten und stellte fest, dass das einzige, was mir wirklich nachhaltig bisher geholfen hat und bis heute hilft ist die Arbeit an meinem Unterbewusstsein. In welcher Form und wie oft ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Bei einigen reichen vielleicht ein bis zwei Hypnosesitzungen, bei den nächsten ist es das Erlernen von Meditation, um sich selbst regelmäßigen Zugang zum Unterbewusstsein zu schaffen, bei wieder anderen beides zusammen, vielleicht auch in Kombination mit Gesprächen, Bodytalk ist ebenso eine gute Möglichkeit, Emotionsarbeit, aber auch spirituelle Methoden wie Kartenlegen oder zu einer Wahrsagerin zu gehen sind Möglichkeiten, die einem weiterhelfen können oder, oder, oder... (ich habe im Laufe der letzten 18 Jahre alle ausprobiert ;-) so wie jeder Mensch anders ist, so sind auch die Möglichkeiten auf die man sich einlassen kann verschieden. Gerne gebe ich euch Adressen, an die ihr euch vertrauensvoll wenden könnt. Grade in einer Lebenskrise, wenn man neue Kraft schöpfen, innerlich zur Ruhe kommen, eine gesunde Work-Life-Balance für sich schaffen oder sein Leben komplett verändern und neu ausrichten möchte, sind solche Ansprechpersonen gold wert. Diese Methoden zur Gesundheitsprävention werden nicht von den Krankenkassen gezahlt (ist mir zumindest nicht bekannt, aber sollte dem so sein, freue ich mich über eine Nachricht von euch). Es ist immer die Frage, was einem die eigene Gesundheit und was man sich selbst wert ist. Da ich am eigenen Leibe erfahren habe, dass "Ohne Gesundheit alles nichts ist", ist klar, dass es für mich oberste Priorität hat. Ich habe meine eigene Meinung zu unserem Krankensystem, wobei ich nochmal betonen möchte, dass ich es gut finde, dass wir eins haben- in anderen Ländern gibt es das nicht in dieser Form und trotzdem: Ich halte nichts von Symptombehandlung in dem man eine Pille schluckt oder ein "Pflaster" (bildlich gesprochen) aufklebt und "alles ist wieder gut". Wer wirklich gesund werden will, der sollte der Ursache seiner Krankheit auf den Grund gehen (das muss man jetzt sicherlich nicht bei einer kleinen Erkältung tun, die meist auf ein geschwächtes Immunsystem zurückzuführen ist- ich denke ihr wisst was ich meine).  Ich habe einen guten Kontakt zu einer Heilpraktikerin die ganzheitlich arbeitet und die ich sehr empfehlen kann. Ich selbst stehe für Prävention / Vorsorge. Durch das bewusst werden und einer Veränderung des Lebensstils kannst du dich selbst "heilen", deine Gesundheit unterstützen und dein Immunsystem stärken, so dass es gar nicht erst soweit kommen muss, dass du krank wirst, total müde und erschöpft bist oder Schmerzen hast. Stress, ausgelöst durch Ängste, Belastungen (egal ob beruflich oder privat) schwächen dein Immunsystem, ebenso wie eine unausgewogene Ernährung. Im Grunde weiß das jeder und trotzdem tun die meisten erst dann etwas dagegen, wenn es zu spät ist und man bereits erkrankt ist. Ich war genauso "blöd" wie ihr wisst.  Aus Erfahrung kann ich euch daher nur ans Herz legen: Passt immer gut auf euch auf, tut Dinge die euch Freude bereiten (denn Lachen stärkt das Immunsystem) und führt einen für euch gesunden Lebensstil. Lernt euch mit euren Bedürfnissen kennen, damit ihr auf euch achten könnt, verbindet euch mit der Heilkraft der Liebe- mit eurem Herz und euren Gefühlen. Denn Gefühle sind dazu da, um gefühlt und gelebt zu werden (auch wenn es manchmal weh tut) und sie machen uns nicht schwach- im Gegenteil. Sie ermöglichen uns  unsere Beziehungen und uns aus unserem Lebensweg heraus selbst zu heilen, das Leben von inneren heraus zu wandeln und uns zu dem zu machen, was uns in der Liebe, im Job und in der Sexualität (dazu gibt es auch noch einen Blogeintrag ;-) erfüllt.

 

 "Lerne dich selbst besser kennen und lieben- darin liegt der Schlüssel zum Erfolg in allen Lebensbereichen. Wenn du gesundheitlich an deine Grenzen gerätst besagt das, dass das Leben versucht, dich in eine andere Richtung zu lenken."

 

Hast du dich schonmal mit dem Lebensrad auseinander gesetzt? Mir hat es sehr geholfen klar zu werden, welche Bereiche in meinem Leben die höchste Priorität für mich haben und wo sich dieser Lebensbereich aktuell befindet. Auf dieser Seite hier findest du ein gutes Tool zum Selbstcoaching, um auch Klarheit für dich zu bekommen: https://clevermemo.com/blog/lebensrad-wheel-of-life-coaching-tool/  (vielen Dank an Melanie und Lasse von https://www.wertvollleben-jetzt.de/ an dieser Stelle für diesen wertvollen Tipp;-)

Allein das Lesen wird dir allerdings nichts bringen- du musst aktiv werden und dir das Lebensrad aufmalen und dich an die Anleitung halten. Wenn es dir wirklich wichtig ist und du etwas in deinem Leben verändern oder mehr Klarheit bekommen willst, dann wirst du die Zeit dafür finden. Es ist immer die Frage, wie man seine Prioritäten setzt. Also keine Ausreden mehr und anfangen oder aufhören zu jammern.

  

Wenn dir dieser Beitrag gefallen und dir weitergeholfen hat oder du denkst, dass wieder Beitrag anderen Menschen helfen kann, dann würde ich mich freuen, wenn du ihn teilst. Danke :-)

 

Da das Bio-Hotel Miramar in dem ich meine Kosmetik- Massage- und Wellnessanwendungen anbiete seit heute aufgrund vom Corona-Virus geschlossen hat und ich somit Zeit habe, möchte ich diese nutzen und anderen Menschen meine Unterstützung (kostenfrei!) anbieten, um gemeinsam die Lebensbereiche anzuschauen, die derzeit nicht in Balance sind. Wenn ihr Unterstützung beim Ausfüllen vom Lebensrad benötigt oder eure eigenen Wert und Bedürfnisse herausfinden wollt, dann könnt ihr mich gerne anrufen :-)

 

Bleibt gesund!

 

Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/Alexas_Fotos-686414/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=717488">Alexas_Fotos</a> auf <a href="https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=717488">Pixabay</a>Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/Alexas_Fotos-686414/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=717488">Alexas_Fotos</a> auf <a href="https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=717488">Pixabay</a>

 

18.03.20 Wenn du einfach anders bist als die Norm

 

Hochsensibel, Vielbegabung und Freigeist- alles in einem eine echte Herausforderung

 

Nein, einfach ist es wahrlich nicht, wenn du immer gegen den Strom bzw. gegen die Masse unterwegs bist. Aber ich bin halt ich und es ist mein Leben, dass ich so lebe ich ich es für richtig halte und wie es sich für mich im inneren gut anfühlt. 

Ich wusste schon immer das ich etwas anders bin als die anderen. Nur war es mir nie wirklich bewusst, was an mir so anders war. Heute weiß ich: Ich bin hochsensibel und seitdem ich das weiß liegt meine Aufmerksamkeit natürlich automatisch noch viel mehr auf meinen Sinnen als vorher. Egal ob Geräusche oder Gerüche, unterschwellige Stimmungen meiner Mitmenschen oder auch die Energie in einem Raum (gute oder schlechte Stimmung), aber auch die Fähigkeit bei Menschen zwischen den Zeilen zu lesen. Dadurch bin ich aber natürlich auch permanent auf "Empfang" (ohne es zu wollen, das passiert automatisch), sobald ich unter Menschen bin. Und das ist anstrengend sag ich euch- war es schon immer, aber wenn einem das erstmal bewusst ist, ist es gefühlt noch 1000x anstrengender!

 

Ich lese grade das Buch "Wenn du zu viel fühlst" von Jutta Nebel. In diesem Buch stehen viele ihrer Lebensgeschichten und wie sie diese als Hochsensible (HSP) erlebt hat. Viele der Geschichten erinnern mich an meine Kindheit, Jugendzeit und an heute. Ich glaube meine Eltern hatten es wirklich nicht so leicht mit mir, denn wenn ich bis vor weniger Zeit nichtmal wusste was so "anders" an mir ist, woher sollten sie es denn wissen und wie man damit umgeht? Das Thema HSP tritt ja auch erst in den letzten Jahren vermehrt an die Oberfläche, wo es besser erforsch ist. Mir werden tausend Dinge plötzlich klar. Warum ich früher z. B. nicht in den Kindergarten mochte: - weil es eine Reizüberflutung für mich war. Viele Kinder, viel Lärm. Ich habe die erste Zeit damals immer so lange geweint, bis ich erbrochen hatte, nur um wieder nach Hause zu können. In der Schule bekam ich bei vielen Klassenarbeiten Nasenbluten- vor Aufregung- weil mein Nervensystem überladen war wie ich heute weiß, dazu noch der Druck, mit einer guten Note nach Hause kommen zu wollen, weil es so erwartet wurde, damit  aus mir auch mal "was ordentliches wird".  Ich könnte hier noch so viele Geschichten jetzt beschreiben, aber auch das würde mal wieder den Rahmen sprengen. 

In einem Artikel habe ich vor ein paar Tagen gelesen, dass Hochsensibilität auch oft mit Vielbegabung einhergeht.  Darin habe ich mich zu 100% wiedergefunden. Neugierig, wissensdurstig, experimentierfreudig, kreativ, immer neue Ideen, neue Berufe oder Projekte- schnelle Langeweile, wenn das Gefühl auftritt, alles was es zu lernen gab, gelernt zu haben. Ja was soll ich sagen. Für die, die meinen "steilen Lebenslauf" gelesen haben dürfte zu erkennen sein, dass ich schon eine Menge unterschiedlicher Dinge gemacht habe und ich habe läääängst nicht alles aufgelistet. Für die meisten wirken meine vielfältigen Interessen sicher sprunghaft, da die Gesellschaft doch eher gradlinig ausgerichtet ist, was mir persönlich jedoch viel zu langweilig und überhaupt nicht lebendig ist. Ich lerne sehr gerne und mache das, was mir Freude bereitet. Und in dem was dir Freude bereitet, bist du automatisch nach einer gewissen Routine gut, weil es dich interessiert und somit deiner Leidenschaft, vielleicht sogar deiner Berufung, entspricht und genau das Verstehen die meisten nicht! Es ist doch 1000x besser jemanden zu beschäftigen, der Bock auf seinen Job hat, als jemanden der nur zur Arbeit kommt um dort sein Geld zu verdienen und jede Minute auf die Uhr schaut, wann endlich Feierabend ist. Und für den Beschäftigen ist es auch besser das zu tun, was seinen Interessen, Fähigkeiten und Talenten entspricht, denn dann macht die Arbeit Freude und bringt Energie mit sich, statt das sie welche kostet. 

"Wenn du dein Hobby zum Beruf machst, wird du nie wieder arbeiten müssen"

Ich habe z. B. 15 Dinge, die ich leidenschaftlich gerne tue und mit einigen von ihnen (das wechselt auch mal) verdiene ich mein Geld- mal mehr, mal weniger, aber darum geht es mir auch nicht primär (also um die Menge Geld, weil mich Geld und materielle Dinge nicht wirklich erfüllen- wobei ich mich auch freue, wenn ich es habe-klaro!- aber Freude und Sinn an meinem TUN ist mir halt wichtiger und vor allem auch gesünder ;-). Was hast du für Leidenschaften? Was tust du gerne? Was sind deine Hobbys? Wofür hast du ein Talent? Wenn du es nicht weißt- was hast du als Kind z. B. früher gern getan? Manchmal sind es auch alltägliche Dinge, die du täglich tust und die dir Freude bereiten- nur das es dir nicht so bewusst ist- überleg mal und dann mach mehr davon ;-) Es hilft wirklich ungemein sich all das was einem Spaß macht mal auf zu schreiben und somit vor Augen zu halten :-)

Ich würde am liebsten alle meine Leidenschaften jeden Tag machen- doch dann bräuchte der Tag 56 Stunden. Ich gebe auch zu, dass ich mich manchmal etwas verzettel bei dem was ich alles noch in meinem Leben machen und lernen möchte, zumal ich auch immer am liebsten alles sofort möchte. Das Leben ist halt einfach großartig und hat so viele Möglichkeiten und ich möchte alles rausholen was geht!  Deswegen hab ich mir jetzt auch Unterstützung geholt, damit meine Vielseitigkeit ihren Weg zu meinen Hauptbegabungen / Talenten erhält unter der Berücksichtigung, dass ich ein Freigeist bin- naja und hochsensibel, denn da muss ich auch noch lernen, wie ich meine Reizüberflutung besser abbauen kann, sonst wird es langfristig echt ungesund für mich. Aber was ist jetzt eigentlich auch noch ein Freigeist?

Das wusste ich vorher auch nicht so genau. Ich wusste nur, dass ich sehr freiheitsliebend bin. Dann habe ich das ganze mal gegoogelt. Also, ich komme mal wieder auf die Gesellschaft zurück (ich bewerte das nicht, falls es sich so anhört, es ist nur eine Feststellung und jeder soll so leben wie er/sie es für richtig hält und wie er/sie glücklich ist) in der es normal ist, wenn du bestenfalls mindestens einen Hochschulabschluss, finanzielle Stabilität, ein Haus und eine Familie hast. Ich hatte all das- ein Haus bzw. Eigentum. Ich war auch schon verheiratet hatte einen, wie ihr wisst, sicheren Job im öffentlichen Dienst und damit gutes Geld, flexible Arbeitszeiten, nette Kollegen/innen, nette Vorgesetzte, die sich für mich eingesetzt haben und natürlich auch Urlaub. Und ich gehörte zu den unzufriedensten Menschen der Welt, wo jetzt der Großteil wahrscheinlich denkt: "Ey, du hast alles gehabt was man sich wünscht". Ja, das stimmt. Aber auch hier bin ich anders als andere- wobei ich auch viele kenne, die das was ich hatte ebenfalls haben (oder in ähnlicher Form) und auch nicht glücklich sind. Bei mir ist es so, dass sich alles, was mich meiner Freiheit beraubt so anfühlt, als wenn man mir die Flügel abschneiden und mich in einen Käfig sperren würde. Ich möchte z. B. keinen Dienst nach Vorschrift in dem man mir sagt, was ich und wie ich was zu tun habe- ich möchte mich selbst frei entfalten und entscheiden können, ich möchte einen wirklichen SINN in meinem TUN sehen- also in meiner "Arbeit bzw. Leidenschaft" und damit gleichzeitig die Welt ein Stück verändern,- mit diesen Texten z. B. möchte ich erreichen, dass auch andere Menschen anfangen sich zu reflektieren- wer sie selbst sind mit ihren Werten, Bedürfnissen, Talenten und Hobbys und dann mit diesen Erkenntnissen ihr Leben so zu gestalten, dass es mehr Freude, Lebensqualität und Gesundheit mit sich bringt. Vielleicht bist du ja auch hochsensibel oder ein Freigeist und findest dich in meinen Texten wieder. Ich empfinde diese ganzen Erkenntnisse als unglaublich entlastend, weil ich nun endlich weiß, warum ich so anders bin, wie ich ticke und was mich "so besonders bzw. einzigartig macht" - und vielleicht geht es dir ja genauso?

Sollte das so ein, dann kannst du mich gern unter der 01575-1601994 kontaktieren und ich gebe dir gerne ein paar Tipps, die mir bei meiner Erkenntnis geholfen haben :-)

 

"Der Weg ist das Ziel"- behalte dein Ziel immer im Auge- aber schau auch nach links und nach rechts, manchmal sind abseits der graden Wege die Schätze verborgen."

 

 

15.03.20 Bin ich eigentlich der Depp vom Dienst?

Warum hilft mir keiner? Immer muss ich alles alleine machen.

 

Diesen Beitrag hier habe ich gestern- am Weltfrauentag- auf Instagram gefunden. Ja wir Frauen sind in Wahrheit das starke Geschlecht, deswegen bekommen auch wir die Kinder und nicht die Männer ;-) Wir dürfen uns mal so richtig auf die Schulter klopfen und stolz auf uns sein.

Aber muss es denn so sein, dass wir immer alles alleine machen? Das wir diejenigen sind, dessen Bedürfnisse, Hobbys etc. auf der Strecke bleiben, weil wir uns für alles verantwortlich fühlen und es am Besten noch jedem recht machen wollen? Woher kommt das eigentlich? Womöglich, weil wir es so vorgelebt bekommen haben. Früher gab es die klassische Rollenverteilung. Der Mann ging arbeiten und die Frau hat sich um die Kinder gekümmert und den Haushalt geschmissen. Und natürlich noch die Geschenke für Familienfeiern eingekauft, zum Elternabend gegangen, sich mit den Erziehern oder Lehrern vom Kindergarten / der Schule auseinandergesetzt, weil das eigene Kind vielleicht mal etwas aus der Reihe tanzt, die Kinder zum Sport und Musikkurs gefahren, die Eltern / Großeltern / Tante / Onkel besucht, um "ach, du lässt dich auch mal wieder blicken" zu vermeiden. Ihr wisst was ich mit all dem sagen will. Heute geht Frau in der Regel zusätzlich noch arbeiten. Zum einen, weil das Geld für den ganz normalen Lebensunterhalt benötigt wird oder um sich mal einen schönen Urlaub leisten zu können, zum anderen aber auch, weil Frau arbeiten und ihr eigenes Geld verdienen will, um nicht auf den Mann angewiesen zu sein, um Geld fragen zu müssen oder im Falle eine Trennung nicht so lange aus dem Berufsleben zu sein, um wieder einsteigen und evtl. auch aufsteigen zu können, um mehr Geld für den Lebensunterhalt zu verdienen.

Aber es muss nicht soweit kommen, dass wir Frauen (es gibt sicherlich auch Männer) uns so aufopfern, dass wir am Ende unserer Kräfte sind und vor Unzufriedenheit und Erschöpfung am liebsten weglaufen würden. 

Ich habe zwar keine Kinder und doch gab es eine lange Zeit, in der ich sehr unzufrieden war. Ich bin weggelaufen vor mir selbst- in die Arbeit hinein. Irgendwann war ich erschöpft und unzufrieden mit mir selbst. Aber ich hatte ja Geld. Und so gönnte ich mir ständig viele tolle Sachen, die das Gefühl der "inneren leere" füllen und meine Unzufriedenheit besser machen sollte. Ich hatte auch immer kurze Glücksgefühle- allerdings hielten diese nicht lange an. Heute weiß ich, dass es auch damit zusammenhing, dass ich überhaupt kein starkes ICH entwickelt hatte, d. h. ich wusste gar nicht wer ich bin und was mir wichtig ist. Ich kannte mich nicht, welche Bedürfnisse ich habe und welche Werte mir wichtig sind. Ich hatte mir diese Frage auch nie gestellt und ehrlich gesagt waren mir diese egoistischen Menschen immer mehr wie suspekt. So wollte ich nie werden. Ich empfand sie als außerordentlich rücksichtslos und das sie immer nur an sich selbst denken würden.

Heute bin ich schlauer. Ein starkes ICH, das eine gesunde Portion Egoismus  

hat, ist überhaupt nicht egoistisch, sondern lebensnotwendig, wenn du nicht unzufrieden und verbittert durch dieses Leben gehen möchtest. Und das Leben ist zum lieben und leben da- für nichts anderes ist Zeit. Du hast nur dieses eine Leben was dir geschenkt wurde, also nutze nutze es.

Jetzt fragst du dich vielleicht wie du das machen sollst. Also zu allererst: Du musst etwas machen. Du musst ins TUN kommen- das muss dir bewusst sein. Keiner kann dir das abnehmen. Du musst selbst aktiv werden und aus deiner Komfortzone rauskommen, denn das Leben findet außerhalb der Komfortzone statt. Und da  scheitern schon die meiste. Aber ich erzähle dir trotztem wie du dir bewusst werden kannst, was dir wirklich wichtig ist. Vielleicht gehörst du zu den wenigen Menschen, für die es jetzt Priorität hat das eigene Leben und damit das Glück selbst in die Hand zu nehmen und dahingehend zu verändern.

 

Ich habe mir damals auf Mallorca diesen Test hier zur Hilfe genommen, um die Werte für mich rauszufinden, die für mich am Allerwichtigsten sind. 

https://einguterplan.de/werte/

Diese Werte habe ich auf eine große Kartonage geschrieben und zu den Werten immer noch das WARUM dieser Wert für mich so wichtig ist. Bsp. Der für mich wichtigste Wert ist Vertrauen. Vertrauen ist für mich der Schlüssel für alle Beziehungen- egal ob es sich um eine Liebesbeziehung, Freundschaft oder Geschäftsbeziehung handelt. Ohne Vertrauen kann nichts echtes entstehen. Diese Kartonage hing auf Mallorca in meinem Zimmer und heute bei mir Zuhause im Büro. Es hilft, sich die Dinge, die einem wichtig sind, immer wieder vor Augen zu halten. Und da ich derzeit sehr viel Zeit im Büro verbringe, hängt er da. Du kannst ihn dir aber auch in die Küche oder ins Wohnzimmer hängen- dort, wo du dich viel aufhältst und dir die Werte präsent werden.

 

Um deine wichtigsten Bedürfnisse herauszufinden, kann diese Liste hier eine gute Hilfe sein:

https://zeitzuleben.de/wp-content/uploads/2019/08/Beduerfnisse-Liste.pdf

 

Schreibe dir deine fünf wichtigsten Bedürfnisse heraus. Wenn du dir nicht sicher bist oder du mehr als fünf Werte hast, die dir gleichwichtig erscheinen, dann kannst du auch nach dem "Werteverfahren" vorgehen, dass unter dem darüberliegendem Link beschrieben ist.  

 

So, jetzt bist du schonmal aktiv geworden und hast deine Werte und Bedürfnisse herausgefunden. Wie fühlt es sich für dich an, nachdem du dir dessen bewusst bist? Ich schätze mal, dass sich ein freudigen und / oder erleichterndes Gefühl bei den Gedanken einstellt oder?

Dann wird es jetzt ernst. Denn das Wissen allein reicht eben nicht für Veränderung- du musst in die UMSETZUNG kommen. Sprich mit deinem Partner, deinem Chef, deinen Freunden, wer auch immer dir dabei behilflich sein kann, deine Bedürfnisse umzusetzen und sag nicht "funktioniert eh nicht"- denn dann funktioniert es auch nicht. Energie folgt immer der Aufmerksamkeit, die du ihr schenkst- aber das ist noch ein anderes Thema. Versuch dich für deine Werte und Bedürfnisse stark zu machen und dafür einzusetzen und sei nicht frustriert, wenn es nicht gleich auf Anhieb so klappt. Veränderung braucht Zeit. Trainiere deinen "Durchsetzungsmuskel" immer wieder aufs neue und irgendwann, wie bei einem richtigen Krafttraining, wirst du feststellen, dass der Muskel stark geworden ist und du deine Bedürfnisse nach und nach umgesetzt hast und deine Werte lebst. Wenn dir jemand z. B. mal wieder was "aufs Auge" drücken möchte lernst du automatisch NEIN zu sagen, weil du dich und deine Bedürfnisse kennst.  

 

Seitdem ich meine Werte und Bedürfnisse weiß und somit KLARHEIT geschaffen habe, geht es mir in sämtlichen Beziehungen und allgemein im Leben besser. Für einige Menschen bin ich "unbequem" oder wie sie sagen "egoistisch" geworden- es ist natürlich auch eine Umstellung, wenn man plötzlich nicht mehr so "funktioniert" wie vorher. Es war für die anderen natürlich immer schön einfach, wenn du dich nicht abgrenzen konntest und immer der "JA-SAGER" bist, der sich für alles verantwortlich fühlt, alles regelt und organisiert und es zudem noch jedem recht machen will. Damit wirst du allen gerecht, aber dir selbst am allerwenigsten. Und ja, mein Umfeld hat sich dadurch verändert. Im Grunde ist kaum einer geblieben und das war nicht leicht und ist es heute teilweise immer noch nicht. Aber "that`s life". Manchmal trennen sich die Lebenswege nunmal und vielleicht findet man zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu einander. Einigen Menschen gehen aus deinem Leben und andere Menschen kommen in dein Leben. Es hat lange gedauert bis ich das verstanden habe- aber nun fühle ich mich besser als je zuvor :-)

 

Wisse: 

"Das Leben ist wie eine Zugfahrt mit all den Haltestellen. Manchmal nehmen wir auch Umwege, zur nächsten Haltestellen, weil es auf dem Weg noch etwas zu erledigen gibt.

Wir steigen in den Zug ein, treffen unsere Eltern und denken, dass sie immer mit uns reisen, aber an irgendeiner Haltestelle werden sie aussteigen und wir müssen unsere Reise ohne sie fortsetzen. Es werden viele Passagiere in den Zug steigen, vielleicht sogar die Liebe unseres Lebens.

Viele werden wieder aussteigen und manche von Ihnen werden eine große Leere hinterlassen. Bei anderen werden wir wiederum gar nicht merken, dass sie ausgestiegen sind.

Es ist eine Reise voller Freuden, Leid, Begrüßungen und Abschied.

Wir wissen nie, an welcher Haltestelle wir aussteigen müssen. Deshalb sollten wir leben, lieben, verzeihen und immer das Beste geben! Denn, wenn der Moment gekommen ist, wo wir aussteigen müssen und unser Platz leer ist, bleibt keine Zeit mehr dafür!

Ich wünsche dir, dass deine Reise mit jedem Tag schöner wird!"

Vielen Dank an die Passagiere auf der Zugfahrt meines Lebens :-) Ihr habt mein Leben zu dem gemacht, was es heute ist. Ohne euch wäre ich niemals so weit gekommen und dafür bin ich unendlich dankbar!

 

Das Universum und ich :-)

Jeder der mich etwas besser kennt der weiß, dass ich ab und an mal mit dem Universum kommuniziere. So richtig für bare Münze gehalten habe ich das selbst eigentlich nie, obwohl ich immer alles zur richtigen Zeit bekommen habe, was ich mir aus  tiefsten Herzen gewünscht habe. Inzwischen vertraue ich auf das Universum und die Zeichen, die es mir sendet.

Wie ihr bereits wisst, wusste ich nach Mallorca nicht so wirklich was ich machen sollte, ich wusste lediglich, was ich nicht mehr will. An einem Nachmittag war ich bei einem meiner Herzmenschen zu Besuch und sah ein Buch auf dem Tisch liegen "Liebe kann alles" - von Eva-Maria Zurhorst. Ich schlug eine Seite auf und war sofort gefesselt. "Das solltest du dir auch holen meine Liebe"- sagte die Frau, die zu diesem Buch gekommen war, nachdem Sie ein paar Wochen zuvor sehr krank war und auch immer ein Leben hatte, in dem Sie sich mehr um alle anderen als um sich selbst gekümmert hat. "Ich will jetzt unser Haus verkaufen und in eine kleine Mietwohnung ziehen. Mir wird das alles zu viel mit dem großen Haus und dem Garten." Wow dachte ich. Das aus ihrem Mund. Wenn sie das schon sagt, dann muss das Buch großartiges bewirken. Ich bestellte mir das Buch noch am gleichen Tag in der Buchhandlung vor Ort und konnte es am nächsten Tag bereits abholen (da ist auch Amazon nicht schneller ;-) und ich stärke ja eh lieber die Geschäfte vor Ort, damit diese uns auch erhalten bleiben (auch wenn ich mich hier wiederhole- aber mir ist das wichtig ;-). 

Was soll ich sagen. Ich verschlung dieses Buch. Es sprach mir quasi aus Herz und Seele. Alles stand dort schwarz auf weiß, was ich eh schon immer ahnte, mir so wünschte und teilweise auch genauso erfahren hatte. Wahnsinn. Eines der aber wohl beeindruckensten Erlebnisse während des Lesens war der abgebildete Passus.

In dem Kapitel ging es darum, dass man mit dem "intelligenten Feld"- also mit dem Universum, mit Gott, mit der Liebe, wie auch immer man es bezeichnen möchte, kommunizieren soll über das, was man sich vom Herzen wünscht. 

Ich zeichnete also meine Vision, dass was ich mir von Herzen wünschte (meine Wellness-Oase -erste Abbildung). Es waren keine 30 Sekunden später, nachdem ich die Vision (eine von zweien) aufgezeichnet hatte, da bekam ich eine Antwort (das Universum sprach mit mir). Es war eine Bekannte, die ich lange Zeit vor Mallorca das letzte mal gesehen hatte -wir hatten eher weniger Kontakt, aber wenn wir uns sahen, dann war es immer sehr, sehr herzlich. Sie schicke mir eine Stellenanzeige "freiberufliche Kosmetikerin und Massagetherapeutin im Bio-Hotel Miramar in Tönning gesucht". Hm dachte ich, ok und wollte ihr grade antworten, dass ich mir meine eigene Wellness-Oase erschaffen möchte und das nicht das Richtige für mich sei. Dann lies ich das ganze aber mal sacken und dachte über die Erfahrungen meiner Vergangenheit nach und was es mich gekostet hatte (hauptsächlich an Nerven), wenn ich einen Plan auf Biegen und Brechen versucht habe durchzusetzen und dadurch nichts anderes mehr wahrgenommen hatte, was womöglich im "Hier & Jetzt" besser für mich war und auch um nochmal zu prüfen, ob es wirklich mein "HERZENSwunsch" ist oder ob der Kopf seine Finger mit im Spiel hat und ob ich wirklich bereit dafür bin oder irgendwelche Glaubenssätze mich hindern/bremsen. Und dann machte es "KLICK". Das Haus was ich dort zeichnete war nicht die Wellness-Oase die ich mir wünschte, sondern es war das Haus der Frau, die mir diesen Tipp mit dem Gesuch einer Kosmetikerin zugesandt und damit meinen Weg gezeigt hat (wohin auch immer er noch führen mag). Könnt ihr mir folgen? Diese Frau lebt und arbeitet genau in dem Haus, was ich gezeichnet hatte und hat bis vor kurzem noch Karten gelegt (jahrelang). Inzwischen lebt sie selbst ihren Traum vom eigenem Hofcafe (da gibt es die besten Kuchen- mit ganz viel LIEBE und LEIDENSCHAFT gebacken- ich war natürlich bei ihr, um ihr von diesem verrücktem Erlebnis zu erzählen, was sie allerdings überhaupt nicht verwundert hatte). 

Ihr denkt das ist Zufall? Dann will ich euch noch ein anderes Erlebnis beschreiben.

 

Ihr wisst- mein 6-monatiger Mallorcatripp, den ich soweit schon geplant und vorbereitet hatte, aber dann sechs Wochen vorher doch unsicher wurde, weil sich in mir etwas nicht stimmig anfühlte, was den Job in der Gastro anbelangte. Durch Hypnose wusste ich, ich soll nach Mallorca, aber ohne den Gastrojob. Ich wusste, um einen anderen Job dort zu finden, muss ich in spätestens vier Wochen hier in Deutschland aufbrechen. Das schien mir alles etwas kurzfristig und heikel und so bat ich das Universum um Hilfe. Ich setzte meine möblierte Wohnung bei Facebook rein, die ich innerhalb von nur vier Wochen vermieten wollte. Ich sprach zum Universum: "Liebes Universum, wenn es so sein soll, dass ich nach Mallorca gehen soll, dann bitte schicke mir eine Frau, die sich in einer ähnlichen Trennungssituation befindet wie ich damals, die einfach eine schöne Wohnung sucht um zur Ruhe zu kommen und zu sich zu finden, die bestenfalls im öffentlichen Dienst arbeitet, so dass ich meine Miete bekomme und die mir meine heilige Wohnung pfleglich behandelt- so das sich mir auf Mallorca keine Gedanken machen muss und frei bin." Genau diese Frau, zu 100%, rief am nächsten Tag bei mir an und zog bereits zwei Wochen später bei mir ein, so dass ich schneller auf der Insel war als geplant und alles lief mit der Wohnung so, wie ich es mir gewünscht hatte. Zufall???

 

Ich könnte davon jetzt noch ein paar mehr Geschichten auspacken, aber diejenigen von euch die soetwas kennen, die wissen wovon ich rede. Und diejenigen die soetwas nicht kennen und auch mich nicht kennen: Ich bin schon auch bei klarem Verstand (meistens auf jeden Fall ;-). 

 

Dieser Link hier könnte bzgl. der Hirnwellen vielleicht interessant bzw. aufschlussreich für euch sein ;-)

 

https://www.hirnwellen-und-bewusstsein.de/hirnwellen_1.html

 

 

 

28.02.20 Jede Reise bring einen Menschen weiter und man kommt nie so zurück, wie man losgefahren ist

 

Wie ich auf Mallorca mein Selbstvertrauen und das Vertrauen ins Leben wiederentdeckt und aufgehört habe zu rauchen 

Das ich so anders wiederkomme, hatte ich absolut nicht erwartet und erst recht nicht, dass ich mich so verändert habe in diesem halben Jahr. Dementsprechend traf es mich "wie ein Schlag" als ich zurück in Deutschland war.

 

Ich entdecke auf Mallorca die Liebe zur mir selbst und zum Leben wieder. Ich hatte gefühlt das erste mal in meinem Leben wirklich viel Zeit für mich. In dieser Zeit entdecke ich auch das Schreiben wieder, was ich schon als Kind gerne tat. Durch meine Tätigkeit im Fish-Spa (wer hätte gedacht, dass ich mal in einem Fish-Spa (das sind diese "Knabberfische"-wobei sie nur küssen, da sie keine Zähne haben) arbeiten würde- also ich am Allerwenigsten. War ich doch mal Teamleiterin in gut bezahlter Position ;-) Ursprünglich hatte ich geplant in einem Restaurant anzufangen, in dem ich auch zu Karneval (der ist auf Mallorca vielleicht abgefahren- kennen wir hier im Norden so ja nicht!!) schon gearbeitet hatte, als ich für ein paar Tage auf meiner Lieblingsinsel war. Und weil ich "den Hals mal wieder nicht voll genug bekommen konnte"- wollte ich auch gleich die Leitungsposition vom neuen Restaurant übernehmen, dass die Inhaber eröffnen wollten und ich sollte sie auch bekommen. Doch irgendwie spürte ich innerlich, dass etwas nicht stimmte. Ich wollte nach Mallorca. Seit 10 Jahren war es mein Traum, für eine Saison in einem Restaurant mit Blick auf das Meer zu arbeiten. Nun war der Traum zum Greifen nah und fühle sich trotzdem nicht stimmig an- zudem kam der Arbeitsvertrag nicht, was ich als zusätzliches Zeichen nahm, nochmal darüber nachzudenken, ob es wirklich der richtige Schritt ist. Da ich nicht weiter kam (Herz gegen Kopf- und jeder der mich kennt oder mir schon länger folgt weiß, dass ich immer meinem Herzen folge), holte ich mir Hilfe, denn der Schritt schien mir zu groß, um einen "Fehler" (gibt es ja nicht, denn daraus werden Erfahrungen) zu machen. Ich wollte das Risiko aber möglichst gering halten, dass es "auf Mallorca nicht klappt", da mit diesem Schritt u. a. auch die Vermietung meiner möblierten Wohnung (die mir heilig ist) für sechs Monate anstand und ich somit dahin nicht zurück gekonnt hätte (natürlich zu Freunden, aber wenn ich diesen Schritt gehe, dann wollte ich es auch einfach schaffen). Durch Gespräche und Hypnose konnten wir herausfinden, was sich in meinem Unterbewusstsein abspielte und erkannten ein alt bekanntes Muster. Es lag an der Leitungsposition in dem Restaurant, die schon wieder einen innerlichen Druck in mir auslöste. Verantwortung, die ich zu dem Zeitpunkt nicht tragen wollte, weil meine Seele definitiv nach einer "Auszeit" flehte "Deine Seele weiß immer was Sie tun muss um sich selbst zu heilen. Die Herausforderung ist es, deinen Verstand zum Schweigen zu bringen." Da der Verstand während der Hypnose schläft (so bezeichne ich es mal), spricht also deine Seele. Und meine Seele sagte: Mallorca ja, aber keine Leitungsposition, keine Gastronomie". Na, super dachte ich und was soll ich dann machen? Ich wusste es nicht, aber ich spürte ich muss nach Mallorca. Meine Seele wollte heilen. Und so machte ich mich, ohne Job, mit meinem Direktvertrieb und Network-Marketing im Gepäck, auf die Reise- mit dem Auto nach Mallorca. Es fing sehr turbulent an. Ich hatte mich in einer Männer-WG einquartiert (denn Wohnraum ist auf Mallorca teuer und irgendwie wollte ich mal die Erfahrung machen, wie es ist in einer Männer-WG zu wohnen). Nach zwei Wochen, in denen ich in der WG wohnte merkte ich aber, dass ich "aus dem Alter raus bin". Außerdem fühlte ich mich nicht am richtigen Ort (im Süden der Insel). Also zog ich wieder aus- erstmal zu einer Bekannten in den Süd-Western. Aber auch da fühlte ich mich nicht am richtigen Fleck. Dann zog ich in ein Hotel im Osten der Insel. Nach ein paar Tagen fühlte ich, dass ich dort richtig war und wusste: das erste was ich brauche ist eine bezahlbare Wohnung, sonst kann ich gleich wieder zurück nach Deutschland. Die Saison stand inzwischen kurz vor der Tür. Meine Finanzen waren ziemlich am Limit, ich hatte keine Wohnung und keinen Job. Eine meiner Lieben gab mir für meine Reise etwas Geld mit einer Karte und den Worten mit: "Hier- falls alle Stricke reißen, kannst du dir davon dein Rückflugticket kaufen und schlafen kannst du dann bei mir". Das gab mir die Sicherheit und Gewissheit, dass ich immer zurück kann. Aber ich wollte nicht. Ich wollte auf der Insel bleiben. Ich fasste mir ans Herz und ging raus aus dem Hotel und nahm mir vor einfach Menschen anzusprechen, wegen eines Jobs und einer Unterkunft. Und wenn du dem Leben vertraust, dann wirst du geführt- zu den richtigen Menschen, die du brauchst. Und so war es. Mein erster Blick, nachdem ich aus dem Hotel in die Einkaufsstraße kam, richtete sich zu einer Frau in einem Fish-Spa. Sie sah sympathisch aus und so ging ich zu ihr hin und sprach sie an. Wir kamen gleich sehr nett ins Gespräch und über meinen Direktvertrieb Juchheim und unserer bekannten "ByeBye Cellulite", die sie 1,5 Jahre zuvor ausprobiert hatte, war das Eis gebrochen. Über diese nette Frau bekam ich Kontakt zu einer Kosmetikerin, die Unterstützung suchte. Zwar kam ich mit der Kosmetikerin nicht zusammen, da unsere Vorstellungen von kosmetischen Behandlungsabläufen und Produkten zu stark deferierten, aber über sie bekam ich eine bezahlbare Wohnung und das war erstmal das Wichtigste für mich. Nun brauchte ich noch einen Job, denn mein Direktvertrieb lief noch nicht so gut, dass ich hätte davon leben können. Ich besuchte diese Frau, die mir der Himmel schickte, jeden Tag in ihrem Fish-Spa. Die Frau war zufrieden, dass konnte ich ihr ansehen und da machte es "klick" bei mir. Fish-Spa. Warum nicht in einem Fish-Spa arbeiten? Die Gäste sind im Urlaub- haben also (meist) gute Laune, man kommt ins Gespräch und hat gute Arbeitszeiten. Das man nicht so viel verdient wie in der Gastro, in der man hauptsächlich ja vom Trinkgeld lebt, war mir klar, aber darum ging es mir auch nicht. Ich wollte zufrieden sein und einfach mal nicht so viel Verantwortung tragen. Und so kam es. Ich bekam den Job und damit ZEIT in einem LEBEN geschenkt. Ich baute zwar nebenher meinen Direktvertrieb über das Network-Marketing weiter auf, hatte aber trotz allem so viel Zeit wie noch nie zuvor in meinem Leben. Außerdem genoss ich es, zur arbeiten von wo ich wollte. Was für eine Freiheit. Für mich als freiheitsliebenden Menschen das Größte auf der Welt überhaupt. Allerdings erkannte ich im Laufe der Monate und meiner Arbeit im Fish-Spa auch, dass mir der persönliche Kontakt viel besser liegt und mich mehr erfüllt, als der visuelle Kontakt über Facebook. Ich muss Menschen live erleben. Denn nur im persönlichen Kontakt kannst du die Schwingungen (ich weiß, einigen wird es jetzt zu esoterisch) wahrnehmen, die ausgesendet und empfangen werden oder sagen wir einfach mal Nähe. Die Nähe zu den Menschen. Ich habe von der Frau, sowie von ein paar anderen Deutschen auf der Insel so viel gelernt und auch über mich selbst erfahren- das ist der Wahnsinn und ich bin unendlich dankbar dafür und heute freue ich mich diese Erfahrungen weitergeben zu können. Ich lernte vor kurzem eine Heilpraktikerin kennen, die zu dieser Saison nach Mallorca auswandern will und ich habe mich gefreut ihr meine Erfahrungen über Steuernummer (NIE), Anmeldevorgang bei der Behörde, Krankenkasse und Eröffnung eines Bankkontos weitergeben zu können. Als falls von euch mal jemand vorhaben sollte nach Mallorca für eine Saison (oder ganz) auszuwandern, dann könnt ihr mich gerne fragen, was es zu beachten gibt :-). Ich habe einen Ordner voll mit Informationen *lach* (da ist noch was von der Verwaltung hängengeblieben ;-). Ich wäre ohne die Frau, ihren Lebensgefährten und einer Freundin von ihr ziemlich aufgeschmissen gewesen- aber wie gesagt: das Leben schickt dir immer die Menschen, die du brauchst. Du musst darauf vertrauen. Dieses Vertrauen hatte ich im Laufe der Jahre verloren und habe immer den "sicheren Weg" gewählt, der mich aber völlig vom Leben abgehalten hat. Seit Mallorca habe ich wieder dieses Vertrauen zu mir selbst (SELBSTVERTRAUEN), dass sich alles zum Guten wenden wird und das Leben für statt gegen mich arbeitet. Ich weiß noch wie ich innerlich zu mir sagte: Wenn ich dieses Erfahrung jetzt noch wiederholt sammel, dann weiß ich, dass es funktioniert. Und ich sammelte diese Erfahrungen seitdem weiter und weiter (aber dazu in einem anderen Blogartikel mehr) und trotzdem ist es manchmal eine Herausforderung, darauf zu vertrauen.

Dadurch das ich auf Mallorca so viel Zeit für mich hatte wurde ich tatsächlich das erste mal in meinem Leben so richtig entspannt. Ich spazierte viel, lag am Strand, saß im Restaurant und schrieb was das Zeug hält, aber machte auch Ausflüge. Ich merke, wie schön das Leben sein kann, wenn man eine innere Ruhe verspürt, für sich sein kann und das Leben einfach lebt, wie man es für richtig hält, indem man das tut, wozu man Lust hat. Es war großartig und ich denke gerne an diese Zeit zurück- auch etwas unter Tränen beim Schreiben dieser Zeilen. Es braucht halt wirklich nicht viel um glücklich zu sein. ZEIT, die man bewusst nutzt und mit Dingen verbringt, die einem Freude bereiten ist das Allerwichtigste- bestenfalls mit Menschen, die zu dir passen. Ich hatte zwar mehrere Leute auf der Insel unheimlich lieb gewonnen, aber trotzdem fehlte mir die tiefe Verbundenheit, wie ich sie in meinem Leben bisher nur zu meiner besten Freundin erfahren habe. Darüber im Klaren war ich mir damals allerdings nicht so wie heute, im Gegenteil. Als es auf die letzten Wochen auf Mallorca zuging, wurde ich merklich unruhiger. Herz und Kopf waren alles andere- aber nicht im Gleichgewicht. Es gab einen Mann auf der Insel, dem ich hin und wieder mal begegnet bin. An dem Tag, wo mir mein Kopf fast zerplatze vor lauter Gedanken traf ich ihn und er erkannte sofort, dass etwas nicht stimmte mit mir. Er rat mir, zu meditieren. Ich sagte ihm, dass es seit Tagen nicht ginge und ich in keine Meditation rein käme. Er wollte mir helfen und nahm mich mit. Er setze mich auf einen Stuhl und bat mich die Augen zu schließen, was ich tat. Ich weiß nicht, was der Mann getan hatte. Durch meinen Kopf zog ein helles Licht, einmal durch meinen gesamten Körper - heute weiß ich, dass es Energie war. Ich war ruhiger. Man war das schön. Ich fühlte mich anders, konnte aber nicht sagen wie. Ich bedanke mich und ging weiter. Als ich mir dann eine Zigarette anzündete merkte ich nach drei Zügen, dass sie nicht mehr schmeckte. Mein Körper wehrte sich. Seitdem rauche ich nicht mehr. Es gab noch eine weitere Erfahrung in ähnlicher Form, die mich veranlasste, die Insel etwas früher als geplant zu verlassen. Das hier auszuführen, würde aber den Rahmen sprengen. "Es gibt etwas zwischen Himmel und Erde, dass wir nicht erklären können."

So packte ich also meine Sachen und fuhr zurück nach Deutschland. Ich machte mir schöne Gedanken und freute mich auf meine Lieben. Die ersten zwei Wochen waren auch toll. Ich freute mich alle wiederzusehen und in die Arme zu schließen und genoss die Ruhe in meiner Wohnung in vollen Zügen. Je mehr ich dann aber hier unter die Leute ging, je mehr fühlte ich mich nicht mehr heimisch, verändert, anders, - irgendwie weltfremd. Ich ging einen Abend wieder einer meiner Leidenschaften, dem Kellnern beim Griechen nach und stellte fest: "das ist es nicht mehr" zudem war es mir plötzlich viel zu stressig.  Viele Menschen mit denen ich mich unterhielt passten plötzlich auch nicht mehr zu mir. Network-Marketing wollte ich auch nicht mehr weiter machen, da ich ja wusste, dass der persönliche Kontakt mir mehr Erfüllung gibt.  Kurzum: mein in Deutschland gewohntes Leben brach weg. Das Umfeld und die Tätigkeit in der Gastro, kosmetische Anwendungen bei mir zu Hause wollte ich auch nicht mehr machen- deswegen war ich ja nach Mallorca gegangen um mich zu finden, Network-Marketing- war auch nicht das Richtige, viele Menschen passten plötzlich nicht mehr zu mir, da ich sie auf einmal ganz anders wahrgenommen habe- so unecht und unehrlich zu sich selbst- maskiert irgendwie (so wie ich vor Mallorca war). Eine Welt brach für mich zusammen und ich flüchtete -zurück nach Mallorca- erst zwei Wochen, dann versuchte ich es wieder in Deutschland. Aber es ging nicht. Auf Mallorca waren die Menschen einfach bewusster als hier- ich fühlte mich dort Zuhause und irgendwie auch nicht. Meine Seele war auf Mallorca Zuhause und mein Herz in Deutschland. Es war eine Zerissenheit, die mich verrückt gemacht hat. Meine ganze innerliche Ruhe war weg. Ich brauchte 3 Anläufe um wieder in Deutschland anzukommen. Ich suchte mir wieder Hilfe. Das war das erste mal in meinem Leben, dass ich wirklich dachte: "So, jetzt spinne ich wirklich.". Heute weiß ich, dass ich davor Angst hatte mich mit meinem bewussten ICH- völlig unmaskiert, dass wieder Selbstvertrauen in sich und das Leben gefasst hat und achtsam mit sich umgeht, in Deutschland zu zeigen. Denn hier kannten mich bisher ja alle nur völlig anders (jaaa, meine Maske saß perfekt, da hat kaum einer Einblick bekommen). So, inzwischen habe ich ein neues Umfeld und einen neuen Wirkungskreis im Miramar in Tönning gefunden. All das wurde mir auch vom "Universum" geschickt, und zwar unmittelbar danach, als ich darum gebeten habe. Auch das ist eine unglaubliche Geschichte, ich die euch in einen der nächsten Blogeinträge erzählen werde. Bis bald :-) 

 

P. S. Wenn ihr vorhaben solltet für eine längere Zeit ins Ausland zu gehen, würde ich nicht empfehlen, dass genauso zu machen, wie ich es getan habe- es sei denn, ihr habt eine gewisse Menschenkenntnis und Intuition, sonst kann das Ding nämlich auch ganz schnell mal in die Hose gehen (andere Länder, andere Sitten- andere Energien (für die Feinfühligen unter euch). Es ist einfacher, wenn ihr wisst, was ihr dort beruflich machen wollt und wenn es dann nicht passen sollte, sich dann nach etwas anderem zu schauen. Das gleiche gilt für den Wohnraum. 

26.02.20 Zieh dir immer nur den Schuh an, der dir auch passt

 

Vorgestern bekam ich eine Message von einer ganz lieben netten Bekannten, die ich auf Mallorca kennengelernt habe. "Ines, ich finde mich in ganz vielen Dingen deiner Beiträge wieder und sie sind mal wieder einen Tritt in den Hintern für mich." Man hab ich mich über die Nachricht gefreut- genau das wollte ich erreichen, denn nur so geht`s voran. Ich brauche selbst auch ab und zu mal einen Tritt in den Hintern, wenn ich selbst nicht aus den Pantoffeln komm, weil mir z. B. der Mut fehlt und ich bin dankbar, Menschen gefunden zu haben, die mir diesen Tritt verpassen, da ich nur so wachsen kann. Wir haben doch alle ähnliche Themen und sind ähnlich gestrickt (zumindest gehe ich davon aus, dass du dazu gehörst, sonst wärst du wahrscheinlich nicht auf meinem Blog unterwegs). Ich freue mich, dass "du dir den Schuh anziehst", und ehrlich zu dir selbst bist. Aber Ehrlichkeit und Wahrheit ist natürlich auch oft schmerzhaft und nicht jeder kann damit gleich gut umgehen- manche Menschen auch gar nicht, weil es ab diesem Zeitpunkt "unbequem" wird, wenn sie der Wahrheit ins Gesicht schauen müssen. Ich kann auch das Verstehen. Ich nehme auch manchmal noch den "leichteren" Weg, z. B., wenn ich nicht genug Kraft für den ehrlichen Weg habe, weil mich so viele andere Dinge herausfordern (ABER VORSICHT: man kann natürlich auch immer was anderes vorweg schieben und damit belügt man sich selbst und muss sich auch hier ehrlich fragen: Will ich die Wahrheit wirklich sehen und mich damit auseinandersetzen?). Denn der Weg der Wahrheit liegt außerhalb der Komfortzone und ist daher nicht immer grade- sondern geprägt von Höhen und Tiefen. Ich nenne es LEBEN :-) Viele Menschen, oder gar die meisten, finden sich mit ihren Gegebenheiten ab, auch wenn Sie mit Ihnen nicht zufrieden sind. Das nenne ich ganz hart: RESIGNATION (gut, ist vielleicht etwas übertrieben jetzt). In einem Buch, dass ich kürzlich gelesen habe, wurde es bezeichnet als: "die schlafende Masse". Und dabei ist der Weg der Wahrheit so schön (wenn auch nicht immer leicht), aber er bringt dich immer ein Stück näher zu dir selbst. 

 

Derzeit darf ich grade miterleben, wie eine Person den Weg aus der Resignation (hat sie selbst so bezeichnet, nicht ich!) zurück ins LEBEN geht- das ist so großartig und ich bin ihr (und jedem anderen, der diesen Weg einschlägt da gerne bei behilflich (soweit ich kann), weil ich es am eigenen Leib erfahren habe, wie gut es sich anfühlt, wenn du es geschafft hast, ein zufriedenes LEBEN zu führen- unbeschreiblich. 

Und trotzdem gilt auch für mich: Du kannst anderen nur Gutes tun, wenn du dir SELBST gut tust! Das ist ganz wichtig. Alles fängt immer bei dir selbst an und das ist nicht egoistisch, sondern das ist lebensnotwendig! 

Es gab Zeiten, da konnte ich für meine Liebsten nicht da sein, weil ich mich erstmal um mich selbst kümmern musste, was ich viele Jahre zuvor schlichtweg nicht getan hatte. Und diese Zeit war lang. Und glaube mir, ich hatte ein schlechtes Gewissen- richtig schlecht sogar. Aus diesem Grund spielt das Thema "Selbstachtung" jetzt eine große Rolle in meinem Leben, da ich nicht möchte, dass so etwas noch einmal passiert. Daher werde ich meine Unterstützung den Personen, die auf Ihrem Weg sind (und das sind einige-juhuuuu), in dem Rahmen anbieten, wie er sich für mich zeitlich stimmig und gut anfühlt. So, dass war`s für heute. Bis zum nächsten mal ;-*

 

Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/congerdesign-509903/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4818426">Selling of my photos with StockAgencies is not permitted</a> auf <a href="https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4818426">Pixabay</a>Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/congerdesign-509903/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4818426">Selling of my photos with StockAgencies is not permitted</a> auf <a href="https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4818426">Pixabay</a>

Ich bin total unzufrieden in meinem Job- aber wir wollen jetzt schwanger werden und danach schau ich mal, was ich beruflich mache

Täter und Opfer

Zeit ist Geld

 

Du bist total unzufrieden in deinem Job und wenn du ein Kind bekommen hast, dann wirst du dich auch beruflich umorientieren. Okay. Warum erst dann und nicht jetzt? Was hat das eine mit dem anderen zu tun und was ist, wenn es Jahre dauert, bis du schwanger wirst? Bis dahin bist du doch versauert oder nicht? Wusstest du eigentlich, dass sich deine Gefühle bei der Schwangerschaft auf dein ungeborenes Kind übertragen? Ihr seid ja schließlich über die Nabelschnur direkt miteinander verbunden. Wäre es nicht schöner, für dich und dein Kind, wenn du auf der Arbeit zufrieden bist und eine innere Ruhe und Gelassenheit empfindest, statt dich ständig zu ärgern, weil du zu viel / zu wenig zu tun hast oder gestresst/ gehetzt oder gelangweilt bist? Also ich persönlich finde den entspannten und zufriedenen Zustand bei mir selbst wie auch bei anderen Menschen wesentlich schöner und wenn ich die Wahl als Embryo hätte, würde ich mir eine Mutter wünschen, die ihr eigenes Wohlgefühl an mich überträgt. Die Antwort und meine ganzen Gedankengänge hätte ich der Frau am Liebsten mitgeteilt, aber ich will ja auch niemanden vor den Kopf stoßen oder mich aufdrängen. Dazu kommt, dass ich selbst ja mal genauso getickt habe. „Immer was zu tun, nie Zeit, in Eile, gehetzt, gestresst- kurzum- auf der Flucht vor mir selbst und all den Gefühlen, Erlebnissen und Prozesses, denen ich mich bloß nicht stellen wollte, weil das Schmerz, Wut, Trauer, Angst und Arbeit bedeutet und ja, auch heute immer noch. Aber ich kann es inzwischen sehr gut mit mir selbst aushalten, weil ich mit mir selbst in Einklang und in Frieden bin- ich liebe es sogar alleine zu sein und damit ich bin schon weiter als viele andere Menschen, deren innere Unruhe sie „zerfrisst“, wenn sie mit sich und ihrer Gefühlswelt konfrontiert werden.  Wie sehr du mit dir selbst in Frieden bist (oder auch nicht) kannst du am Besten wahrnehmen, wenn du ganz bei dir selbst ankommst und nach innen hörst, z. B. während einer Meditation.

Als die Frau weitererzählte: „Ich bin ja schon 23 Jahre in der Firma, habe ein super Einkommen, nette Kollegen/innen, geregelte Arbeitszeiten und einen Firmenwagen- da wechselt man ja nicht so einfach“- dachte ich mir: „ja, das stimmt. Kommt mir bekannt vor. Sicherheit ist auch nicht unwichtig." Aber Sicherheit kann dich auch unfrei und unzufrieden machen, wenn es der einzige Grund ist, warum du in einer Firma bleibst, wenn alles andere nicht passt oder aber du vielleicht auch viel mehr Freude an einer anderen Tätigkeit hättest- etwas, was dich erfüllt, wo du einem Sinn in deinem „tun“ siehst oder vielleicht auch eine Vision, einen Traum, den du leben möchtest.

Wenn du den Sinn in deiner Arbeit nicht erkennst (weil du nichts zu tun hast oder weil du z. B. denkst (so wie ich damals) ich arbeite einen Großteil für die Mülltonne), dann kann dich das langfristig doch nur frustrieren oder? Und das wird nicht besser, wenn du weniger Stunden arbeitest, weil du Mutter geworden bist- es wird erträglicher, aber erfüllen wird dich dein Job trotzdem nicht. Glaube mir, ich habe es selbst ausprobiert. Ich habe Stunden reduziert (das machte den Job tatsächlich erträglicher und ich nutze die „freie Zeit“ für neue Ausbildungen) und dann bin ich danach, aus „Sicherheitsgründen“, wieder Vollzeit eingestiegen. Das ging ein halbes Jahr gut und dann habe ich den Job komplett geschmissen, nachdem ich mir echt an den Kopf gefasst und mich gefragt habe, was das eigentlich für eine bescheuerte Entscheidung von mir gewesen war wieder Vollzeit anzufangen. Aber „That`s life“. Manchmal trifft man halt falsche Entscheidungen, die einen dann auf den richtigen Weg bringen. Wer weiß, ob ich sonst so schnell gekündigt hätte.

Was mir dazu grade noch einfällt. Hast du in deinem Job Arbeitszeiten, die deinem Bio-Rhythmus entsprechen? Kennst du deinen Bio-Rhythmus? Der verändert sich nämlich auch mit den Jahren. Während ich früher kein Problem damit hatte um 6:30 Uhr im Büro zu sitzen, fange ich heute nicht vor 10 Uhr an und arbeite dafür liebend gern in den späten Abendstunden.

 

„Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung. Nichts bleibt so wie es ist. Menschen verändern sich, Menschen verändern dich. Das ist Leben. Leben bedeutet Veränderung.“

 

Aber zurück zum Job. Also ich kann jedem nur empfehlen, wenn er nach mehrmaligen Gesprächen mit dem Vorgesetzten feststellt, dass sich einfach an den Aufgaben oder Gegebenheiten nichts ändert (manchmal geht das auch gar nicht, weil die Strukturen und Aufgabenverteilungen nunmal so sind wie sie sind), sich nach etwas anderem umzuschauen. Ich höre oft- „ja, aber da verdien ich dann ja vielleicht weniger.“  Ja, vielleicht. Vielleicht verdienst du aber auch mehr. Denke positiv.  Und selbst wenn du weniger verdienen solltest, aber die Aufgabe dir besser liegt, du mehr Freude daran hast oder die Arbeitszeiten und / oder Kollegen besser zu dir passen, meinst du nicht, dass all das mehr Freude und Lebensqualität in dein Leben bringen wird als Geld? Wenn du diese Entscheidung wirklich nur vom Geld bzw. der Sicherheit abhängig machst, und dir Geld wichtiger als deine Gesundheit und Zufriedenheit ist, dann bleib besser da wo du jetzt bist. Ich hoffe du wirst nicht irgendwann ganz unzufrieden, verbittert und möglicherweise krank werden. Jeder ist sein eigener Glückes Schmied. Es gibt immer LÖSUNGEN für PROBLEME- auch in finanzieller Sicht- IMMER.

Mein Therapeut sagte damals zu mir (ja, ich war in Therapie und sogar freiwillig zu einer sechswöchigen psychosomatischen Kur und nein, ich habe keine Angst das hier so öffentlich zu schreiben, weil andere denken könnten, ich hätte einen an der Klatsche- weil es mir nämlich egal ist, was andere über mich denken (wenn du es bis dahin geschafft hast, dass es dir egal ist was andere von dir denken, hast du die höchste Form der Freiheit erreicht und da befinde ich mich - geil oder?)) So, also mein Therapeut sagte und fragte: „Hat ihr Sicherheitsdenken Sie im Leben bisher weitergebracht? Und haben ihre ganzen Planungen und Berechnungen (damit meinte er Haus, Hochzeit, Kind >ich dachte damals noch, ich müsste irgendwann mal eins bekommen, „weil es sich so gehört")) sie glücklich gemacht? Geben Sie dem Leben doch mal etwas Raum und lassen Sie es auf sich zukommen. Das Leben ist nicht planbar! Auch das ist wieder ein Sicherheitsdenken von Ihnen. Sie können das Leben nicht kontrollieren. Sie müssen dem Leben vertrauen. Und es gibt für alles eine Lösung“

Vertrauen. Das ist das Stichwort und zwar für alles im Leben. Für deine Beziehungen. Für die Liebe. Für das Leben. Und das Leben arbeitet für statt gegen dich, wenn du dich fallenlässt und dem Leben bzw. der Liebe zu Gott oder für mich ist es das Universum, dein Vertrauen schenkst. Ich habe heute immer noch Visionen, Träume und Ziele und in einer gewissen Art und Weise, sind das ja auch Pläne. Der Unterschied ist, dass diese frei von jeglichen gesellschaftlichen Normen oder Erwartungen anderer Personen sind und das ich auch offen für andere Wege und Möglichkeiten bin, wenn diese denn zu mir passen und sich für mich im Herzen richtig und stimmig anfühlen. 

 

Aber nochmal zurück zur Therapie. Ich vertrete die Auffassung, dass die Personen, die sich in Therapie begeben erkannt haben „Moment, hier stimmt irgendwas nicht“- und den Mut haben, sich Hilfe zu holen und etwas zu verändern, damit es Ihnen besser geht während der Großteil so weitermacht wie bisher oder einfach eine Pille schluckt, die dann alle Schmerzen (oder was auch immer) unterdrückt, damit man sich ja nicht mit der Ursache auseinandersetzen muss. Ist es nicht verwunderlich, dass die Zahl der psychischen Erkrankungen noch nie so hoch war wie heute und die Therapieplätze über ein Jahr Wartezeit haben? Irgendwas läuft in unserer schnelllebigen Zeit doch falsch, meint ihr nicht? Leider sprechen die wenigsten Menschen darüber, wenn sie etwas belastet, bedrückt oder / und sie in Therapie sind, da sie von unserer Gesellschaft und in der Arbeitswelt so oft verurteilt und als „schwach“ angesehen werden. Dabei ist das totaler Quatsch. Sich einzugestehen, dass man es allein nicht schafft und Hilfe annimmt, weil einem „alles zu viel ist“ – Job, Trennung, Tod, Kind- was auch immer oder alles zusammen, zeugt doch von wahrer Stärke. Darüber urteilen sollten also immer nur die Leute, die diesen Weg selbst schon gegangen sind, allerdings würden diese Leute es niemals tun.  

Ich bin froh, dass ich aus diesem ganzen Wahnsinn ausgestiegen und heute frei bin und mein Ding mache- völlig egal, was andere dazu sagen, von mir denken, ob es sich gesellschaftlich so gehört oder nicht. Ich will für mich und andere nur das Beste- nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und es ist für mich völlig ok, wer mit meiner Art und Weise nicht umgehen kann oder denkt, dass ich spinne. Ich will gar nicht das mich jeder mag. Ich mag auch längst nicht jeden, da die meisten mehr damit beschäftigt sind über andere zu reden, als bei sich vor der eigenen Haustür zu kehren. Aber es ist natürlich leichter bei anderen zuschauen als bei sich selbst. Ich umgebe mich inzwischen nur noch mit bewussten Menschen- oder welche, die auf dem Weg dorthin sind. Menschen, die sich weiterentwickeln und etwas in ihrem Leben kreieren bzw. erschaffen wollen- die Gutes in die Welt bringen wollen. Alles andere gibt mir nichts und ist für mich reine Zeitverschwendung. Und jaaaa, bevor wieder einiger Besserwissen kommen: ich rede auch mal über andere- wer tut das nicht? Und über andere sprechen, muss ja auch nicht was schlechtes sein? Es kann ja auch im positivem sein ;-) Grundsätzlich bleibe ich aber lieber bei mir und investiere die Zeit in mich, sprich ich höre Podcasts zur Persönlichkeitsentwicklung, lese viele Motivations- Erfolgs- und Inspirationsgeschichten und beschäftige mich am Rande auch mit  spirituellen Dingen. Das ist nicht immer so gewesen. Es ist im Laufe der letzten Jahre immer etwas mehr geworden. Angefangen bei ein paar Minuten, heute sind es mehrere Stunden, die ich mich neben meinen Kosmetik- und Massageanwendungen, Spaziergängen im Wald, am Wasser und Meditationen damit beschäftige.

„Die beste Investition die du tätigen kannst, ist die Investition in dich selbst.“

 

Aber nochmal zurück zum Job und der Annahme, dass man weniger verdienen könnte:

Von Männern habe ich dazu häufig schon Aussagen gehört wie: „Ja, aber das Haus muss ja bezahlt werden und wir haben diese Verpflichtung und jene. Wenn ich das Haut nicht halten kann oder meine Frau sich durch mein geringeres Einkommen nicht mehr „das und das leisten kann“, dann hab ich Angst, dass sie mich verlässt. Also mal ganz ehrlich und ich weiß, man schaut der Wahrheit nicht gerne ins Gesicht, aber wenn man es nicht tut, kommt man ja auch nicht voran. Wenn deine Frau dich verlässt, weil du dich für DICH und deine Gesundheit und Zufriedenheit entscheidest, ihr deswegen vielleicht in ein kleineres Haus umziehen müsst, du aber viel entspannter, gelassener und gesünder bist- vielleicht sogar mehr Zeit hast, aber Sie sich dann vielleicht nicht mehr so viele Dinge leisten kann wie bisher, dann frage dich doch bitte mal, warum sie mit dir zusammen ist und ob das wirklich Liebe ist. Liebe bedeutet auch Fürsorge und Verständnis. Und Fürsorge meint auch, dass man möchte, dass es dem Partner gut geht und man ihn dabei unterstützt und nicht in den Rücken fällt, indem man die Bedürfnisse nicht wahr- oder ernst nimmt. In erster Linie ist man natürlich immer selbst für sich und seine eigenen Bedürfnisse verantwortlich (kennst du deine Bedürfnisse eigentlich?) und oftmals hapert es auch an der Kommunikation, entweder weil diese fehlt oder man einander vorbeiredet. Frauen und Männer sprechen eine unterschiedliche Sprache. Ich habe mir sagen lassen, dass Männer z. B. klare Ansagen von uns Frauen brauchen, damit sie verstehen was wir meinen und was wir von Ihnen wollen. Ich denke ein großes Problem ist auch, dass Männer eher ungern über Gefühle sprechen, weil Sie es als Schwäche ansehen und es nicht gut für den eigenen Selbstwert oder das Ego ist, sich zu öffnen. Aber wie soll eure Partnerin denn wissen, wenn euch etwas bedrückt, beschäftigt, zu viel ist, unzufrieden macht, ihr vielleicht auch mal Angst habt und traurig seid, wenn ihr nicht mit ihr darüber sprecht? Das hat ja auch gar nichts mit Schwäche zu tun, sondern mit Herzöffnung und nur das verbindet tiefgründig. Natürlich zeigt man sich damit auch verletzlich, aber ganz ehrlich: was gibt es denn schöneres, als eine tiefgründige und tiefliebende Beziehung, in der man einander in und auswendig kennt und den Partner am Gesichtsausdruck oder den Augen schon „lesen“ kann?

Wie schaut es denn aktuell bei dir aus? Gehst du fürsorglich mit dir um? Achtest du darauf, dass es dir gut geht? Trägst du genug Selbstliebe in dir? Kommunizierst du offen mit anderen, insbesondere mit deinem Partner/ deiner Partnerin deine Sorgen / Ängste / Bedenken? Weißt du, es gibt in Beziehungen, bzw. in dieser hier beschriebenen Beziehung, immer den, der macht und den, der es mit sich machen lässt. Deswegen braucht niemand auf die Tränendrüse zu drücken, denn auch hier fängt die Bewusstwerdung und Veränderung immer bei dir selbst an und du hast dir diese Frau/ diesen Mann ausgesucht und in dein Leben gezogen. Frage dich warum, wie deine Glaubenssätze und Konditionierungen sind und wie es überhaupt mit der Liebe zu dir selbst aussieht. Für mich gibt es kein gut oder schlecht in Bezug auf die Täter / Opferrolle. Ich höre mir von jedem, egal in welcher Rolle er sich befindet, die Sorgen, Anliegen und Probleme an- wirklich, weil ich selber weiß, wie gut es tut, sich all das mal von der Seele zu reden, verstanden zu werden und Ratschläge und Hilfen zu erhalten, welche Möglichkeiten es zur Veränderung gibt und welche Lösungen für Probleme- denn die gibt es IMMER, man muss es nur wollen und zulassen. Und ich gebe meine Erfahrungen und mein Wissen gerne an euch weiter oder nenne euch Personen, an die ihr euch vertrauensvoll wenden könnt, wenn ich mit „meinem Latein“ am Ende bin und die Kernkompetenz bei anderen liegt. Mein Netzwerk im Gesundheitswesen ist im Laufe der letzten Jahre enorm gewachsen, so dass ich guten Gewissens verschiedenste Adressen empfehlen kann. ABER WISST IHR WAS ZU 90% MEINE ERFAHRUNG IST: DAS NICHTS PASSIERT. Weil man einfach nur rumjammern und verstanden werden will, aber in Wirklichkeit gar nicht die ernsthafte Absicht hat etwas zu verändern. Ich höre mir das einmal an. Auch ein zweites mal und versuche euch weiterzuhelfen. Aber wenn ich dann beim Dritten mal feststelle, dass ihr bei mir immer nur ein Ohr sucht, um euch auszuweinen oder besser gesagt rumzujammern ohne ein ernsthaftes Interesse an einer Veränderung zu haben, dann sucht euch jemand anderem, dem ihr die Zeit und Energie klauen könnt oder ihr legt mir für jede Minute 1,- € auf den Tisch, in der ihr meine Zeit beansprucht, dann höre ich euch auch gerne weiterhin zu, wenn es euch dadurch besser geht- denn meine Zeit ist wertvoll- ich habe nur dieses eine Leben und ZEIT IST GELD und Geld schenkt Zeit.

Und wenn ihr nicht reden und / oder etwas verändern wollt, weil ihr grundsätzlich zufrieden und einfach mal entspannen und neue Kraft tanken wollt, dann seid bei meinen Kosmetik- und Massageanwendungen genau richtig. Hier könnt ihr abschalten, loslassen und neue Energie für den Alltag tanken. Ich freue mich auf Euch :-)

22.02.20    Meine Erfahrung im Pharmaunternehmen 

Gestern traf ich eine Frau, die mir bekannt vorkam. Aber ich konnte Sie nicht zuordnen. Irgendwann kamen wir ins Gespräch und sie erzähle, dass Sie in dem Pharmakonzern, in dem ich ein halbes Jahr mal gearbeitet hatte, tätig ist. Dieses Treffen hat mich inspiriert diesen Beitrag zu schreiben.

Das ich in meinem Leben mal für ein Pharmakonzern arbeiten würde hätte ich nie gedacht. Ich war damals verzweifelt. Privat herrschte Chaos und beruflich war ich tot unglücklich, dass ich jeden Tag geweint habe und Rückenschmerzen hatte. Ich musste weg aus der damaligen Teamleiterposition in Hamburg, die man seinerzeit neu geschaffen hatte, um die Abläufe zu verändern und das Team näher zusammen zu bringen. Wie ich schnell feststelle, war man aber gar nicht so wirklich offen für eine Veränderung, denn von meinen bisher gesammelten Erfahrungen in ein und der gleichen Position die ich vorher schon hatte, wollte man eher wenig wissen. Man muss dazu sagen, dass der Behördensektor auch nicht der Schnellste ist, wenn es um Veränderungen und Umsetzungen geht, da doch recht viele Personen beteiligt werden müssen- was auch viele Vorteile hat, aber für mich als "Macher-Typ"- der etwas voranbringen und bewegen will, und dafür auch mal Fehler und Rückschläge in Kauf nimmt, ist das schwerlich bis gar nicht auszuhalten. Das ich so ticke war mir damals allerdings nicht bewusst, sonst hätte ich viel früher einen ganz anderen Weg eingeschlagen. Nachdem ich drei mal das Gespräch gesucht hatte und feststelle, dass die Aussicht auf große Veränderung, so wie sie meiner Meinung nach hätte sein müssen, aussichtslos erschien, schaute ich mich nach etwas anderem um, getreu meinem Motto: "die anderen Menschen und Umstände werden sich nicht verändern (oder es dauert zu lange, bis dahin lieg ich unzufrieden im Grab)- also musst du dich verändern. In meiner Verzweiflung (es ist wirklich nicht toll, wenn es privat und beruflich zum Heulen ist) habe ich nicht groß darüber nachgedacht was es für ein Job sein soll, Hauptsache etwas anderes und das ich aus der Position und von der Behörde wegkomme. Und so landete ich als Quereinsteigerin im Pharmakonzern. Ganz andere Welt als die Behörde, die mir schon nach kurzer Zeit von den Abläufen, Hierarchien und Kollegen sehr gefallen hat. Seitdem weiß ich allerdings auch, dass es in der Pharmaindustrie (wie in allen anderen unternehmerischen Bereichen auch) ums Geld geht. Es geht nicht um das Wohl oder die Gesundheit des Menschen- oder wie soll ich sagen: doch schon um die Gesundheit, aber unter einem anderen Ansatz und jetzt halte ich mich lieber zurück. Ich sage nur soviel: JA, es ist gut, dass wir die Pharmaindustrie haben, aber glaubt mir, mit meinem Wissen von heute, wie Krankheiten entstehen und, dass das Erkennen der Ursache die Schraube ist an der man drehen muss und welche Vermarktungsstrategien hinter dem ganzen Konstrukt Ärzte, Apotheken, Krankenkassen etc. stehen, arbeite ich stärker denn je daran, dass ich niemals mehr ernsthaft krank werde.

 

Es gibt ein Sprichwort:  "Ein geheilter Patient ist ein verlorener Kunde".  Warum sollte die Pharmaindustrie also ein ernsthaftes Interesse daran haben, dass Menschen wirklich gesund werden? Und warum möchte die Pharmaindustrie nicht, dass z. B. Cannabis (mehr dazu unter Gesundheit oder bei google) legalisiert wird?

Es gibt auch ein tolles Buch hierzu für alle, die etwas tiefer an diesem Thema interessiert sind. Kaufen oder bestellen könnt ihr es bei eurem Buchhändler vor Ort (um die Region zu stärken, denn sonst gibt es irgendwann auch keine Buchläden mehr) oder alternativ bei Amazon.

 

Auszug aus dem Buch:

Ein Pharmakonzern wurde durch den Verkauf von Heroin groß. Ein anderer steht im Verdacht, mit falschen Behauptungen über ein Arthritis-Medikament den Tod von Tausenden Patienten verursacht zu haben. 
Dieses Buch handelt von der dunklen Seite der Pharmaindustrie, von der Art und Weise, wie Medikamente entdeckt, produziert, vermarktet und überwacht werden. Es zeigt detailliert auf, wie Wissenschaftler Daten fälschen, um ihre Meinung zu verteidigen. Dabei stehen die Pharmakonzerne der Mafia in nichts nach, sie sind sogar schlimmer und haben mehr Menschenleben auf dem Gewissen.

21.02.20    Auszeit - heute mal für mich :-)

Früher undenkbar- heute in aller Regelmäßigkeit. Warum? Weil ich es mir verdient habe und wert bin, auch mal eine Auszeit zu genießen. Auch wenn ich heute meine Berufung lebe und daraus eine menge positive Energie schöpfe, so genieße auch ich es mal, mich rundum verwöhnen zu lassen *ohjaaaa* Vor ein paar Jahren hatte ich mir soetwas selten bis  gar nicht gegönnt, und da musste ich wirklich noch hart für mein Geld arbeiten, weil die Tätigkeiten, die ich ausgeübt habe nicht meinen wahren, angeborenen Fähigkeiten / Talenten entsprochen haben, sondern den anerzogenen (durch Schule / Eltern / Gesellschaft) und ich kann euch sagen, dass es ein wahnsinniger Unterschied, ist, wenn man erstmal rausgefunden hat, was einem wirklich liegt bzw. die echten Stärken sind.

Kennst du deine wahren Stärken? Was hast du als Kind zum Bespiel gerne gemacht? Bei welchen Tätigkeiten vergisst du gerne mal die Zeit?

So- wo war ich. Ich konnte damals auf jeden Fall nie wirklich Abschalten, wenn ich mir denn mal eine Auszeit gegönnt hatte oder im Urlaub war. Ständig war die Arbeit in einen Gedanken und was am nächsten Tag oder nach dem Urlaub alles an Projekten usw. auf mich warten würde. Mein Gedankenkarussell drehte sich immer nur um die Arbeit. Wenn ihr meine Seite "Über mich" gelesen habt- dann wisst ihr auch warum. Ich bin Perfektionistin (jetzt zum Glück nur nur in Herzensangelegenheiten und nicht mehr in allen Lebensbereichen). Mein Gedankenkarussell dreht sich also auch heute noch. Allerdings um meine Visionen, Träume, Wünsche und Ziele und nicht mehr um irgendwelche Projekte, Zahlen, Sitzungen oder sonst irgendetwas, was mich die Bohne nicht interessiert (das war mir damals nicht bewusst- ganz ehrlich. Ich wusste nicht, dass so ein geiles Leben hinter den Bürotüren auf mich wartet, sonst hätte ich den Job schon nach meiner Verwaltungszeit im Rettungsdienst hingeschmissen- ganz ehrlich). Und ich kann euch sagen, wenn man seinen Herzenswünschen folgt und die Gedanken mit den innerlichen Emotionen dazu im Einklang sind, dann ist das wie ein sechser im Lotto. Ein Grund, warum ich so spät erkannt habe, dass mir mein Bürojob keine Freude bereitet hat lag auch sicher daran, dass ich immer "im Stress" war. Ich hatte gar keinen Zugang zu meiner Gefühlswelt, weil ich nur funktioniert habe. So lange- bis mein Körper mich zur Ruhe gezwungen hat- und das nicht zu knapp.

 

"Mir geht`s nicht gut", sagt die Seele, "aber mein Mensch hört nicht auf mich". "Dann lass mich krank werden, dann muss er auf dich hören"

 

Heute bin ich sehr dankbar für die Zeit oder besser gesagt die Nacht, in der ich knapp 12 Stunden mit Schmerzen gekämpft habe, die man sich nicht vorstellen kann. Lieber würde ich sterben, als so eine Nacht mit dem darauffolgendem Jahr noch einmal zu erleben. In dieser Nacht reflektierte ich ein Großteil meines Lebens und wusste: "So wie bisher kann es nicht weitergehen". 

 

Auszug von www.gedankenwelt.de

 

Der Körper spricht und drückt sich selbst in Symptomen aus. Krankheiten, Wunden, Schmerz und Unwohlsein zeigen an, dass dem Körper etwas Schlechtes widerfährt. Oft hat „etwas Schlechtes“ mit Emotionen zu tun.

Wenn du Schmerzen hast, dich müde fühlst oder eine Krankheit entwickelst, dann heißt das, dass dein Körper dich vor etwas warnt. Dein Geist interpretiert eine Situation, die womöglich sehr viel mit deinen Emotionen zu tun hat. Es ist an der Zeit, innezuhalten und zu analysieren, was passiert, wie du dich fühlst und wie sehr es dich beeinflusst.

 

 

Diese Nacht war eine weiterer Wendepunkt in meinem Leben- der wohl größte und heute gesündeste, aber auch der langwierigste. Ich hatte mich zu der Zeit bereits in der Heilpraktikerausbildung befunden, aber ich hätte niemals gedacht, dass eine Veränderung so lange dauert, so schmerzhaft und schwierig ist. Um alte Muster, Glaubenssätze und Konditionierungen aufzulösen bedarf es weitaus mehr als das Wissen allein, warum das Leben bisher so verlaufen ist, wie Körper, Geist und Seele zusammenhängen, warum einen immer wieder die gleichen Muster, Beziehungen, Menschen und Situationen begegnen. 

 

Inzwischen weiß ich, dass der Schlüssel zum Glück und zu sich selbst darin liegt,  

1. sich bewusst zu werden, was "schief" gelaufen ist und die Schuld nicht auf andere abzuwälzen, sondern bei sich selbst anzufangen

2. der eiserne Wille, etwas zu verändern

3. Mindset verändern - sprich deine Gedanken. Werde dir über deine Gedanken und Glaubenssätze bewusst, denn: "Was du denkst bist du, was du bist strahlst du aus und was du ausstrahlst ziehst du an" Wir Menschen sind wie Magneten. Wir ziehen an, worüber wir nachdenken und wir erleben, was wir fühlen. 

Je nachdem wie deine Denkweise und die damit verbundenen Emotionen sind, erlebst du etwas. Na, rattert es bei dir?

4. Zugang zum Unterbewusstsein und der Gefühlswelt schaffen (das geht am Besten mit Unterstützung wie z. B. Hypnose oder/ und Meditation- ihr glaubt nicht, wie viel Zeit und Geld ich hierfür bereits investiert habe und heute noch investiere. Wer dazu nicht bereit ist, dem fehlt Punkt 2 ;-) und sollte dann bitte auch aufhören zu Jammern- Entweder ich will etwas ändern, weil ich genug gelitten habe und mir meine Gesundheit am Herzen liegt oder eben nicht. Punkt.

 

Die beste Investition die du tätigen kannst, ist immer die Investition in dich selbst ;-)

 

Unser Verhalten wird zum Großteil durch das Unterbewusstsein, den Erfahrungen mit den damit verknüpften Emotionen beeinflusst. Wenn du z. B. mal von einem Hund gebissen wurdest, speichert dein Unterbewusstsein die Erfahrung > Gefühl: Schmerz in Verbindung mit der > Emotion: Angst ab. Daraus entsteht die Denkweise, dass Hunde gefährlich sind. Um diese Erfahrung aufzulösen, nützt oftmals allein das Wissen (Kopf/Verstand), dass "nicht alle Hunde gefährlich sind" nichts, da die mit dem Hund verknüpfte Emotion im Unterbewusstsein verankert ist und somit auch darüber am ehesten aufgelöst werden kann (eigentlich logisch, wenn man das erstmal verstanden hat oder?). 

Um das alles zu verstehen und zu verinnerlichen habe ich jetzt 6 Jahre gebraucht und am Ziel bin ich immer noch nicht- denn sonst wäre ich kein Single mehr *lach* (wobei ich sehr gut alleine zurechtkomme und ein Mann für mich nicht lebensnotwenig ist- aber zu zweit ist es halt doch schöner). Aber man kann ja auch nicht alle "Baustellen" auf einmal aufreißen und muss ganz von vorne anfangen. Und meine eigene Zufriedenheit und damit Gesundheit hatte für mich oberste Priorität, denn nur wenn ich mit mir selbst zufrieden bin und weiß, was ich möchte und mir gut tut, WARUM ICH HIER BIN, dann kann ich auch mit anderem Menschen und einem Partner zufrieden sein. 

 

Dir hat mein Beitrag gefallen und du denkst, dass auch andere Menschen sich hierin wiederfinden, inspiriert und motiviert werden etwas in ihrem Leben zu verändern? Dann freue ich mich, wenn du meine Seite teilst :-)  

20.02.20      Was ich vorher beruflich alles so gemacht habe - *Puuuh- mir wird ganz schwindelig*

 

Bevor ich mich für MICH entschieden, mein Leben und damit meine Gesundheit, Zufriedenheit und mein Glück selbst in die Hand genommen und zum positiven verändert habe, sah mein beruflicher, aber auch privater Alltag, komplett anders aus. Ich bin mehr wie dankbar für all diese Erfahrungen, beruflich wie auch privat, durch die ich heute ICH SELBST sein kann, wo ich weder jemanden etwas beweisen, mich in einer Rolle verstellen oder anderen gefallen muss.

Hier ein kurzer Einblick, welche Aufgaben mich vor „meiner Veränderung“ Tag täglich begleitet haben- und nein, ich schreibe das hier nicht, um zu zeigen „schau mal, wie toll ich bin, was ich schon alles gemacht habe“. NEIN, ich schreibe das für diejenigen, die in ihrem Leben etwas verändern wollen und sich in meinen Beiträgen wiedererkennen. Veränderung ist nämlich gar nicht so leicht und geht nicht von heute auf morgen. Welche Höhen und vor allem Tiefen (das ist ja das interessante und wovor die meisten Angst haben) mich auf meinem Weg begleitet haben, erfahrt ihr in den kommenden Beiträgen.

 

Nachtrag: Ich habe grade gesehen, dass ich bei meinem "steilen Lebenslauf" ganz vergessen habe, meine nebenberufliche 18-jährige Tätigkeit als Servicekraft beim Griechen "Samos in Friedrichstadt" mit aufzulisten. Warum ich diese Tätigkeit nach so langer Zeit bewusst, unter zahlreicher Tränen beendet habe, dann doch, nach meinem 6-monatigem Mallorca-Trip wieder zurückwollte und festgestellt habe, dass es nicht geht, erfahrt ihr ebenfalls in meinen nächsten Beiträgen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

15.02.2020 Oceanwell-Produktschulung in Kiel - Produkte mit ALGEN

Getreu meinem Motto "Stillstand ist Rückschritt" habe ich mich heute auf den Weg nach Kiel zu "Oceanwell-Produktschulung" gemacht, um mich zu informieren, was unser Meer mit seinen Algen, welches wir direkt vor der Haustür haben, alles zu bieten hat. 

Oceanwell ist eine kleine, bisher noch recht unbekannte Firma an der Ostsee, die als erste Firma in ganz Deutschland zertifizierte Naturkosmetik auf reinen Algenextrakt anbietet. Besonders interessant fand ich, dass diese Firma die Algen direkt selbst nachhaltig anbaut und und wir bei der Schulung auch Einblick in das Labor erhalten konnten. Die meisten Firmen, die Kosmetikprodukte anbieten, kaufen die Rohstoffe (wie z. B. Algen) bei anderen Großkonzernen ein, um ihre Kosmetika herstellen zu können. Hier, bei Oceanwell, werden die Algen selbst gezüchtet, angebaut und pfleglich behandelt, was mir persönlich sehr wichtig ist, denn wir haben nur diese eine Natur und wenn wir wollen, dass Sie uns erhalten bleibt, dann müssen wir sie schützen und zu ihrer Erhaltung beitragen.

 

"Wir Menschen brauchen die Natur, aber die Natur braucht den Menschen nicht"- .

 

Da Oceanwell die selbst angebauten Algen ausschließlich für die eigenen Produkte nutzt und nicht an andere Kosmetikhersteller verkauft, profitieren die Produkte von einer einzigartig hohen Wirkstoffkonzentration. 

Ich persönlich bin von Algenprodukten generell super begeistert, da ich damit auch jetzt schon meine Behandlungen bei reifer Haut durchführe- sonst hätte mich Oceanwell vermutlich auch gar nicht interessiert, da ich insgesamt mit den Juchheim-Produkten wirklich sehr zufrieden bin, aber man kann ja immer mal "über den Tellerrand" gucken was der Markt sonst noch so zu bieten hat.

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir eine Kundin, die ich mit der Organic Pearl of Sea Day (Haut-Tagespflege mit Algen von Juchheim) und dem Hyualuron-Serum behandelt habe. Die Kundin hatte sich im Anschluss auf dem Weihnachtsmarkt mit ihrer Freundin getroffen und erzählte mir beim nächsten Kosmetiktermin, dass ihre Freundin Sie angesprochen hätte, ob Sie was hätte machen lassen, da sie so frisch und erholt aussehe und Ihre Lippenfältchen so "aufgepolstert" wären.  Ich sehe die Ergebnisse ja nach jeder Behandlung, aber wenn solche Reaktionen von außen kommen, freue ich mich natürlich umso mehr (und meine Kundin auch ;-).  Von daher freue ich mich jetzt die Produkte von Oceanwell auszuprobieren. Ich bin gespannt auf die Meinung meiner Kunden, die hier den direkten Vergleich haben :-)

 

Wusstet ihr eigentlich, dass Algen die höchste Nährstoffdichte haben? 

Im Gegensatz zu den Landpflanzen haben Algen keine Wurzeln und nehmen alle Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente durch Osmose über ihre gesamte Oberfläche auf. Über diesen Vorgang gelangen alle Nährstoffe aus dem Meer auf direktem Weg in die Zellen, was die Alge zu wahren Nährstoffspeichern macht.

Teilen

Qualität 

Zeit 

Herz

Tue deinen Körper etwas Gutes, damit deine Seele sich darin wohl fühlt 

 

In der Ruhe liegt die Kraft